Tauchpumpe Kaufberatung
Alles, was du wissen musst, bevor du Tauchpumpen kaufst – von unseren Experten zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis6 Kapitel
Tauchpumpe - Wasser richtig abpumpen
Wenn die Regenfälle wieder stärker werden, kann es schon mal den heimischen Keller überfluten. Wenn Sie nicht mit Eimern den Keller leeren wollen, hilft nur noch eine Tauchpumpe. Wo Sie die Tauchpumpe außerdem einsetzen können, erfahren Sie in unserem Tauchpumpe Test 2016.
Vergleichstabelle
Wo setze ich die Tauchpumpe ein?

Klarwasser- oder Schmutzwasserpumpe
Zunächst gilt es den Einsatzbereich Ihrer neuen Tauchpumpe zu bestimmen. Am wichtigsten ist die Art des zu fördernden Wasser - Denn je nachdem sollten Sie sich entweder für eine Schmutzwasserpumpe oder eine Klarwasserpumpe entscheiden.
- Klarwasser:
Handelt es sich um wenig verschmutztes Wasser wie Abwasser aus dem Pool oder Teich, eignet sich am ehesten eine Klarwassertauchpumpe. Sie besitzt einen Partikelfilter für Verschmutzungen bis zu 5 mm und kann auch aufbereitetes Schmutzwasser fördern. - Schmutzwasser:
Wenn Sie eine Tauchpumpe für verunreinigtes Wasser benötigen, sollten Sie möglicherweise über eine Schmutzwassertauchpumpe nachdenken. Die Schmutzwasserpumpe kann Partikel mit einem 30 mm Durchmesser fördern, eignet sich also auch für den Gebrauch bei Hochwasserschäden oder Abwasser mit Schlamm und Steinen. Sie sind in der Regel leistungsstärker als Klarwasserpumpen. - Klarwasser und Schmutzwasser:
Es gibt Tauchpumpen, welche die Eigenschaften von sowohl Klarwassertauchpumpen als auch Schmutzwassertauchpumpen kombinieren.

Eintauchtiefe
Die Eintauchtiefe oder Tauchtiefe wird von der Oberfläche bis zur Oberkante der Tauchpumpe gemessen. Schätzen Sie also ab, wie tief die Tauchpumpe im Wasser liegen soll. Wie tief ist der Teich oder der Brunnen? Das ist entscheidend, denn: je tiefer die Pumpe steht, desto mehr Druck übt das Wasser auf das Gehäuse aus. Klarwasserpumpen sind meist geeignet für eine Tauchtiefe für bis zu 15 m, manche Schmutzwasserpumpen schaffen auch 18 m.
Förderhöhe: Höhenunterschiede bewältigen
Die angegebene Förderhöhe zeigt auf, welche Höhenunterschiede Tauchpumpe bewältigen kann. Wenn zum Beispiel eine Förderhöhe von max. 10 m angegeben wird, kann die Tauchpumpe Wasser über 10 m von unten nach oben transportieren. Je höher die Pumpe das Wasser drücken muss, desto mehr Reibungs- und Gewichtskraft muss Sie aufwenden. Bei hoher Förderhöhe kann sich also die Fördermenge verringern, und die Tauchpumpe arbeitet langsamer. Überlegen Sie also, wie viel Höhendifferenz zwischen dem bisherigen Behälter und des zukünftigen Behälters liegt. So erfahren Sie die nötige Förderhöhe. Für Brunnen und tiefe Zisternen eignen sich besonders gut sogenannte Tauchdruckpumpen oder Tiefbrunnenpumpen. Sie sind ideal für hohe Förderhöhen und sind dabei leistungsstark.
Fördermenge - viele Liter pro Stunde
Die Fördermenge einer Tauchpumpe bestimmt, wie viele Liter Wasser die Pumpe pro Stunde bewegen kann. Um einen normal großen Keller auszupumpen benötigen Sie zum Beispiel eine Tauchpumpe mit einer Fördermenge von min. 10.000 l/h. Manche Schmutzwasserpumpen schaffen dahingehend mehr als 11.000 l/h, da sie noch leistungsstärker sind.
Wann schaltet die Tauchpumpe ab?
Die Tauchpumpe sollte wenn möglich nicht trocken laufen, da sie sonst überhitzt und beschädigt werden könnte. Darum haben viele Geräte einen Schwimmschalter zur automatischen Abschaltung. Dieser erkennt den minimalen Wasserstand, den die Tauchpumpe benötigt und schaltet sie bei Unterschreitung von diesem ab. So können Sie sicher sein, dass Ihre Tauchpumpe nicht beschädigt wird. Sie können den Schwimmschalter auch individuell einstellen. Wenn der Wasserspiegel, z.B. durch Hochwasser wieder steigt, nimmt die Pumpe die Arbeit wieder auf. Um zu einem sehr niedrigen Pegel absaugen zu können, sollten Sie auf eine flachsaugende Tauchpumpe setzen oder sich einen Flachsaugaufsatz passend für Ihre Tauchpumpe zulegen.
Was ist besser: Hauswasserwerk oder Tauchpumpe?
Wenn Sie sich für eine geeignete Pumpe für die Bewässerung interessieren, sind Sie sicher bereits über Hauswasserwerke gestolpert. Die Eigenversorgungsanlagen sind ebenso hervorragende Pumpen, um das lebendige Nass zu befördern. Jedoch sind die Einsatzbereiche vom Versorgungssystem und Tauchpumpe unterschiedlich. Unser Tauchpumpe Kunden-Test zeigt Ihnen die wichtigsten Unterschiede. Welches Gerät für Sie infrage kommt, ist also abhängig davon, wofür Sie das es brauchen.
Hauswasserwerk

Tauchpumpe
Die Tauchpumpe eignet sich für den Einsatz unter der Wasseroberfläche und kann bei Hochwasser, Entwässerung von aufblasbaren Whirlpools, Gartenteichen oder Schwimmteichen Abhilfe schaffen. Sie eignet sich ebenfalls als Gartenpumpe zur Bewässerung des Gartens. Dafür schließen Sie einfach einen geeigneten Gartenschlauch oder Rasensprenger an. Auch für eine Solardusche können Sie die Tauchpumpe verwenden.
Vor- und Nachteile im Überblick
Die Tauchpumpe hat für den Gebrauch einige Vorteile gegenüber dem Hauswasserwerk. Wägen Sie selbst ab, welches Modell aus unserem Tauchpumpe Vergleich infrage kommt.
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Vorteile der Tauchpumpe |
Nachteile |
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Tauchpumpe im Winter
Spätestens wenn sich die kalte Jahreszeit nähert, sollten Sie Ihre Tauchpumpe warten. Denn wenn diese im während des Winters im Nassen liegt, kann sie Schäden davon tragen. Wenn das Wasser gefriert, dehnt es sich aus und kann so Ihre Tauchpumpe von innen beschädigen. Das kann auch passieren, wenn Sie die Tauchpumpe im Garten lagern. Um die Lebenszeit Ihres Tauchpumpe Testsiegers zu verlängern, ist es also wichtig, sich vor Jahresende um die Tauchpumpe zu kümmern.

Reinigung der Tauchdruckpumpe
Wenn Sie die Tauchpumpe aus dem Gartenteich nehmen möchten, sollte Sie zunächst gründlich gereinigt werden.
- Holen Sie die Tauchpumpe heraus und ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose.
- Entfernen Sie alle Einzelteile der Pumpe. Wie Sie das genau machen, entnehmen Sie der Bedienungsanleitung.
- Reinigen Sie die Schläuche und Teile mit warmem Wasser ohne Reinigungsmittel.
- Legen Sie Tauchpumpe in einen Eimer mit Wasser und stellen Sie diesen in den Keller. Die Pumpe trocken zu lagern ist nicht zu empfehlen!
Tauchpumpe im Test - Von Markenherstellern bis Aldi & Co
Gute Tauchpumpen, wie Sie sie in unserem Tauchpumpe Vergleich finden können, sind ähnlich, wie andere Gartengeräte, von den Herstellern Gardena, Einhell, Kärcher und co. Diese sind bedenkenlos zu empfehlen. Auch bei Discountern wie Aldi oder Lidl finden Sie hin und wieder Tauchpumpen im Prospekt. Wie einige Forenbeiträge jedoch zeigen, sind solche Tauchpumpen von Aldi keine gute Wahl. Die Stiftung Warentest hat bisher keine Tauchpumpen auf Herz und Nieren geprüft, wir halten Sie hier auf dem Laufenden.
Wie Sie sich auf Hochwasser vorbereiten können, wird im folgenden Video gezeigt: