Rasendünger Kaufberatung
Alles, was du wissen musst, bevor du Rasendünger kaufst – von unseren Experten zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis5 Kapitel
Rasendünger Vergleich, Kunden-Test und Kaufberatung
Wer seinen Rasen pflegen und damit düngen möchte, hat die Wahl unter verschiedenen Rasendüngern, die nach Art des Rasens, Bodenbeschaffenheit, Beschattung und Saison verwendet werden. Daher ist es nicht leicht, den passenden Rasendünger zu finden. Hinzu kommen Qualitäts- und Preisunterschiede vonseiten der Hersteller.
Vergleichstabelle
Was ist beim Kauf von Rasendünger zu beachten?

Wenn Sie nun den Dünger kaufen möchten, müssen Sie zunächst dessen Zielrichtung und Eignung beachten. Der “normale” Dünger wird zu den genannten Zeiten aufgebracht, doch es gibt als Sonderfall auch den Herbstdünger mit viel Kalium (Düngung im Oktober), der den Salzgehalt erhöht und damit Gräser widerstandsfähiger gegen Frost macht, sowie den Startdünger für die Neuanlage einer Rasenfläche. Beim Kauf sind solche Sorten zu beachten. Für das Dosieren sind die Herstellerangaben wichtig, denn es gibt Dünger in unterschiedlichen Konzentrationen. Zudem unterscheiden sich Düngersorten in der Art der Zusammensetzung ihrer Nährstoffe.
Tipp: Wenn dein Rasen im letzten Jahr sehr gelitten hat, kannst du ihn nach dem Düngen zunächst mit dem Elektro-Rasenmäher schneiden und danach mit Vertikutierer bearbeiten. Danach wird dein Rasen noch dichter und gesünder.
Arten von Rasendünger
Es gibt Universaldünger und speziellen Rasendünger. Unser Rasendünger Kunden-Test empfiehlt jedoch den speziellen Rasendünger unbedingt. Er hat die Richtige Zusammensetzung der Hauptnährstoffe Kalium, Stickstoff und Phosphor. Dabei sind bei den speziellen Rasendüngern Lang- und Kurzzeitdünger zu unterscheiden:
- Kurzzeitdünger geben die Nährstoffe schnell ab. Ihr Effekt ist am schnellen Wachstum des Rasens zu erkennen.
Foto: Hände mit Handschuhen halten Düngemittel - Langzeitdünger wirken über zwei bis drei Monate.
Des Weiteren ist die Nährstoffzusammensetzung zu beachten:
- Mineralischer Dünger wird synthetisch hergestellt.
- Organischer Dünger besteht aus Nebenprodukten der Landwirtschaft und der Tierproduktion. Ausgangsmaterialien sind Hornspäne, Humus, Guano oder Kompost. Dieser Dünger verbessert langfristig Bodenzusammensetzung. Organischer Dünger kann riechen, das Aufbringen wird abends empfohlen.
- Mineralisch-organische Dünger kombinieren die Vorteile beider Arten.
- Flüssigdünger ist für Fußballstadien und Golfplätze geeignet.
Hersteller von Rasendüngern und gute Produkte
Die Qualität von Rasendünger sollte hoch sein, deshalb muss er aber keine Unsummen kosten. Da er haltbar ist, lohnen sich große Packungen mit entsprechendem Preisrabatt. Bekannte und anerkannte Marken sind beispielsweise Wolf Garten und Compo, diese Dünger enthalten auch klare Anweisungen für die Anwendung. Ein Ranking der besten Hersteller und ihrer Dünger könnte etwa so aussehen:
- Wolf Garten LW 100 - Rasendünger + Moosvernichter
- Compo Langzeitdünger
- Beckmann Profi-Rasendünger
- Cuxin Spezial Minigran
- Beckmann IMGARTEN Rasofert
- Compo 1314888 Rasen-Langzeitdünger
- WOLF Garten 100 B Flüssigddünger
- Neudorff Azet Rasendünger
Bei Discountern gibt es oft sagenhaft günstige Rasendünger, mit denen einige Gärtner sehr zufrieden sind, während andere auf Markendünger schwören. Beide Varianten sind auch online erhältlich. Wer sparen will, kauft Säcke mit 25 Kilogramm Rasendünger, der lediglich eine trockene, frostfreie Lagerung benötigt. Die von uns genannten Hersteller und Produkte sind unter Marken-Rasendünger einzuordnen, doch in Großpackungen werden sie erschwinglich.
Wie viel Rasendünger ist nötig?

- Mähen Sie den Rasen einen Tag vorher.
- Düngen Sie einen trockenen Rasen, damit der Dünger nicht an den Halmen klebt und diese verbrennt.
- Verwenden Sie einen Handstreuer oder Streuwagen.
- Düngen Sie abends, jedenfalls nicht in der prallen Sonne.
- Wässern Sie gründlich nach dem Düngen Ihren Rasen. Wenn Sie einen trockenen Tag zum Düngen erwischen und es anschließend regnet, wäre das perfekt.