Virenscanner Test 2016 - Antivirenprogramme im Vergleich

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Virenscanner von Avira, Bitdefender und E-Tec Electronic

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1. Virenscanner Test - das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Virenscanner schützen Sie Ihren Rechner von schädlichen Programmen wie Viren, Würmer oder auch trojanische Pferde.
  • Virenscanner sind nicht nur sehr unterschiedlich im Leistungs-Umfang, sondern auch in den Schutzmechanismen. Ein Virenscanner Test hilft Ihnen einen Überblick zu bekommen.
  • Es gibt Virenscanner, die sie manuell starten müssen und Programme die in Echtzeit im Hintergrund laufen. Entscheidend beim Virenschutz ist, dass Sie regelmäßig Ihren Rechner prüfen und Ihrem Antivirenprogramm ein Update gönnen.

2. Schützen Sie Ihren Rechner mit einem Virenscanner

Mit einem Virenscanner schützen Sie Ihren Rechner, Smartphones und Tablets und damit Ihre sensiblen Daten vor schädlichen Programmen, sogenannter Malware. Besonders mit unseren mobilen Endgeräten sind wir heute häufig sehr unbedacht im Netz unterwegs: hier mal was recherchiert, ausversehen diese oder jene Website geöffnet, flott mal eine Datei eines unbekannten Absenders geöffnet. Die Gefahr, durch Viren und Würmer wichtige Zugänge und Daten preiszugeben ist allgegenwärtig und groß. Trotzdem machen wir uns über den Schutz nur selten Gedanken. Wenn es uns dann trifft, kann der Schaden oft groß sein. Verlieren Sie dabei beispielsweise nur private Fotos, haben Sie noch Glück im Unglück. Oft kann Schadsoftware aber auch monetären Schaden mit sich bringen. Mit einem Virenscanner können Sie sich schützen. Viele, besonders junge Menschen, scheuen vielleicht die Investition in ein umfassendes Antivirenprogramm und greifen lieber zu kostenfreien Varianten zurück. Die können aber manchmal mehr Schaden anrichten, als dass sie Sinnvolles für uns tun. Wieso das so ist und was Sie bei Virenscannern beachten müssen, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Virus im System

Die Entwicklung von Virenscannern

Die Bedrohung durch Computerviren, -würmer und Trojanische Pferde ist übrigens kein Problem des Internet-Zeitalters. Auch bevor das World Wide Web in unsere Haushalte einzog, waren unsere Computer schon gefährdet. Die ersten Computerviren traten bereits in den 80er Jahren auf. Damals konnten sich Rechner untereinander via Diskette infizieren. Mit der zunehmenden Entwicklung von Malware und deren Verbreitung wurde es schnell nötig, Schutzprogramme zu entwickeln um die Manipulation und Zerstörung von Daten zu verhindern. Wer der Erfinder des Antivirenprogramms ist, darüber streitet sich die IT-Welt. Die erste Entfernung eines Computervirus kann vermutlich auf das Jahr 1987 durch Bernd Fix datiert werden. Nachweislich mit diesem Thema beschäftigt haben sich findige Geister wie beispielsweise Fred Cohen aber schon wesentlich früher.

Es gab verschiedene Anlässe für die Einführung von regelmäßigen Virenscans.

  • Viren verbragen sich unter anderem in Makros von Textverarbeitungsprogrammen wie beispielsweise Microsoft Word, wurde dieses Makro ausgeführt, wurde auch der Rechner infiziert.
  • Bekannter ist vermutlich die Gefährdung durch E-Mail-Anhänge, die auch heute noch sehr groß ist. Auch hier waren die Anwendungen von Microsoft wie Outlook und Outlook Express besonders gefährdet.

Ein bekannter Anbieter von Virenscannern ist Kaspersky, deren Produkt Sie auch in unserem Virenscanner Test unter den Top Five finden werden. Der „Ur-Vater“ Eugene Kasperksy war bereits Ende der 80er Jahre in diesem Themenfeld erfolgreich aktiv.

3. Wie funktioniert ein Virenscanner?

Ein Virenscanner, auch Antivirenprogramm oder Virenschutz-Programm genannt, sucht den Computer auf verborgene Viren ab. Gescannt werden dabei verschiedene Dateitypen und ausführbare Programme. Erkennt der Virenscanner schädliche Programme, entfernt er diese oder setzt die Malware auf Quarantäne. Das bedeutet auch, dass ein Virenscanner nur bereits bekannte Viren erkennen kann. Da immer wieder neue Typen von Würmern, Viren und Trojanern entwickelt werden, ist es nicht nur wichtig, seinen Rechner regelmäßig zu überprüfen. Es ist ebenso wichtig, seinem Virenscanner immer wieder ein Update zu gönnen, also ihn immer wieder mit den neusten Informationen zu neuer Malware zu versorgen.

4. Welche Typen von Virenscannern gibt es?

Wie schon kurz erklärt ist der Grundablauf eines Virenscanners immer der Gleiche: Suchlauf, bei Identifikation eines Virus Entfernung oder Quarantäne. Es gibt aber Unterschiede in der Technik.

Reaktive vs. proaktive Erkennung

Laptop mit einem "Schild"Der reaktive, oder auch signaturbasierte Scanner, untersucht den Quellcode von einfachen Viren nach einer bestimmten Signatur. Wird diese gefunden, wird der Fund eines Virus angezeigt.

Der Vorteil: Die Signaturen können sehr einfach erstellt werden.

Der Nachteil: Werden Sie nicht aktualisiert, werden neue Schadprogramme nicht gefunden.

Da der „Markt für Schadprogramme“ regelrecht boomt, wird die proaktive Erkennung immer wichtiger. Sie bewertet Malware anhand ihres Verhaltens. Proaktive Techniken sind

  • Die Heuristik – Suche nach allgemeinen Merkmalen, sollte eher als Zusatzfunktion zum Virenscanner gesehen werden.
  • Die Verhaltensanalyse – soll typische Verhaltensweisen von Schädlingen erkennen und blockieren, kommt bei Echtzeitüberwachungen zum Einsatz.
  • Die Sandbox-Technik – funktioniert wie eine gesicherte Testumgebung, Programme werden hier ausgeführt und analysiert. Weicht die Datei in der Ausführung von einem vordefinierten Standard ab, wird sie als potenzielle Gefahr eingestuft.

Aber auch bei modernen Virenscannern dient die reaktive Erkennung als Basis. Sie wird meistens in Kombination mit der proaktiven Technik eingesetzt, um gegenseitig die Vor- und Nachteile auszugleichen.

Man unterscheidet folgende Virenscanner Typen, bzw. Schutzmechanismen:

Scanner

Beschreibung

On-demand

Echtzeit

Manueller Virenscanner

  • wird manuell gestartet, daher auch on-demand-Scanner genannt
  • wird ein Schadprogramm identifiziert, gibt es eine Warnmeldung
  • der User entscheidet, welche Aktion anschließend ausgeführt wird

x

 

Online Scanner

  • erhält seinen Programmcode, bzw. das Virusmuster online
    • arbeitet nur auf gezielte Abfrage
    • eignet sich daher nur zum Prüfen, ist aber keine wirkliche Prävention

    Achtung: Bei diesem Virenscanner besteht die Gefahr, dass ihr infizierter Rechner die Viren in das Netzwerk weitergibt und umgekehrt.

    x

     

    Echtzeitscanner

    • läuft im Hintergrund permanent mit
    • scannt alle Dateien, Programme etc.
    • wird Malware identifiziert, wird der Anwender informiert und kann die nächste Aktion auswählen

    Tipp: Auch bei diesem Virenscanner bietet sich ein gelegentlicher manueller Scan zur Sicherheit an.

     

    x

    Cloud-Technik

    • die Signaturen zur Erkennung von Schädlingen wird nicht auf dem Rechner selbst, sondern in einer Cloud gespeichert
    • scannt nahezu in Echtzeit

    Nachteil: ohne Internetverbindung besteht nur eine reduzierte Funktion, möglicherweise können auch gar keine Viren erkannt werden. Hintergrund ist, dass die Signaturen nicht bei allen Programmen lokal zwischengespeichert werden.

     

    x

    Grundsätzlich gilt: Virenscanner sollten sehr regelmäßig laufen. Viele Programme bieten eine Reminder-, also Erinnerungs-Funktion an.

    5. Vorsicht vor kostenfreien Programmen

    Kostenfreie Virenscanner klingen erst mal verlockend, können aber schnell gefährlich werden.

    Diese Programme sind meist manuelle Virenscanner, die den Computer auch durchsuchen und sie auf mögliche Malware hinweist. Mehr können Sie aber auch nicht. Möchten Sie dann gegen die Bedrohung aktiv werden, werden Sie freundlich darauf hingewiesen, dass Sie dazu erst kostenpflichtige Zusatzfunktionen oder eine Erweiterung kaufen müssen. Häufig handelt es sich bei den Warnhinweisen sogar um Falschmeldungen. Sie richten dann zwar keinen direkten Schaden an, schützen sie aber auch nicht. Damit ist dann die Idee des kostenfreien Schutzes ganz schnell dahin und genau genommen sind das keine Virenschutz-Programme.

    Im Überblick: kostenfrei vs. kostenpflichtig

    Funktion

    kostenpflichtig

    kostenfrei

    Erkennt bekannte Schadsoftware

    x

    x

    Warnmeldung bei Malware

    x

    (x) – können auch Falschmeldungen sein

    Bietet Möglichkeit Malware zu löschen oder auf Quarantäne zu setzen

    x

     

    Bieten teilweise zusätzliche Funktionen wir Kindersicherung, Spam-Mail-Schutz, Ad-Blocker etc.

    x

     

    Updates des Herstellers speisen gesichert und regelmäßig das Programm mit Informationen zu neuer Schadsoftware

    x

     

    Richtig gefährlich wird es, wenn Sie ein sogenanntes Pseudo-Programm erwischen. Was bedeutet das? Kurz gesagt: als Antivirenschutz getarnte Schadprogramme. Nach Meinung von Experten gibt es über 100 solcher Pseudo-Schutzprogramme im Internet. Die schützen Sie nicht nur nicht vor Viren, sondern bringen Ihnen diese im Schlimmsten Fall sogar auf den Rechner. Oder sie schalten Schutzbarrieren aus, um den Weg für solche zu ebnen. Manche zerstören sogar Ihr Betriebssystem.

    6. Virenschutz für mobile Endgeräte

    Was für Ihren „Heimrechner gilt, sollten Sie auch für Smartphones, Tablets und Co. beachten. Mit ansteigender Beliebtheit, stiegen mobile Endgeräte auch in der „Gunst“ der Programmierer von Schadsoftware. Jedes Gerät, dass eine potenzielle Angriffsfläche bietet, um an die Daten von Anwendern zu gelangen, ist interessant für diese sogenannten Hacker. Mit der Entwicklung von Online-Banking und Shopping-Apps wurde der Datenklau zudem noch attraktiver. Sind diese Daten nicht verschlüsselt, haben die Datenräuber ein leichtes Spiel.

    Virus auf dem SmartphoneDie Strategie ist dabei dieselbe, wie bei Computern. Auch hier versuchen Hacker mit falschen Webseiten an wichtige Login-Daten zu kommen. Wer viel mit dem Smartphone surft, sollte wachsam sein. Aber nicht nur auf seriös gemachte, aber mit betrügerischem Zweck eingerichtete Seiten sind ein Problem. Würmer und Viren machen auch vor mobilen Geräten nicht halt. Ein Virenscanner kann auch hier schützen.

    Der Markt hat reagiert und auch für diese Geräte eine große Bandbreite an Virenscannern entwickelt. Sie können in Form von Apps, sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig, auf Smartphones und Tablets installiert werden. Sie bieten Ihnen die Möglichkeiten Ihre Daten beispielsweise zu verschlüsseln, wie beispielsweise eWallet oder mSecure. Im Falle eines Verlustes kann diese Software außerdem helfen, Ihr Gerät wieder aufzufinden.

    Auch bei mobilen Endgeräten sind Apple-Produkte durch das mobile Betriebssystem iOS verhältnismäßig sicher. Das offene Betriebssystem Googles macht Android-Geräte dagegen angreifbarer. Sie können Ihre Apps außerdem nicht nur durch den Google-Store beziehen, sondern auch aus allen möglichen anderen Quellen. Das birgt zusätzliche Risiken.

    Virenscanner können helfen. Sie laufen im Hintergrund mit und wirken sich dabei aber kaum auf die Leistung Ihres Endgerätes aus. Die Rate bei der Erkennung von Würmen und Viren liegt bei durchschnittlich rund 99 %. Vertrauen Sie aber bei der Anschaffung lieber auf Markenprodukte, die sich im Bereich der Virenscanner schon vielfach bewährt haben. Bewertungen anderer Nutzer und Artikel aus Fachzeitschriften wie zum Beispiel chip.de helfen Ihnen, dass richtige Produkt auszuwählen. Denn auch auf dem Markt der Sicherheits-Apps sind viele Betrüger unterwegs, die Ihnen mit nutzlosen oder sogar gefährlichen Apps das Leben schwermachen wollen.

    Entscheiden Sie sich für einige wenige gute, vertrauenswürdige Virenscanner, anstatt viele günstige oder kostenfreie Apps auf Ihr Smartphone oder Tablet zu laden. Damit gefährden Sie sich eher, als dass Sie sich schützen. Und Sie verschwenden zudem Datenspeicher.

    Ob Sie einen Virenscanner für Ihr Smartphone brauchen, wird im folgenden Video für Sie erklärt.

    7. Was müssen Sie beim Kauf eines Virenscanners beachten?

    Ein guter Virenscanner ist heutzutage eigentlich unerlässlich. Dazu sei aber noch gesagt, dass Mac-Rechner, bzw. Produkte von Apple tendenziell eher weniger anfällig sind, auch wenn ein 100%-Schutz natürlich auch hier nicht gegeben ist. Die meisten Viren werden auf Windowsprogramme geschrieben. Zudem sind Apple-Produkte von Haus aus mit einem guten Antivirenschutz ausgestattet. Natürlich findet man aber auch für Mac-Rechner verschiedenste Virenscanner, denn der Markt für Antivirenprogramme ist riesengroß. Die verschiedenen Preise machen eine Auswahl nicht gerade leichter. In unserem Virenscanner Test haben wir verschiedene Produkte für Sie getestet. Sie finden hier unsere Top Five im Überblick und vielleicht ist unser Virenscanner Testsieger bereits das richtige Programm für Sie. Zusätzlich haben wir nachfolgend noch die wichtigsten Kriterien für Sie im Überblick.

    Eine gute Nachricht vorweg: in der Erkennung von Viren sind eigentlich alle Virenscanner verlässlich. Daneben gibt es aber noch weitere Punkte, die Sie beachten sollten.

    Systembelastung

    Beim Kauf eines Virenscanners sollten Sie bedenken, dass diese Programme, besonders die Echtzeitscannern, im Hintergrund laufen. Je nachdem, wie viel Arbeitsleistung Ihr Rechner hat, kann das schnell die Geschwindigkeit bei der Ausführung Ihrer Programme beeinträchtigen. Das kann besonders bei älteren Rechnern zum „Nerv-Faktor“ werden.

    Benutzerführung und Bedienung

    Smartphone und Computer mit einem Virenscanner geschütztBesonders für Computer-Laien ist es wichtig, dass Ihr Virenschutz-Programm möglichst leicht zu bedienen und einfach zu verstehen ist. Einige Programme führen den Anwender Schritt für Schritt durch die Einstellungen. Einmal eingerichtet, prüfen Sie regelmäßig Ihren Computer auf Viren und andere Schädlinge.

    Betriebssystem

    Der von Ihnen gewählte Virenscanner muss zu Ihrem Betriebssystem passen. Die neusten Betriebssysteme von Windows unterstützen allerdings so gut wie alle Virenschutz-Programme. Arbeiten Sie noch mit einem älteren Betriebssystem, kann es allerdings zu Schwierigkeiten kommen.

    Extra-Schutz

    Manche Virenscanner schützen Sie nicht nur vor Viren, Würmern und Co., sondern können noch viel mehr. Schauen Sie hier genauer hin, dann bekommen Sie vielleicht mehr für Ihr Geld, zum Beispiel einen Schutz vor Spam-Mails, eine Kindersicherung oder auch einen AdBlocker.

    Lesen Sie auch die Bewertungen anderer Käufer, um einen Überblick zu bekommen, welcher Virenscanner sein Geld wert ist und welche Zusatzfunktionen einen echten Mehrwert bieten. Wenn das Feld der Virenscanner für Sie unmöglich zu überschauen ist, sollten Sie sich vielleicht für unseren Virenscanner Testsieger entscheiden. Oder aber Sie werfen einen Blick in den Virenscanner Test der Stiftung Warentest aus 04/2015.

    Das können Sie zusätzlich tun

    Ein Virenscanner ist unabdingbar. Aber auch er bietet keinen 100%-igen Schutz. Doch Sie können selbst auch dazu beitragen und es betrügerischen Machenschaften schwermachen, an Ihre Daten zu kommen.

    Die Grundregel im Internet-Zeitalter lautet: Surfen Sie mit Bedacht

    Seien Sie skeptisch bei Daten, die Sie per Mail empfangen. Auch wenn Sie den Empfänger kennen. Anhänge von unbekannten Empfängern sollten Sie auf gar keinen Fall öffnen. Häufig kursieren auch gefälschte E-Mails von Anbietern. Hier werden Sie meist darüber informiert, dass es einen nicht autorisierten Zugriff oder eine ungewöhnliche Bewegung auf Ihrem Account gab. Dann fordert man Sie freundlich auf, sich über einen Link aus der E-Mail heraus auf Ihrem Account einzuloggen und zu prüfen, ob noch alles in Ordnung ist. Die ungewöhnliche Bewegung ist im übrigen gerne mal eine Abbuchung oder ein Einkauf von mehreren hundert Euro, die den Leser der Mail natürlich schnell nervös werden lässt. Spätestens an dieser Stelle sollten Sie sehr skeptisch werden. Seriöse Anbieter weisen selbst häufig darauf hin, dass  sie niemals außerhalb der bekannten und offiziellen Login-Seite nach Ihren Daten fragen werden. Also auch nicht, bzw. besonders nicht, aus einer E-Mail heraus.

    Beliebte „Fake“-Mails, also betrügerische Nachrichten, werden zum Beispiel gerne im Namen von PayPal verschickt. Und auch Amazon dient den Betrügern häufig als Vorlage. In der Aufmachung, also dem Design, sind sie meist nicht von den Originalen zu unterscheiden. Häufig findet man sogar das vermeintlich echte Logo. So kreieren die Betrüger ein vertrauensvolles Umfeld und aus dem ersten Schock heraus, folgt man dann vielleicht den Anweisungen. Sollten Sie irgendwann einmal eine solche Mail erhalten, handeln Sie auf gar keinen Fall aus dem Affekt heraus, öffnen Sie keinen Anhang und keinen Link, sondern schließen die Mail erst mal wieder und gönnen Sie sich einen Moment, um darüber nachzudenken.

    Sollten Sie danach immer noch unsicher sein, ob diese Mail ungefährlich ist, hier zwei Tipps wie sie das Ganze noch einmal checken können:

    • Achten Sie auf den Absender. Der ist häufig dann nicht ganz so eindeutig dem Unternehmen zuzuweisen wie vielleicht das Logo und die Signatur.
    • Googeln Sie und lassen sich von anderen Anwendern helfen. Zum Beispiel nach dem vermeintlichen Absender und dem Betreff oder nach Fake-Mail im Zusammenhang mit dem Namen des Serviceanbieters. Dann werden Sie sehr schnell auf Einträge in Foren oder Fachmagazine treffen, die aufklären.

    Und im Zweifel lautet die Grundregel hier nicht „für den Angeklagten“, sondern E-Mail besser ganz schnell löschen. Dann gehen Sie kein Risiko ein. Denn ist das System, also Ihr Computer, Laptop oder Smartphone erst mal infiziert, wird es schwierig, den Schaden wieder zu beheben. Der Verlust von Bildern und anderen Daten ist schon schmerzlich, erhalten die Betrüger Zugriff auf Ihre Zugangsdaten, kann es zusätzlich teuer werden. Also, seien Sie wachsam.

    Machen Sie Back-ups

    VirenschutztastaturEin Back-up, also eine Kopie Ihrer Festplatte und aller wichtiger Daten, ist heutzutage ebenfalls unerlässlich. Häufig verlassen wir uns viel zu sehr darauf, dass die Technik läuft. Fällt sie mal aus, stehen wir meist ziemlich dumm da. Ein regelmäßiges Back-up ist Pflicht.

    Wie geht das?

    Besorgen Sie sich eine oder zwei externe Festplatten mit entsprechend großem Speicherplatz. Hierauf legen Sie regelmäßig Kopien aller, oder zumindest der wirklich wichtigen Daten ab.

    Da Sie aber auch Würmer und Viren mitkopieren können, sollten Sie vorher einmal Ihren Virenscanner das System überprüfen lassen.

    Eine alternative Möglichkeit sind auch hier Cloud-Techniken. Dazu müssen Sie aber natürlich auch wieder online sein und setzen sich möglicherweise neuen Würmern und Viren aus.

    8. Warum lohnt sich ein Virenscanner?

    Der Kauf eines Virenscanners lohnt sich gleich in mehrfacher Hinsicht:

    • Sie schützen Ihre sensiblen Daten: Wir speichern häufig sehr persönliche Daten auf unseren Smartphones und Rechnern. Meistens denken wir da auch nicht mehr wirklich drüber nach, weil wir sie als geschützten und im privaten Raum empfinden. Diese Sicherheit ist aber trügerisch und niemand möchte seine Urlaubs- oder Familienfotos in den Händen dubioser Personen oder gar krimineller wissen. Noch gefährlicher wird es bei Zugangsdaten zum Online-Banking oder Accounts für Online-Shopping und ähnlichem.
    • Sie sparen Zeit: Wie das? Ist der Rechner infiziert, geht die Rennerei los. Man will den Wurm oder den Virus so schnell wie möglich wieder loswerden und den Schaden begrenzen. Je nachdem, was man sich da ins „Haus“ geholt hat, muss man jedoch das System neu aufsetzen. Das kostet nicht nur viel Zeit und Nerven, sondern geht auch meist mit dem Verlust aller Daten einher.
    • Seine Finanzen schützen: in der Tat sind Phishing und das Programmieren von Schadsoftware selten Aktionen von übermotivierten Hackern, die sich nur mit den großen IT-Experten messen wollen. Die Motivation dafür ist meistens krimineller Natur und zielt darauf ab, sich an Ihrem Geld zu bereichern. Online-Banking, mobile Zahlsysteme und Online-Shopping machen es den Betrügern leider immer leichter, an die nötigen Daten zu kommen. Machen Sie es Ihnen schwer. Mit einem Virenscanner und in dem Sie selbst auf verschlüsselte Zugänge und einen sorgsamen Umgang achten.
    • Schützen Sie Ihre Freunde: Wie schnell haben wir heute Dateien weitergeleitet. Ein witziges Katzen-Video, oder einen Link zu einer Seite mit tollen Angeboten. Handeln Sie ohne Virenscanner, gefährden Sie damit auch möglicherweise Ihren Freunden. Deshalb: Überprüfen Sie Ihren Rechner und Ihr Smartphone regelmäßig auf Viren und Würmer.
    • Schutz von Dritten: Gleiches gilt natürlich auch für unbedarfte Dritte. Durch weiterleiten und teilen von Datenmaterialien erhöhen Sie potenzielle Risiken auch für dieses Personenfeld. Man nennt diese Form der Verbreitung auch Schneeball-System. In Windeseile wird das Feld der infizierten Rechner immer größer und größer. Ein Beispiel dafür war der „Loveletter“ oder auch „I love you-Virus“ im Jahr 2000. Was es damit auf sich hat, erklären wir Ihnen später noch.
    • Schützen Sie sich vor dem Missbrauch Ihrer Daten: Bei der Übernahme Ihrer Daten geht es Kriminellen nicht immer zwingend um den direkten Zugang zu Ihrem Bankkonto. Häufig halten die gestohlenen Daten auch für anderen Missbrauch her. Betrüger können sich so häufig im Netz bewegen, ohne das man Ihre Spur sofort aufnehmen kann. Im Schlimmsten Fall haben Sie dann Ärger mit der Justiz und stehen in der Beweispflicht.

    I love you – „prominente“ Viren

    Hunderttausende Computerviren sind schätzungsweise im Umlaufe. Manche Schadsoftware bringt es sogar zu traurigem Ruhm. In die „Hall of Fame“, vielleicht sollte man besser sagen „Hall of Shame“, kommen Viren und Co. wenn sie besonders viel Schaden angerichtet haben. Das haben Sie übrigens auch schon vor der Erfindung des Internets getan. Wir stellen Ihnen drei davon vor:

    Creeper

    Der Name mutet irgendwie schon fies an, und dieser Virus war es auch. 1971 befiel er Großrechner des Typs PDP-10 und verschaffte sich außerdem Zugang zum APRANET, der Vorgänger unseres Internets. Er gab sich durch die Worte "I'm the crepper, catch me if you can!" zu erkennen. Das Antivirenprogramm dazu hieß übrigens Reaper, zu Deutsch: Mäher. IT-ler haben eben doch auch Humor.

    I love you

    Der Liebesbrief machte im Jahr 2000 von sich reden. Hinter diesem schönen Betreff erwartete den Empfänger aber leider keine schöne Liebesnachricht, sondern ein Virus. Er löschte nicht nur JPGs, also Bilder, und andere Dateien und legte stattdessen Kopien von sich selbst an, sondern verschickte sich auch selbst weiter. Im Mai 2000 waren ca. 50 Millionen Rechner infiziert. Da der I love you-Virus es sogar bis in die Berichterstattung der Medien geschafft hat, war man in Europa gewarnt, bevor die Anbieter von Antivirenprogrammen ihre Signaturen angepasst hatten.

    Koobface

    Dieser Wurm trat 2008 das erste Mal auf. Er macht sich die sozialen Netzwerke zu nutze. Dabei interessieren Ihn aber nicht Ihre Freundeslisten, sondern er will an Ihre Kreditdaten und andere Informationen. Hat er sich auf Ihrem Endgerät eingenistet, leitet er Sie an Webseiten weiter, auf denen man Ihnen nicht wohlgesonnen ist.

    trojanische Pferde

    Was kann Ihnen gefährlich werden?

    Falls Sie zwar schon mal von Viren, Würmern und Trojanern gehört haben, aber eigentlich gar nicht wissen, was das genau ist. Hier ein kurzer Überblick der wichtigsten Malware, die Ihr Virenscanner aufspüren sollte:

    • Virus = schädliches Programm oder Datei, die sich selbst reproduziert und in andere Programme einschleust. Öffnet der Anwender das Programm, den sogenannten Wirt, wird der Virus ausgeführt. Auf ein neues System kommen sie, in dem der Anwender die Wirtsdatei auf das neue System kopiert, also passiv.
    • Wurm = gelangen aktiv in neue Systeme, zum Beispiel über E-Mail. Sie nutzen Sicherheitslücken aus, einmal „drinnen“, agieren sie wie Viren und fügen sich in andere Dateien ein. Die Begriffe Wurm und Virus werden oft synonym verwendet.
    • Trojanisches Pferd = wie in der Sage dient der Trojaner als Tarnung, er mutet als nützliche Anwendung an, hat aber tatsächlich einen anderen, nicht offensichtlichen Zweck. Sie werden auch für die Verbreitung von Viren eingesetzt.
    • Backdoor = auf Deutsch „Hintertür“ und funktioniert auch genauso. Die Backdoor dient dazu, abseits des gesicherten Zugriffs, Zugang zum Rechner oder auch Dateien zu bekommen. Wird oft als Synonym für den Trojaner verwendet - stimmt aber so nicht. Das Trojanische Pferd kann aber das Installieren des Backdoor-Programms ermöglichen.
    • Rootkit = hat den Zweck Malware vor Antivirenschutzprogrammen zu verbergen.
    • Phishing = bezeichnet den Versuch über Spam-Mails oder auch gefälschte Websites an Nutzerdaten zu gelangen. Kein Virus oder Wurm, trotzdem gefährlich.

    9. Wie richtet man einen Virenscanner ein?

    Wenn Sie einen neuen Virenscanner installieren wollen und vorher ein anderes oder veraltetes Programm verwendet haben, müssen Sie dieses vorher vollständig entfernen. Also deinstallieren.

    Spielen Sie das erste Mal einen Virenscanner auf, werden Sie wahrscheinlich gefragt, ob Sie ihm den Zugriff auf Ihr Betriebssystem gestatten. Das gibt einem meistens erst mal ein komisches Gefühl, ist aber notwendig. Entscheiden Sie sich daher auch für den Kauf eines Virenscanners von einem vertrauenswürdigen Hersteller. Dann brauchen Sie bei der Installation keinerlei Bedenken haben.

    Im nächsten Schritt ist die Einstellung entscheidend. Viele Virenscanner sind mit sehr umfangreichen Funktionen ausgestattet. Je mehr Module Sie aktiviert haben, umso mehr Leistung benötigt Ihr Virenscanner. Das kann mitunter das Arbeiten an der ein oder anderen Stelle erschweren, der Rechner wird beispielsweise langsamer. Schalten Sie die Module ab, die Sie nicht benötigen. Das kann beispielsweise für Sicherheitseinstellungen für E-Mails gelten. Rufen Sie diese nicht über eine lokale Anwendung ab, wie beispielsweise Outlook, sondern nur über die Webseiten der jeweiligen Anbieter, ist diese Einstellung nutzlos. Viele Browser verfügen selbst über umfangreiche Sicherheits-Einstellungen, ggf. wird damit ein zusätzlicher Phishing-Schutz überflüssig.

    Sie haben häufig auch die Möglichkeit genau einzustellen, was geprüft werden soll und was nicht. Auch damit können Sie Ressourcen sparen.

    Sind Sie im Umgang mit Rechnern und Technik insgesamt nicht so versiert, bleiben Sie aber ruhig bei den Standard-Einstellungen. Oder suchen Sie sich einen Anbieter, der Ihnen beim Einrichten eines neuen Rechners oder Virenscanners hilft.

    Ohne Update läuft es nicht

    Sie haben einen Virenscanner installiert. Das ist schon mal super. Das schützt Sie aber nicht dauerhaft. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Virenscanner auch regelmäßig ein Update verpassen. Findige Programmierer kreieren immer wieder neue Bedrohungen in Form von Schadsoftware. Die Anbieter von Virenscannern arbeiten daher ihre Programme ebenfalls permanent nach und aktualisieren die Signaturen, anhand denen, Ihr Virenscanner Bedrohungen erkennen kann. Diese Aktualisierungen müssen Sie Ihrem Virenscanner regelmäßig zugänglich machen. Sinnvoll ist es, ein automatisiertes Update einzurichten. Dann brauchen Sie sich darum nicht mehr kümmern. Das funktioniert eigentlich bei jedem Virenscanner über die Einstellungen.

    Mann hält Viren mit einem Schirm auf

    10. Die häufigsten Fragen rund um den Virenscanner

    Wer nicht selbst Programmierer oder IT-Experte ist, dem stellt sich beim Thema Virenscanner sicherlich die ein oder andere Frage. Wir haben die häufigsten mit den passenden Antworten dazu für Sie zusammengestellt.

    Wie oft sollte man den Virenscanner einsetzen?

    Ein Virenscanner muss regelmäßig das System überprüfen, da Schadsoftware permanent im Internet kursiert. Sie können meist individuell einstellen, was wie oft geprüft werden soll. Beispielsweise können Sie E-Mail-Anhänge jedes Mal vor Versand überprüfen. Trotzdem sollten Sie in regelmäßigen Abständen das ganze System überprüfen lassen.

    Entscheidend sind auch die regelmäßigen Updates Ihres Virenscanners. Nur so kann er sich dem sich ständig weiterentwickelnden Feld an Viren und Würmern gut gerüstet stellen.

    Wie wichtig sind Virenscanner?

    Ohne Virenscanner sollten Sie mit Ihrem Rechner nicht online gehen und auch keine anderen Datenträger wie DVDs oder USB-Sticks anschließen. Da damit die Verwendung eines Rechners fast unnötig ist, geht es also nicht ohne Virenscanner. Das Gleiche gilt auch für mobile Endgeräte, deren Hauptzweck es ist, unterwegs ins Internet zu können.

    Beachten Sie, dass einige Systeme anfälliger sind, als andere. So kommen Apple-Produkte meist mit einer guten Sicherheitsausstattung daher, während das offene System von Google Android-Geräte eher anfällig macht.

    Was taugen kostenfreie Virenscanner?

    Kostenfreie Angebote sollten Sie prinzipiell mit Vorsicht genießen. Informieren Sie sich umfänglich, bevor Sie diese für Ihren Virenschutz einsetzen. Entscheidend ist vor allem der Umfang des Angebots. Bei manchen Anbietern können Sie nur einzelne Dateien prüfen lassen, einen umfänglichen Schutz Ihres Endgerätes gewährleisten Sie damit nicht.

    Im schlimmsten Fall geraten Sie bei einem kostenfreien Virenscanner nicht an ein tatsächliches Antivirenprogramm, sondern an einen Virus selbst. Verwenden Sie daher nichts, von dem Ihnen nicht die Sicherheit der Anwendung bestätigt wurde. Beispielsweise durch ein Fachmagazin, denn auch Anwender-Kommentare können gefälscht sein.

    Was kosten Virenscanner?

    Ein guter Virenscanner muss gar nicht unbedingt teuer sein. Sie beginnen bei ca. 18 Euro bis ca. 50 Euro. Achten Sie auch hier auf den Umfang des Antivirenprogramms. Welche Zusatzfunktionen sind enthalten? Gibt es Module, die zusätzlich kosten oder sind mit dem Kauf alle Kosten abgedeckt?

    Ein Virenscanner Test hilft Ihnen bei der Auswahl.

    Wo besteht die Größte Gefahr, sein Endgerät zu infizieren?

    Das Gemeine an Viren und Würmern ist, dass wir sie meist selbst einschleusen, ohne es natürlich aktiv zu wissen. Je nachdem wie wir uns im Internet bewegen, reicht dazu manchmal schon ein unbedarfter Klick. Die Fachwelt hat auch hierfür einen schönen, neuen Fachbegriff kreiert: das sogenannte Social Engeneering. Vereinfacht gesagt bezeichnet dieser Begriff, die Beeinflussung von Personen in der Art, dass Sie zu einer bestimmten Handlung hingelenkt werden. Wie die Herausgabe Ihrer Daten, wie wir es weiter oben in dem Beispiel mit den gefälschten PayPal-Mails beschrieben haben.

    Der Hintergrund für diese Entwicklung ist ein ökonomischer. Auf diese Art müssen Kriminelle sich nicht erst langwierig mit der Umgehung von Sicherheitsbarrieren und dem Aufspüren ihrer Lücken befassen. Sie gehen den vergleichsweise günstigen Weg, in dem sie Unsicherheiten, Unwissen und Gutgläubigkeit des unbedarften Anwenders ausnutzen.

    Wer sich häufig etwas aus dem Internet herunterlädt, zum Beispiel Musik, Filme oder anderes ist natürlich noch einmal stärker gefährdet, als jemand der nur liest. Und auch in E-Mail-Anhängen verbergen sich gerne mal Schädlinge. Virenscanner können diese Schadsoftware erkennen und untauglich machen.

    Welche Virenscanner braucht man für Smartphones?

    Internetschutz als Mindmap dargestelltAuch für mobile Endgeräte werden Virenscanner regelmäßig auf Tauglichkeit und Sicherheit überprüft. Sie können sich online informieren. Auch bekannte Anbieter wie McAfee, Avira und Kaspersky bieten Virenscanner für Smartphones und Co. Die gute Nachricht: Nach aktuellen Tests erkennen die Programme für Android bis zu 99,5 % an Schädlingen. Windows-Programme erzielen nach wie vor weniger gute Werte.

    Im Juni 2015 hat chip.de einen Härtetest für Android Virenscanner durchgeführt.

    Einen Virenscanner Vergleich aus 03/2016 finden Sie auch in den Praxistipps von chip.de.

    Wie gehe ich vor, wenn sich ein Pseudo-Antivirenprogramm eingeschleust hat?

    Versuchen Sie im ersten Schritt die klassische Deinstallation über die Systemsteuerung. Wenn Sie Glück haben, können Sie so ungewollte Programme direkt wieder entfernen.

    Klappt das nicht, setzen Sie Ihren Virenscanner ein. Manche Antivirenprogramme finden auch diese sogenannte Spyware. Häufig werden Virenscanner aber einfach durch die Schadsoftware abgeschaltet. Dann hilft nur eine Anti-Spy-Software.

    Diese Programme finden Sie kostenfrei zum Download. Sie spüren die Spyware auf und entfernen Sie. Verwenden Sie aber auch hier nur Programme, deren Vertrauenswürdigkeit bestätigt ist. Sonst haben Sie nachher noch ein viel größeres Problem.

    Was ist aktuell das beste Antivirenprogramm?

    Wenn Sie einen aktuellen Virenscanner kaufen wollen, informieren Sie sich online bei Fachzeitschriften wie PC-Welt, Chip, etc. Sie berichten regelmäßig von neuen Programmen und bewerten diese. Vielleicht überzeugt Sie auch unser Virenscanner Testsieger.

    Für weitere Informationen können Sie auch auf der Internet-Seite der Bundespolizei vorbeischauen. Hier finden Sie eine aktuelle Liste der besten Virenscanner

    http://www.bundespolizei-virus.de/virenscanner/

    11. Die wichtigsten Begriffe im Bereich Virenscanner

    Die gängigste Malware haben wir Ihnen weiter oben bereits vorgestellt. Aber auch wenn Sie einen Virenscanner installieren oder Sie sich über einen Virenscanner Vergleich über die besten Programme informieren, werden Sie mit einigen Begriffen konfrontiert. Meistens kommen Sie aus dem Englischen und nicht immer kann man sich deren Bedeutung selbst erschließen. Hier eine Übersicht, in alphabetischer Reihenfolge:

    • Adware: vereint die Begriffe Advertisment und Software, also Werbung und Programm. Gemeint sind damit die ganzen Werbeeinblendungen, die Sie zusätzlich zu den Funktionen dazubekommen. Meist tauchen diese bei kostenfreier oder günstiger Software auf, man kann dann eine Vollversion käuflich erwerben – ohne Werbung.
    • Dialer: stammt von dem Begriff dial, also wählen ab. Einwahlprogramme benötigt man beispielsweise, wenn man über eine „klassische“ Telefonleitung eine Internetverbindung aufbauen will. Verwenden Sie ausschließlich DLS, brauchen Sie vor missbräuchlichen Dialern, die hohe Einwahlkosten produzieren können, keine Sorge haben.
    • Falschmeldung: lockt Sie mit einer falschen Meldung von einer vermeintlichen Sicherheitslücke. Geht in der Regel mit der Empfehlung einher, ein bestimmtes Programm runterzuladen. Der Download ist meist nicht nur unsinnig, sondern kann auch sehr teuer werden.
    • Firewall: Ihre „Brandschutzmauer“ gegen Viren und Würmer und unerlaubten Zugriffen. Sollte standardmäßig auf jedem Rechner eingerichtet sein.
    • Hoax: im Deutschen bedeutet dieses Wort „Scherz“ und wird beispielsweise für E-Mails verwendet, die eine falsche Warnung vor einem nicht existenten Virus enthalten. Besorgte Freunde leiten so was gerne weiter – eine Art Kettenbrief also.
    • On-Acces: wird stellvertretend für Echtzeit-Scanner verwendet, die permanent im Hintergrund laufen.
    • Quarantäneverzeichnis: Sammelstelle für irreparable Dateien.
    • Ransomware: verschlüsselt Ihre privaten Dateien und hindert Sie am Zugriff. Mittels Lösegeld können Sie sich den Zugang zurückkaufen.
    • Spyware: spioniert Sie aus und sendet Ihre Daten beispielsweise an Hersteller, die Ihnen daraufhin Werbeeinblendungen schicken.

    12. Weitere Ressourcen im Web

    PreisVergleich.org PreisVergleich.org