Magnesium Test 2026: Die besten Magnesium Produkte im Vergleich
Welches Magnesium soll es sein? Die große Milligramm-Zahl auf der Packungsvorderseite hilft dir dabei jedenfalls nicht weiter, denn sie sagt nichts darüber, wie viel Magnesium am Ende wirklich ankommt. Für unseren Magnesium Vergleich 2026 haben wir deshalb fünf Präparate nebeneinandergelegt und auf Zusammensetzung, Dosierung und Verträglichkeit geachtet. Unser Favorit sind die True Nature Magnesium Kapseln mit gut verträglichem Bisglycinat und einer denkbar kurzen Zutatenliste. Als Premium-Empfehlung überzeugt Pure Encapsulations Magnesiumcitrat mit nur zwei Kapseln am Tag, und wer gar keine Kapseln schlucken mag, greift zum besten Pulver, dem Casida Magnesiumcitrat Pulver Vital. In diesem Artikel erfährst du, welche Magnesiumverbindung zu dir passt und worauf du bei Dosierung und Zutatenliste wirklich achten solltest.
Magnesium Vergleich 2026 – welches Präparat passt zu dir?
Magnesium ist an unzähligen Vorgängen im Körper beteiligt, von der Muskelarbeit über das Nervensystem bis zum Energiestoffwechsel. Im Regal wird es trotzdem schnell unübersichtlich, denn Citrat, Bisglycinat und Malat verhalten sich im Alltag unterschiedlich. Wir haben fünf Präparate mit verschiedenen Verbindungen und Darreichungsformen nebeneinandergelegt und uns angeschaut, wie viel elementares Magnesium tatsächlich drinsteckt, wie kurz die Zutatenliste ausfällt und wie unkompliziert die Einnahme im Alltag läuft. Herausgekommen sind fünf Empfehlungen für ganz unterschiedliche Bedürfnisse.
Foto: Die fünf Magnesium-Präparate aus unserem Vergleich nebeneinander aufgestellt.
True Nature Magnesium Kapseln – Unser Favorit im Vergleich
Unser Favorit
True Nature Magnesium Kapseln - Bisglycinat (Probiergröße) 90 St
Magenfreundliches BisglycinatNur zwei Zutaten300 mg pro Tagesportion
shop-apotheke.com - Marktplatz
14,99 €
0,17 € / 1 Stück
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Unser Favorit
True Nature Magnesium Kapseln - Bisglycinat (Probiergröße) 90 St
Magenfreundliches Bisglycinat: wird meist besser vertragen als Citrat
Nur zwei Zutaten: Bisglycinat plus pflanzliche Kapselhülle
300 mg pro Tagesportion: verteilt auf drei Kapseln
Frei über den Tag verteilbar: schont empfindliche Mägen
shop-apotheke.com - Marktplatz
14,99 €
0,17 € / 1 Stückzum Shop
Produktdetails
Die True Nature Magnesium Kapseln setzen auf Magnesiumbisglycinat, bei dem das Magnesium an die Aminosäure Glycin gebunden ist. In der Praxis heißt das vor allem eins: Diese Verbindung gilt als besonders magenfreundlich. Wenn du auf Magnesiumcitrat schon einmal mit weichem Stuhl reagiert hast, ist das hier die naheliegende Alternative. Uns gefällt aber noch etwas anderes, nämlich wie kurz die Zutatenliste ausfällt: Neben dem Bisglycinat steckt nur eine pflanzliche Kapselhülle drin, also weder Aromen noch Füllstoffe. Wer Etiketten liest, findet hier schlicht nichts zum Stolpern. Drei Kapseln decken 300 mg elementares Magnesium ab, und du kannst sie problemlos über den Tag verteilen, was empfindlichen Mägen zusätzlich entgegenkommt. Genau da liegt allerdings auch der Haken: Drei Kapseln täglich sind mehr als bei den meisten anderen Präparaten, und die Probiergröße ist nach gut einem Monat leer. Wer regelmäßig supplementiert, greift deshalb besser gleich zur großen Packung. Als sauberes Alltagspräparat ohne unnötige Zusätze bleibt es für uns trotzdem die runde Wahl.
Foto: Die True Nature Magnesium Kapseln mit Bisglycinat neben einigen herausgenommenen Kapseln.
Pure Encapsulations Magnesiumcitrat – Die hochwertige Kapselvariante
Premium-Empfehlung
Pure Encapsulations Magnesium Magn.Citrat Kapseln 90 St
300 mg aus zwei KapselnSchlanke RezepturGut aufnehmbares Citrat
Shop-Apotheke.com
20,80 €
0,23 € / 1 Stück
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Premium-Empfehlung
Pure Encapsulations Magnesium Magn.Citrat Kapseln 90 St
300 mg aus zwei Kapseln: unkomplizierte Tagesportion
Schlanke Rezeptur: wenige Zutaten, keine unnötigen Zusätze
Gut aufnehmbares Citrat: bewährte organische Verbindung
Hilft bei Verstopfungsneigung: Citrat hält den Stuhl weich
Shop-Apotheke.com
20,80 €
0,23 € / 1 Stückzum Shop
Doc Morris25,99 €0,29 € / 1 Stück
Produktdetails
Pure Encapsulations Magnesiumcitrat macht es dir im Alltag leicht: Zwei Kapseln am Tag decken 300 mg elementares Magnesium ab, damit ist die Tagesportion erledigt. Zwei statt drei Kapseln klingt nach einer Kleinigkeit, im Alltag ist es aber genau der Unterschied, der darüber entscheidet, ob du die Einnahme durchziehst oder nach zwei Wochen schleifen lässt. Die Rezeptur bleibt dabei angenehm übersichtlich, unnötige Zusätze suchst du vergeblich. Magnesiumcitrat ist die bewährteste der organischen Verbindungen, sie löst sich gut und der Körper nimmt sie zuverlässig auf. Wer ohnehin zu Verstopfung neigt, empfindet die leicht abführende Wirkung sogar als willkommenen Nebeneffekt. Umgekehrt gilt: Reagierst du empfindlich, kann Citrat in höheren Dosen den Stuhl weicher machen. Der zweite Punkt ist der Preis, denn dieses Präparat spielt klar im oberen Segment mit. Wenn du gezielt ein hochwertiges Magnesiumcitrat in Kapselform suchst, es gut verträgst und bereit bist, dafür etwas mehr auszugeben, bekommst du hier eine saubere und unkomplizierte Lösung.
Foto: Pure Encapsulations Magnesiumcitrat mit einer Handvoll Kapseln vor der Dose.
Casida Magnesiumcitrat Pulver Vital – Frei dosierbar ohne Kapseln
Bestes Pulver
Casida Magnesiumcitrat Pulver Vital 200 g
Frei dosierbarOhne Zusatzstoffe400 mg pro Portion
Shop-Apotheke.com
12,53 €
62,65 € / 1 kg
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Bestes Pulver
Casida Magnesiumcitrat Pulver Vital 200 g
Frei dosierbar: Pulvermenge lässt sich beliebig anpassen
Ohne Zusatzstoffe: keine Aromen, Süßstoffe oder Farbstoffe
400 mg pro Portion: höchste Tagesmenge im Vergleich
Keine Kapseln nötig: ideal, wenn Schlucken schwerfällt
Shop-Apotheke.com
12,53 €
62,65 € / 1 kgzum Shop
Doc Morris14,79 €73,95 € / 1 kg
Produktdetails
Das Casida Magnesiumcitrat Pulver Vital ist die Wahl für alle, die keine Kapseln schlucken mögen oder ihre Dosis selbst in der Hand behalten wollen. Fünf Gramm liefern 400 mg elementares Magnesium, und weil du das Pulver abwiegst statt Kapseln zu zählen, lässt sich die Menge bei Bedarf einfach herunterfahren. Genau das ist der Vorteil gegenüber jeder Kapsel: Verträgst du die volle Portion nicht, nimmst du eben einen halben Messlöffel und tastest dich langsam heran. Die Zutatenliste ist so kurz, wie sie überhaupt sein kann: Magnesium-Hydrogencitrat und sonst nichts, keine Aromen, keine Süßstoffe, keine Farbstoffe. Beim Geschmack musst du dafür Abstriche machen, denn in Wasser gelöst schmeckt das Pulver ausgesprochen sauer. Wir rühren es deshalb in reichlich Wasser an oder gleich in Saft, dann tritt die Säure deutlich in den Hintergrund. Wer damit leben kann, bekommt ein sehr sauberes Präparat mit der größten Tagesportion in unserer Auswahl.
Foto: Das Casida Magnesiumcitrat Pulver Vital mit gefülltem Messlöffel.
Vita World Magnesium-Malat – Die dritte Verbindung im Feld
Malat-Alternative
vitaworld Magnesium-Malat 1000 mg Kapseln 120 St
300 mg aus zwei KapselnNur zwei ZutatenAlternative zu Citrat
Shop-Apotheke.com
14,83 €
0,12 € / 1 Stück
zum Shop
Malat-Alternative
vitaworld Magnesium-Malat 1000 mg Kapseln 120 St
300 mg aus zwei Kapseln: kompakte Tagesportion
Nur zwei Zutaten: Magnesiummalat plus pflanzliche Kapselhülle
Alternative zu Citrat: gut verträglich bei empfindlichem Magen
120 Kapseln pro Dose: reicht für rund zwei Monate
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14,83 €
0,12 € / 1 Stückzum Shop
Doc Morris17,69 €0,15 € / 1 Stück
Produktdetails
Das Vita World Magnesium-Malat ist das einzige Präparat in unserer Auswahl, das auf Magnesiummalat setzt. Zwei Kapseln decken 300 mg elementares Magnesium ab, und wie beim Bisglycinat bleibt die Zusammensetzung angenehm schlank: Magnesiummalat plus pflanzliche Kapselhülle, mehr steckt nicht drin. Malat ist ein Baustein des körpereigenen Energiestoffwechsels, weshalb diese Form gerne für sportlich aktive Menschen oder gegen Müdigkeit beworben wird. Nachvollziehbar klingt der Gedanke, ausreichend belegt ist ein zusätzlicher Energieeffekt gegenüber Citrat oder Bisglycinat aber nicht. Wir sehen Malat deshalb nüchterner, nämlich als gut verträgliche dritte Option für den Fall, dass Citrat abführend wirkt und du Bisglycinat schon durch hast. Dank 120 Kapseln musst du dabei seltener nachbestellen als bei den kleineren Gebinden. Suchst du dagegen einfach ein solides Alltagspräparat, fährst du mit Citrat oder Bisglycinat günstiger und bist genauso gut bedient.
Foto: Das Vita World Magnesium-Malat mit ausgeschütteten Kapseln.
Magnesium Verla N Dragees 200 St Tabletten magensaftresistent
Zugelassenes Arzneimittel: gegen ärztlich festgestellten Mangel
Fein dosierbar: 40 mg pro Dragée erlauben kleine Schritte
Magensaftresistent: löst sich erst später im Verdauungstrakt
Seit Jahrzehnten etabliert: fester Standard in der Apotheke
Shop-Apotheke.com
11,39 €
0,06 € / 1 Stückzum Shop
APONEO11,88 €
Produktdetails
Die Magnesium Verla N Dragées fallen in unserer Auswahl bewusst aus der Reihe, denn sie sind kein Nahrungsergänzungsmittel, sondern ein zugelassenes Arzneimittel gegen Magnesiummangel. Enthalten sind Magnesiumcitrat und Magnesiumbis(hydrogen-L-glutamat), und die Dragées sind magensaftresistent, lösen sich also erst später im Verdauungstrakt auf. Der größte Unterschied zeigt sich bei der Dosierung: Ein Dragée liefert nur 40 mg elementares Magnesium, der Hersteller sieht deshalb dreimal täglich ein bis drei Stück vor. Für eine höhere Tagesmenge kommst du hier also nicht mit zwei Kapseln aus. Auch die Zutatenliste fällt spürbar länger aus als bei den Nahrungsergänzungsmitteln, was bei einem Arzneimittel allerdings zur Darreichungsform gehört und kein Makel ist. Für die unkomplizierte tägliche Zufuhr gefallen uns die anderen vier Kandidaten besser. Willst du dagegen gezielt ein Arzneimittel aus der Apotheke, greifst du hier zu einem seit Jahrzehnten etablierten Klassiker.
Foto: Magnesium Verla N Dragées mit Blister und einzelnen Dragées.
Magnesiumpräparate sehen auf den ersten Blick alle gleich aus, unterscheiden sich aber in drei Punkten deutlich: in der verwendeten Verbindung, in der Menge an elementarem Magnesium und in der Darreichungsform. Wer diese drei Dinge einordnen kann, trifft die Auswahl in wenigen Minuten, statt ratlos vor einer Wand aus bunten Packungen zu stehen. Wir gehen sie der Reihe nach durch.
Die Magnesiumverbindung
Magnesiumpräparate unterscheiden sich vor allem darin, an welchen Stoff das Magnesium gebunden ist. Das beeinflusst Löslichkeit, Aufnahme und Verträglichkeit. Für unseren Vergleich haben wir uns deshalb bewusst auf Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat und Magnesiummalat konzentriert.
Magnesiumcitrat ist eine der bekanntesten und bewährtesten Formen. Es ist gut löslich und wird vom Körper gut aufgenommen. Gleichzeitig kann Citrat Wasser im Darm binden und dadurch besonders in höheren Dosierungen abführend wirken. Es eignet sich damit gut als unkompliziertes Allround-Präparat und kann sogar von Vorteil sein, wenn ohnehin eine Neigung zu Verstopfung besteht.
Magnesiumbisglycinat ist an die Aminosäure Glycin gebunden und zeichnet sich vor allem durch seine gute Magen-Darm-Verträglichkeit aus. Es ist daher unsere bevorzugte Alternative für alle, die auf Magnesiumcitrat mit weichem Stuhl, Durchfall oder anderen Verdauungsbeschwerden reagieren. Einen zusätzlichen beruhigenden oder schlaffördernden Effekt durch das enthaltene Glycin versprechen manche Hersteller zwar, überzeugend belegt ist ein solcher Vorteil gegenüber anderen Magnesiumformen bislang jedoch nicht.
Magnesiummalat verbindet Magnesium mit Malat, einem Bestandteil des körpereigenen Energiestoffwechsels. Deshalb wird diese Form häufig für sportlich aktive Menschen oder bei Müdigkeit beworben. Theoretisch ist der Zusammenhang nachvollziehbar, ein relevanter zusätzlicher Energieeffekt gegenüber anderen gut verfügbaren Magnesiumverbindungen ist jedoch nicht ausreichend belegt. Malat ist daher vor allem eine gut verträgliche Alternative, wenn Citrat oder Bisglycinat nicht infrage kommen oder du bewusst eine andere organische Verbindung ausprobieren möchtest.
Magnesiumoxid haben wir bewusst nicht in den Vergleich genommen. Die Verbindung ist zwar günstig und enthält einen hohen Anteil an elementarem Magnesium, besitzt aber eine vergleichsweise geringe Löslichkeit und Bioverfügbarkeit. Für eine gezielte tägliche Supplementierung sehen wir deshalb wenig Grund, Magnesiumoxid gegenüber gut verfügbaren organischen Verbindungen wie Citrat, Bisglycinat oder Malat zu bevorzugen.
Wenn du dich zwischen den drei organischen Verbindungen nicht entscheiden magst, hilft eine einfache Reihenfolge. Starte mit Citrat, weil es weit verbreitet, vergleichsweise günstig und für die meisten Menschen völlig ausreichend ist. Verträgst du es nicht, wechselst du zu Bisglycinat. Malat ist die dritte Option für den Fall, dass beide anderen ausscheiden oder du bewusst etwas anderes probieren willst. Eine teurere Verbindung ist dabei nicht automatisch die bessere, sie ist nur die andere.
Auf elementares Magnesium und die Dosierung achten
Lass dich von großen Milligramm-Angaben auf der Vorderseite der Verpackung nicht täuschen. „1000 mg Magnesiummalat“ bedeutet beispielsweise nicht, dass das Präparat 1000 mg reines Magnesium liefert. Entscheidend ist allein die separat ausgewiesene Menge an elementarem Magnesium, und die findest du meist erst auf der Rückseite in der Nährwerttabelle.
Wie unterschiedlich das ausfällt, zeigt schon unsere kleine Auswahl. Dieselbe Tagesmenge steckt mal in zwei, mal in drei Kapseln, und Pulver wie Arzneimittel tanzen noch einmal aus der Reihe:
Darreichungsform
Tagesportion
Elementares Magnesium
Bisglycinat-Kapseln
3 Kapseln
300 mg
Citrat-Kapseln
2 Kapseln
300 mg
Malat-Kapseln
2 Kapseln
300 mg
Citrat-Pulver
5 g Pulver
400 mg
Arzneimittel-Dragées
mind. 3 Dragées
120 mg
Rechne beim Vergleich zweier Packungen deshalb immer die Reichweite mit aus, also Packungsinhalt geteilt durch Tagesportion. Zwei Dosen zum gleichen Preis können sich darin glatt verdoppeln: Eine 90er-Packung hält bei drei Kapseln am Tag rund einen Monat, bei zwei Kapseln schon anderthalb. Auf diese Zahl schaut beim Kauf fast niemand, sie entscheidet aber darüber, wie oft du nachbestellst.
Mehr ist bei der Dosierung übrigens nicht automatisch besser. Höhere Mengen aus Nahrungsergänzungsmitteln können vor allem zu Durchfall und anderen Magen-Darm-Beschwerden führen. Wer empfindlich reagiert, kann die Tagesmenge reduzieren oder auf mehrere Einnahmen über den Tag verteilen. Genau dafür ist ein Präparat mit kleiner Einzeldosis praktischer als eines, bei dem eine einzige Kapsel die komplette Tagesmenge trägt.
Kapseln oder Pulver?
Kapseln sind geschmacksneutral, unkompliziert und bereits exakt dosiert. Du weißt bei jeder Kapsel genau, was drin ist, und kannst sie unterwegs mitnehmen, ohne an einen Löffel oder ein Glas denken zu müssen. Pulver hat dafür den Vorteil, dass sich die Menge individuell anpassen lässt und du nichts schlucken musst. Wer sich mit Kapseln generell schwertut, löst das Problem mit einem Pulver in zwei Sekunden.
Der Preis dafür ist der Geschmack. Magnesiumcitrat schmeckt in Wasser gelöst deutlich sauer, unser Casida-Pulver war da keine Ausnahme. In reichlich Wasser oder in Saft geht das gut, pur in einem kleinen Glas eher nicht. Wer morgens ohnehin einen Saft trinkt, merkt davon am Ende wenig, alle anderen sind mit Kapseln entspannter unterwegs.
Zutatenliste und Zusatzstoffe
Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich bei beiden Darreichungsformen. Ein gutes Magnesiumpräparat braucht grundsätzlich nur wenige Bestandteile, im Idealfall die Magnesiumverbindung und eine Kapselhülle. Alles, was darüber hinausgeht, sollte einen erkennbaren Zweck haben. Aromen, Süßstoffe und Farbstoffe gehören in einem Präparat, das du täglich über Wochen nimmst, jedenfalls nicht zwingend dazu.
Eine längere Zutatenliste macht ein Produkt aber nicht automatisch schlechter. Arzneimittel wie Magnesium Verla sind schlicht anders formuliert als klassische Nahrungsergänzungsmittel, unter anderem wegen des magensaftresistenten Überzugs. Entscheidend ist, ob du nachvollziehen kannst, warum ein Bestandteil drin ist. Wenn dir die Hälfte der Liste nichts sagt und das Präparat trotzdem nicht mehr kann als eines mit zwei Zutaten, greifst du besser zum schlichteren.
Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel?
Dieser Unterschied fällt im Regal kaum auf, ist aber der größte in unserem Vergleich. Vier der fünf Präparate sind Nahrungsergänzungsmittel: Sie ergänzen die normale Ernährung und tragen keine Zulassung als Medikament. Die Magnesium Verla N Dragées sind dagegen ein zugelassenes Arzneimittel, das ausdrücklich zur Behandlung eines Magnesiummangels bestimmt ist.
Erkennen kannst du den Unterschied schon an der Packung. Ein Arzneimittel trägt eine Zulassungsnummer und einen Beipackzettel mit Anwendungsgebieten, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Auf einem Nahrungsergänzungsmittel findest du stattdessen eine Verzehrempfehlung und den Hinweis, dass es kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung ist. Beide Wege sind legitim, sie beantworten nur unterschiedliche Fragen.
Für dich heißt das: Wenn du deine alltägliche Zufuhr aufstocken willst, reicht ein Nahrungsergänzungsmittel völlig aus, und du hast bei Verbindung und Darreichungsform die größere Auswahl. Geht es dagegen um einen ärztlich festgestellten Mangel, ist ein Arzneimittel der passendere Weg, weil Dosierung und Anwendungsgebiet dort klar geregelt sind. Im Zweifel besprichst du das kurz mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, statt auf eigene Faust hoch zu dosieren.
Wo kann ich Magnesium kaufen?
Magnesium bekommst du in der Apotheke vor Ort, in Versandapotheken und in jedem größeren Drogeriemarkt. Die Auswahl unterscheidet sich dabei deutlich: Versandapotheken führen die ganze Bandbreite an Verbindungen und Dosierungen, Drogerien vor allem günstige Standardpräparate. Wenn du gezielt Bisglycinat oder Malat suchst, führt der Weg deshalb fast immer in die Versandapotheke. Diese fünf Anbieter sind für Magnesium die naheliegendsten Adressen:
Shop-Apotheke – die größte deutsche Versandapotheke und der einzige Anbieter, bei dem wir alle fünf Präparate unseres Vergleichs gefunden haben. Wer eine bestimmte Magnesiumverbindung sucht, wird hier am ehesten fündig.
DocMorris – die bekannteste Versandapotheke im deutschsprachigen Raum, in unserem Vergleich mit vier der fünf Präparate vertreten. Das Sortiment ist ähnlich breit, die Preise weichen aber regelmäßig ab.
medpex – ebenfalls eine große deutsche Versandapotheke mit umfangreichem Nahrungsergänzungs-Sortiment. Ein Blick lohnt sich vor allem, wenn ein Präparat bei den beiden größeren Häusern gerade nicht lieferbar ist.
dm – der größte deutsche Drogeriemarkt führt Magnesium als Tabletten, Kapseln und Brausetabletten, meist in günstigen Standarddosierungen. Spezielle Verbindungen wie Bisglycinat findest du dort seltener.
Rossmann – die zweite große Drogeriekette mit einem vergleichbaren Angebot. Praktisch, wenn du Magnesium beim nächsten Einkauf einfach mitnehmen möchtest, statt auf eine Lieferung zu warten.
Ein Preisvergleich lohnt sich in jedem Fall, denn dasselbe Präparat kostet je nach Anbieter spürbar unterschiedlich viel. Rechne dabei die Versandkosten mit ein: Bei einer einzelnen Dose fressen sie den Preisvorteil schnell wieder auf, viele Versandapotheken liefern aber ab einem bestimmten Bestellwert kostenfrei.
Häufige Fragen (FAQs)
Wir haben für dich die Fragen zusammengestellt, die beim Kauf von Magnesium am häufigsten aufkommen.
Welches Magnesium ist am besten?
Eine pauschal beste Magnesiumverbindung gibt es nicht. Magnesiumcitrat und Magnesiumbisglycinat sind beide gute Optionen für die tägliche Supplementierung, sie unterscheiden sich vor allem in der Verträglichkeit. Citrat ist die klassische Allround-Wahl, Bisglycinat die freundlichere Variante für empfindliche Mägen. Wer von Citrat Durchfall bekommt, probiert also Bisglycinat. Wichtiger als die Verbindung selbst ist am Ende, dass du das Präparat regelmäßig nimmst und gut verträgst.
Was ist besser: Magnesiumcitrat oder Magnesiumbisglycinat?
Beide eignen sich zur Magnesiumzufuhr, einen klaren Sieger gibt es nicht. Citrat ist weit verbreitet, meist günstiger und wird vom Körper gut aufgenommen. Bisglycinat wird häufig besser vertragen und wirkt weniger abführend, kostet dafür in der Regel etwas mehr. Wenn du bisher keine Probleme mit Citrat hattest, gibt es keinen Grund zu wechseln. Reagierst du dagegen mit weichem Stuhl, ist Bisglycinat der naheliegende nächste Schritt.
Wie viel Magnesium sollte ein Präparat enthalten?
Entscheidend ist die Menge an elementarem Magnesium, nicht das Gesamtgewicht der Verbindung. Der EU-Referenzwert für die Kennzeichnung von Lebensmitteln liegt bei 375 mg pro Tag, als Orientierung für den Tagesbedarf gelten etwa 300 bis 350 mg. Wie viel davon zusätzlich über ein Supplement sinnvoll ist, hängt allerdings stark von deiner Ernährung ab, denn Magnesium steckt auch in Vollkornprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten.
Wann sollte man Magnesium einnehmen?
Ob morgens oder abends ist für die meisten Menschen weniger entscheidend, als oft behauptet wird. Wichtiger sind eine regelmäßige Einnahme und eine gute Verträglichkeit. Höhere Mengen kannst du auf mehrere Portionen über den Tag verteilen, das reduziert das Risiko von Magen-Darm-Beschwerden spürbar. Such dir am besten einen festen Zeitpunkt, den du im Alltag ohnehin nicht vergisst, etwa direkt zum Frühstück.
Warum kann Magnesium Durchfall verursachen?
Nicht vollständig aufgenommenes Magnesium bleibt im Darm und bindet dort Wasser, wodurch der Stuhl weicher wird. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt von der Dosis, der verwendeten Magnesiumverbindung und deiner individuellen Verträglichkeit ab. Citrat wirkt dabei tendenziell stärker abführend als Bisglycinat. Wenn dich das stört, reduzierst du zuerst die Tagesmenge oder verteilst sie auf mehrere Portionen, bevor du das Präparat komplett wechselst.
Wer sollte bei Magnesium vorsichtig sein?
Bei eingeschränkter Nierenfunktion sollte eine Magnesiumsupplementierung immer ärztlich abgeklärt werden, weil der Körper überschüssiges Magnesium dann schlechter ausscheidet. Magnesium kann außerdem die Aufnahme bestimmter Medikamente beeinflussen, darunter einige Antibiotika. In solchen Fällen ist ein zeitlicher Abstand zwischen den Einnahmen nötig, meist von einigen Stunden. Auch wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte eine dauerhafte Supplementierung deshalb nicht nebenher starten. Sprich das im Zweifel kurz in der Apotheke oder in der Arztpraxis an, das kostet wenige Minuten.
Ist Magnesiumoxid eine schlechte Wahl?
Schlecht ist Magnesiumoxid nicht, aber es hat gegenüber den organischen Verbindungen einen klaren Nachteil. Es enthält zwar viel elementares Magnesium pro Gramm und ist deshalb günstig, löst sich aber schlechter und wird entsprechend schlechter aufgenommen. Für eine gezielte tägliche Supplementierung greifen wir deshalb lieber zu Citrat, Bisglycinat oder Malat. In sehr günstigen Kombipräparaten steckt Magnesiumoxid trotzdem häufig drin, ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich also.
Kapseln oder Pulver: Was ist im Alltag praktischer?
Kapseln gewinnen bei der Bequemlichkeit. Sie sind fertig dosiert, schmecken nach nichts und passen in jede Tasche. Pulver punktet dafür bei der Flexibilität, denn du kannst die Menge frei anpassen und musst nichts schlucken. Das hilft vor allem dann, wenn dir Kapseln generell schwerfallen. Der Preis dafür ist der Geschmack, denn Magnesiumcitrat schmeckt in Wasser gelöst deutlich sauer und geht in Saft merklich besser.
Woran erkenne ich, wie viel Magnesium wirklich drinsteckt?
Sieh in der Nährwerttabelle nach, die auf jeder Packung stehen muss. Dort steht die Menge an elementarem Magnesium pro Tagesportion, meist zusammen mit dem Prozentsatz des Referenzwerts. Achte dabei genau darauf, auf wie viele Kapseln oder wie viel Pulver sich diese Angabe bezieht. Zwei Präparate mit identischer Milligramm-Zahl können sich deutlich unterscheiden, wenn das eine zwei Kapseln und das andere fünf dafür ansetzt.