Nagelhärter Kaufberatung
Alles, was du wissen musst, bevor du Nagelhärter kaufst – von unseren Experten zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis6 Kapitel
Nagelhärter für feste, widerstandsfähige Nägel
Weichen Nägeln den Kampf ansagen
Im Alltag sind unsere Hände allerlei Beanspruchungen ausgesetzt. Von morgens bis abends sind sie im Einsatz. Gerade deshalb müssen sie gut gepflegt werden, das gilt sowohl für die Hände selbst, als auch für die Nagelhaut und die Nägel. Kennst du das Problem: Du hast es gerade geschafft deine Fingernägel einigermaßen zu “züchten”, da bricht einer von ihnen ab. Wenn du dieses ärgerliche Ereignis in Zukunft vermeiden möchtest, solltest du über den Gebrauch von Nagelhärter nachdenken. Wozu dieser dient, welche Inhaltsstoffe er hat und was du bei der Anwendung beachten musst, erfährst du in unserer Nagelhärter Kaufberatung. Auch die Ergebnisse des Nagelhärter Kunden-Tests können dir bei der Kaufentscheidung behilflich sein.
Vergleichstabelle
Nagelhärter - Was ist das?

So gut wie jede Frau wünscht sich lange und feste Fingernägel. Das Problem bei der Sache: Je länger diese werden, desto eher brechen sie oder splittern. Das liegt oft an einem Mangel von Biotin bzw. einem Nährstoff- oder Feuchtigkeitsmangel. In manchen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel wie Kieselerde und Zink Abhilfe schaffen. Auch eine ausgewogene Ernährung ist eine gute Grundlage für das Wachstum von starken, kräftigen Nägeln. Doch falls das alles nichts hilft, müssen schwerere Geschütze aufgefahren werden. Der Nagelhärter kann dir bei der Stärkung und Festigung deiner pflegebedürftigen Nägel helfen. Er zählt zu den Nagelpflegeprodukten und ist in vielfältigen Ausführungen erhältlich.
Nagelhärter gibt es längst nicht mehr nur als Klarlack, auch Farblacke werden mittlerweile angereichert mit Nährstoffen und Vitaminen vertrieben. Neben dem bekannten Lack haben sich auch Cremes, Lotionen und Gels auf dem Markt etabliert und versprechen eine härtende Wirkung für den Nagel.
Inhaltsstoffe - Was ist im Nagelhärter drin?
Das Zauberwort heißt Formaldehyd. Dieser Stoff stärkt die Zellen von innen heraus. Dafür wird die Struktur des Nagels zunächst gelockert, um dann kräftigend zu wirken. Daneben sind noch Inhaltsstoffe wie Calcium zu finden, welches deine Nägel widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse macht. Im Endeffekt sorgen Vitamine und Nährstoffe dafür, dass der Nagel gestärkt nachwachsen kann.
Wenn du einen Nagelhärter ohne Formaldehyd suchst, dürftest du ebenfalls fündig werden. Die Produkte (z.B. von Zao oder Microcell) verwenden ersatzweise Glycerin oder Zitronensäure (citric acid) zur Stärkung der Nägel (Nail Repair).
Wie soll ich den Nagelhärter verwenden?

Zum Entfernen des Hardeners kannst du herkömmlichen Nagellackentferner benutzen. Am besten ohne Aceton, da diese den Lack besser lösen. Anschließend sollte eine häufige Maniküre vermieden werden, um das Nagelbett nicht zu sehr zu belasten. Des Weiteren ist von der Verwendung von Metallfeilen abzuraten. Benutze lieber Sandblatt- oder Glasfeilen, diese gehen schonender mit dem Nagel um.
Kommen wir zur nächsten Frage: Wie oft sollte der Härter aufgetragen werden? Ein bis zwei Mal pro Woche über eine Dauer von ca. 4 Wochen ist vollkommen ausreichend, um aus weichen, kurzen Fingernägeln, lange, feste Nägel zu zaubern. Das zeigen auch die Erkenntnisse von Nagelhärter Tests.
Was muss zuerst aufgetragen werden, Nagellack oder Nagelhärter?

Wo kann man Nagelhärter kaufen?
Die besten Nagelhärter findest du unter unseren Top-Produkten. Besonders der Herome Nagelhärter hat sich als wirksam erwiesen. Auch Online-Shops und Drogeriemärkte wie dm und Rossmann haben ein breites Sortiment zu bieten. Bei Douglas findest du ebenfalls gute Produkte. Achte auf namhafte Hersteller. Manchmal musst du aber auch erst etwas herumprobieren, um den richtigen Nagelhärter für deinen Nageltyp zu finden. Bei jedem wirkt jedes Produkt anders. Auch pflanzliche Nagelhärter sind auf dem Markt erhältlich. Sie basieren auf Silizium und Bambusöl.
Bekannte Marken von Nagelhärtern sind: P2, Essence, Microcell, Maybelline, Miracle Nails, Mavala, Zao, Alessandro und Herome.
Nägelkauen - Alternativen zu künstlichen Fingernägeln
Es ist ein großes Laster, das leider viele kennen. Aus Stress oder Langeweile werden die Fingernägel selbst gekürzt - mit den Zähnen. Das kann teilweise selbstzerstörerische und gesundheitsschädliche Dimensionen annehmen. Der erste Schritt ist, sich des Problems bewusst zu werden und zu versuchen, die Angewohnheit zu unterlassen. Viele Frauen lassen sich French Nails oder Acrylnägel machen, um das Laster loszuwerden. Denn die festen Kunstnägel aus Plastik oder mit Gel verstärkte Naturnägel sind nicht so einfach kaputt zu kriegen. Wem diese Investition zu teuer ist, der kann selbst zum Nagellack greifen und sich schöne Designs zaubern. Bitterer Nagellack soll ebenfalls helfen, die lästige Angewohnheit zu unterlassen. Oftmals werden die Nägel auch nur deshalb abgebissen, weil sie bereits abgebrochen oder eingerissen sind und man gerade keine Nagelfeile oder -schere zur Hand hat. Ein Nagelhärter beugt vor, dass die Fingernägel überhaupt abbrechen können. Somit kommt es vielfach gar nicht zum Kauen.
Tipps für gesunde Nägel
Deine Fingernägel benötigen ab und an etwas Pflege. Ein paar sinnvolle Tipps haben wir hier für dich zusammengestellt.
- Achte auf eine ausgewogene Ernährung und trinke ausreichend Wasser (mindestens 2,5 Liter am Tag).
- Creme deine Hände regelmäßig mit Handcreme ein.
- Nagelhautentferner und Nagelöl lassen deine Nagelhaut gepflegt aussehen.
- Benutze Nagellackentferner ohne Aceton.
- Verwende bei Farbnagellack immer einen Unterlack.
- Eine wöchentliche Maniküre mit Nagelfeile, und am besten dem ganzen Repertoire eines Nageletuis, trägt zu einem gepflegten Äußeren bei.
Ob du deine Nägel lieber feilst oder schneidest ist Geschmackssache. Wenn sie allerdings eine gewisse Länge erreicht haben, ist ein Griff zur Nagelschere jedoch meist sinnvoller.