Kartoffelschäler Kaufberatung
Alles, was du wissen musst, bevor du Kartoffelschäler kaufst – von unseren Experten zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis7 Kapitel
Der Kartoffelschäler im Dauereinsatz
Eins steht fest: Die Deutschen essen gerne Kartoffeln. Bis zu 70 kg isst statistisch gesehen jeder Deutsche im Jahr. Das wiederum bedeutet, dass ein Küchenhelfer ganz besonders häufig zum Einsatz kommt: der Kartoffelschäler. Doch nicht nur zum Schälen der beliebten Knolle wird er benötigt, auch Spargel und Gurken lassen sich damit schnell und sauber von ihrer Schale befreien. Ein guter Sparschäler muss daher so einiges aushalten können. Was eine guten Kartoffelschäler ausmacht und wie er eigentlich funktioniert, das erfahren Sie in unserer Kartoffelschäler Kaufberatung.
Vergleichstabelle
Sparschäler: Längsliegende oder querliegende Klinge?
Welcher Kartoffelschäler-Typ sind Sie?

Sparschäler mit beidseitig geschärfter Klinge haben den Vorteil, dass das Schälen noch schneller und einfacher möglich ist.
Auch zwischen dem Modell für Links- und Rechtshänder können Sie sich entscheiden, beide Varianten gibt es bereits auf dem Markt. Sparschäler für Kinder sind mit einer geschützten Klinge ausgestattet, während sogenannte Tomaten- oder Kiwischäler über eine beidseitig gezackte Klinge verfügen.
Welcher Kartoffelschäler-Typ Sie nun sind, müssen Sie selbst im Praxistest herausfinden. Die meisten geben dem Querschäler, aufgrund seiner einfachen Handhabung, jedoch den Vorzug.
Wer hat den Kartoffelschäler erfunden?
1936 erfand Albert Deimel aus Schönholthausen im Sauerland den ersten Sparschäler. Unter der Bezeichnung Famos bringt die Firma “Westmark”, die Deimel sechs Jahre später gründete, auch heute noch ihren Sparschäler heraus.
Während der Famos-Sparschäler eine längs zum Griff liegende Klinge besitzt, ist der erste Kartoffelschäler mit quer angebrachter Klinge das Modell „Rex“ des Schweizers Alfred Neweczerzal, welches er sich 1947 patentieren ließ. Wie auch das Modell “Famos” wird “Rex” weiterhin hergestellt. In der von Alfred Neweczerzal gegründeten Zena AG werden jährlich zwei Millionen Stück des Küchenklassikers produziert. In Großküchen und Industriebetrieben kommen zumeist nur noch Kartoffelschälmaschinen zum Einsatz, aus der heimischen Küche ist der Kartoffelschäler jedoch auch heute noch nicht wegzudenken.
Wie funktioniert ein Kartoffelschäler?
Die meisten Kartoffelschäler verfügen heutzutage nicht nur über eine biegsame, sondern auch über eine bewegliche Klinge. Daher werden diese Sparschäler auch als Pendelschäler bezeichnet. Durch die beweglich angeordnete Klinge lässt sich mit dem Schäler leichter an den Konturen von Kartoffel, Gurke und Co. entlangfahren.
Zusätzlich verfügt jede Klinge über einen Abstandhalter. Damit wird die Schäldicke automatisch begrenzt, daher auch der Name “Sparschäler”. Bei Modellen mit verstellbaren Schrauben können Sie die Schältiefe manuell einstellen.
Mühelos Kartoffeln schälen
Mit dem elektrischen Sparschäler kein Problem

Da die Vitamine bei Obst und Gemüse direkt unter der Schale sitzen, sollte die Schale so dünn wie möglich abgeschnitten werden. Trotz des Abstandhalters gestaltet sich das oft schwierig. Mit einem elektrischen Sparschäler ist das Schneiden sehr dünner Scheiben kein Problem. Er funktioniert auf Knopfdruck, sie ersparen sich viel Arbeit und auch noch jede Menge Zeit.
Dabei kann die elektrische Variante nicht nur Kartoffeln schälen, sondern auch jegliches Obst. Obst und Gemüse werden einfach zwischen zwei Spitzen eingespannt und schon kann es losgehen.
Die meisten Geräte schalten sich nach dem abgeschlossenen Schälvorgang ab. Ein Vorteil ist auch, dass elektrische Sparschäler auch batteriebetrieben zu haben sind.
Worauf es beim Kartoffelschäler wirklich ankommt
Beim Sparschäler lohnt es sich auf die Qualität zu achten. Bei günstigen Modellen ist die Verarbeitung oft schlecht und die Schäler können nicht halten was sie versprechen. Denn ein guter Sparschäler sollte vor allem gut schneiden und muss daher immer über eine scharfe Klinge verfügen. Nur scharfe Klingen können durch die feste Schale der Kartoffel oder auch der Gurke gleiten und sie restlos entfernen. Bei schärferen Klingen ist auch die Gefahr abzurutschen und sich zu verletzen geringer und Sie erhalten zudem ein optisch schöneres Ergebnis. Die Klinge sollte aus rostfreiem Edelstahl bestehen, aber auch Chromstahl und Keramik kommt mittlerweile als Material in Frage. Farbintensives Schälgut, wie Rote Beete, kann die Klinge jedoch mit der Zeit verfärben.
Der Kartoffelschäler sollte zudem immer gut in der Hand liegen und einfach zu handhaben sein. Ob Holz, Kunststoff oder Metall - der Griff muss fest genug sein, damit Sie den Schäler gut führen können und Sie sich nicht in den Finger schneiden.
Eine biegsame Klinge ist ratsam, um auch unebene Stellen auf Obst oder Gemüse zu erreichen und gänzlich von der Schale zu befreien. Ist die Klinge zusätzlich noch beweglich, lassen sich die Lebensmittel noch einfacher von der Schale befreien.
Ein Schälmesser ist oftmals mit einer Spitze ausgestattet, um auch die Augen der Kartoffel entfernen zu können. Beim Sparschäler braucht es dafür oft einen zusätzlichen Aufsatz. Damit erzielen Sie beim Schälen der Kartoffel die schönsten Ergebnisse.
Haben Sie Lust auf Kartoffelpüree? Mit der Kartoffelpresse können Sie schnell und einfach welches zubereiten!
Haben Sie während unserer Kartoffelschäler Kaufberatung herausgefunden, welcher Kartoffelschäler-Typ Sie sind? Wie schnell man Kartoffeln von ihrer Schale befreien kann, zeigen wir dir im Video!