Bridgekamera Test 2016 - die Besten Bridgekameras im Vergleich

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X-S1 Bridge-Kamera (12 Megapixel CMOS, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full-HD Video, bildstabilisiert) inkl. FUJINON Objektiv mit 26-fach Zoom schwarz
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Auflösung
Auflösung: 20,3 Megapixel
Auflösung: 20.4 Megapixel
Auflösung: 12 Megapixel
Auflösung: 12 Megapixel
Auflösung: 12 Megapixel
optischer Zoom
optischer Zoom: 50-fach
optischer Zoom: 50-fach
optischer Zoom: 24-fach
optischer Zoom: 35-fach
optischer Zoom: 26-fach
Display
Display: 3 Zoll LCD
Display: 3 Zoll Xtra Fine LCD-Bildschirm, Schwenkbar
Display: 3 Zoll LCD
Display: 2,7 Zoll PureColor II VA LC Display, Schwenkbar
Display: 3 Zoll LC-Display, Schwenkbar
Sucher
Sucher: elektronischer Sucher
Sucher: elektronischer Sucher
Sucher: elektronischer Sucher
Sucher: elektronischer Sucher
Sucher: elektronischer Sucher
Video
Video: 1280×720 pixel @ 30 fps
Video: 1920 x 1080 pixel @ 24 fps, Stereoton
Video: 1920 x 1080 pixel @ 50 fps, Stereoton
Video: 1920 x 1080 pixel @ 30 fps, Stereoton
Video: 1920 x 1080 pixel @ 30 fps, Stereoton
Bluetooth / Wlan
Bluetooth / Wlan:
Bluetooth / Wlan:
Bluetooth / Wlan:
Bluetooth / Wlan:
Bluetooth / Wlan:
Vorteile
Vorteile:
  • Wifi
  • hohe Auflösung
  • großer Zoombereich
  • einfache Bedienung
  • Ergonomie
  • optischer Bildstabilisator
Vorteile:
  • Zeiss Objektiv
  • hohe Auflösung
  • großer optischer Zoom
  • Wifi
  • liegt gut in der Hand
Vorteile:
  • FullHD Video
  • bildstabilisiert
  • leichte Bedienung
Vorteile:
  • gute Verarbeitung
  • schwenkbares Display
  • FullHD Video
  • liegt gut in der Hand
Vorteile:
  • bildstabilisiert
  • schwenkbares Display
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  • FullHD Video
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Bridgekamera von Canon, Nikon und Panasonic

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1. Bridgekamera Test - das Wichtigste in Kürze

  • Brudgekameras haben ein fest integriertes Objektiv.
  • Meist zeichnen sie sich durch eine sehr große Brennweite aus.
  • Bridgekameras stellen eine Mischung aus Komaktkamera und Spiegelreflexkamera dar. Sie vereinen die Vor- und nachteile der unterschiedlichen Kameras und können durchaus eine super Alternative darstellen.

2. Bridgekamera

Haben Sie schon mal von einer Bridgekamera gehört? Eine “Brückenkamera”? Was soll das denn bitte sein? Überlegen wir mal: eine Brücke verbindet zwei Seiten, also könnte eine Bridgekamera auch eine Verbindung aus zwei verschiedenen Kameras sein. Und genau das ist sie auch: Eine Bridgekamera ist eine Kamera, welche die Eigenschaften einer Spiegelreflexkamera mit den Eigenschaften einer Kompaktkamera vereint. Die Brücke ist in dem Fall das Verbindungsstück in Bezug auf Ausstattung, Qualität und Funktion.

BridgekameraManche von Ihnen kennen die Bridgekamera möglicherweise unter dem Namen Prosumerkamera. Auch diese Bezeichnung soll eine Verbindung zweier Wörter sein: Professional und Consumer. Superzoom etablierte sich ebenfalls als Name.

Bridgekameras gehören technisch gesehen eher in die Rubrik der Kompaktkameras, das Aussehen ähnelt aber sehr dem einer Spiegelreflex. Mit dieser Kamera können Sie nicht nur fotografieren, auch das Filmen ist möglich und das sogar bis Full HD.

Damit Sie auch wissen, auf was es beim Kauf einer Bridgekamera ankommt, haben wir für Sie in unserem Bridgekamera Test einige wichtige Merkmale zusammengestellt. Vielleicht finden Sie ja auch Ihren persönlichen Bridgekamera Testsieger.

Bridgekamera: Ein historischer Ausflug

Im Jahr 1988 hat die Halbformatkamera Yashica Samurai, und auch nachfolgende Modelle von anderen Herstellen, den Ausdruck Bridgekamera geprägt. Sowohl Bridgekameras für den Kleinbildfilm als auch für die digitale Kamera besaßen ein fest eingebautes Objektiv.

Wie bereits erwähnt, wurde das Prinzip der Prosumerkamera auch auf digitale Kameras übertragen. Allerdings kam es mit der Verbreitung von digitalen Kameras zu einem Bedeutungswechsel:

In diesem Bereich zeichnen sich die Modelle in der Regel durch ein Objektiv mit großem Zoombereich und hoher Lichtstärke aus, sowie auch einigen manuellen Einstellmöglichkeiten. Typisch ist ebenfalls ein elektronisches Suchsystem und ein kleines Format des Bildsensors.

3. Was kann eine Bridgekamera?

Es stellt sich die Frage: Was ist nun besser - eine Bridgekamera oder eine Kompaktkamera? Warum sollten Sie sich für eine Bridgekamera entscheiden? Die Bridgekamera vereint beispielsweise die kombinierte Bauweise und das geringe Gewicht der Kompaktkamera mit den hochwertigen Eigenschaften des Objektivs einer Spiegelreflexkamera. Soweit klingt das ja ganz gut, doch sind sie wirklich die Alleskönner im Kamera-Bereich? Damit Sie mit Ihrem persönlichen Bridgekamera Testsieger auch zufrieden sind, haben wir hier für Sie die Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Vorteile einer Bridgekamera

  • Bridgekamera mit SD-KartenEin klarer Vorteil ist das Zoomobjektiv. Die Brücke wird hier zwischen den fest eingebauten Objektiven einer Kompaktkamera und den Eigenschaften der wechselbaren Objektive von Spiegelreflexkameras geschlagen. Für jedes Motiv können Sie an einer Spiegelreflex ein anders Objektiv verwenden, das kann vorteilhaft sein, bedeutet aber auch schweres und großes Repertoir an Equipment.
    Das Zoomobjektiv der Bridgekamera ist zwar fest eingebaut und somit nicht wechselbar, zeichnet sich aber meist durch eine sehr große Brennweite aus, womit Sie jede Situation ohne einen Wechsel des Objektivs aufnehmen können. Da es sich um ein fest integriertes Objektiv handelt, kann die Kamera und auch das Gehäuse sehr gut auf das vorhandene Objektiv abgestimmt werden. Es geht vom Weitwinkelobjektiv bis hin zum Teleobjektiv. Das Zoomen wird durch einen Zoomring am Objektiv ermöglicht. Manuelle Fokus Möglichkeiten können Sie oftmals ebenfalls mit den Zoomobjektiv der Prosumerkamera einstellen.
  • Die Bedienung orientiert sich an der von System- oder Spiegelreflexkameras. Im Vergleich dazu sind bei Kompaktkameras weitere Einstellungen oftmals im Menü versteckt, da das Gehäuse kaum Platz für weitere Knöpfe bietet.
  • Der Sensor kann kaum verschmutzen oder verstauben, da Sie das Objektiv nicht wechseln können. Durch den fehlenden Spiegel gibt die Bridgekamera auch kaum Geräusche von sich. Beispielsweise während der Trauung auf einer Hochzeit kann dies von Vorteil sein. Erschütterungen durch den Spiegelschlag fallen ebenfalls weg.
  • Eine optische Bildstabilisierung ist bei den meisten Modellen, durch die Bewegung einer Linsengruppe des Objektivs, oder der Bewegung des Sensors zum Ausgleich einer Verwacklung, gegeben.
  • Bedingt durch die kleinen Sensoren, kann die Kamera mit relativ kompakten aber sehr lichtstarken Objektiven ausgestattet werden. Die größte Blendenöffnung für den gesamten Brennweitenbereich ist dafür der Indikator. Nimmt man nun eine Kamera mit größerem Sensor, so müssten Sie für ein ähnlich lichtstarkes Objektiv tiefer in die Tasche greifen, das Objektiv an sich würde auch größer ausfallen.
  • Oftmals sind Prosumerkameras mit einem elektronischen Sucher ausgestattet. Damit können Sie vor der Aufnahme die Helligkeit beurteilen und gegebenenfalls korrigieren. Der elektronische Sucher ermöglicht Ihnen auch direkt die Aufnahmen in anderen Farbräumen zu sehen. Eine Schwarz/Weiß Fotografie wird auch direkt in Schwarz/Weiß im Sucher angezeigt.
  • Die meisten Modelle bieten die Möglichkeit über den Display zu fotografieren. Das Feeling könnte also darunter leiden. Einige Modelle haben genau wie die meisten Spiegelreflexkameras ein Klappdisplay, was das Fotografieren aus beispielsweise der Vogelperspektive erleichtert.
  • Weiterhin besticht die Bridgekamera durch ihr Gewicht. Dieses ist deutlich geringer als das einer Spiegelreflex. Ihnen sollte jedoch auch bewusst sein, dass die Kamera ebenfalls nicht so locker leicht in Ihre Hosentasche passt, wie eine Kompaktkamera.
  • Voreingestellte Modi, die Motivprogramme, sind auch an einer Bridgekamera zu finden. Sie sind zur Vereinfachung der Bedienbarkeit gedacht und auf typische Aufnahmesituationen angepasst. Meistens können Sie aber auch selbst die Blendenöffnung, die Verschlusszeit und den ISO-Wert, also die Empfindlichkeit, einstellen.

Nachteile einer Bridgekamera

  • Mit dem festintegrieten Objektiv ist es Ihnen nicht möglich mit Festbrennweiten zu fotografieren. Festbrennweiten bieten meist die größere Offenblende und die bessere Abbildungsqualität.
    Ein besonders extremer Weitwinkel wird ebenfalls nicht abgedeckt, da das Objektiv nicht auswechselbar ist. Sicherlich werden Weitwinkel und auch sehr große Brennweiten angeboten, je mehr Sie aber möchten, desto teurer wird auch Ihre Bridgekamera.
    Die Kamera besitzt meist einen Makromodus, gegenüber Makroobjektiven ist dieser aber oftmals nicht all zu gut. Die Einstellmöglichkeiten und die Bildqualität sind eingeschränkt.
  • Das Autofokussystem ist meist ein anderes als das der Spiegelreflexkamera. Bislang galt es als langsamer, holt aber immer mehr an Schnelligkeit auf. Die üblichen Einstellungen der Fokuspunkte sind auch hier vorhanden.
  • Die Sensorgröße ist eingeschränkt und somit auch weniger lichtempfindlich. Der Sensor erzielt nicht die Auflösung und auch nicht das geringe Rauschen einer Vollformatkamera. Bei hohen Empfindlichkeiten kann das Bildrauschen zu unschönen oder gar unbrauchbaren Bildaufnahmen führen.
    Das Fotografieren in dunklen Lichtverhältnissen erzielt also nicht die Ergebnisse, die eine Spiegelreflexkamera erzielen kann. Auch die Tiefenschärfe leidet unter dem kleinen Sensor, die Unschärfe in dem nicht fokussierten Bereich fehlt oftmals.
  • Die Blende bzw. die kleinste Blendenöffnung ist meist f8. Abhängig davon sind die Verschlusszeiten, die dann auch nur eingeschränkt möglich sind. Das rächt sich, beispielsweise wenn Sie bei großer Sonneneinstrahlung fotografieren möchten. Der Bewegungsunschärfen Effekt kann bei hellem Sonnenlicht also nicht genutzt werden.
  • Der elektronische Sucher ist gewöhnungsbedürftig, wenn Sie zuvor an optische Sucher gewöhnt waren. Das manuelle Scharfstellen gelingt auch einfacher mit einem optischen Sucher. Manche Modelle bieten als Ausgleich eine Vergrößerung des Mittelfeldes, welches einen größeren Ausschnitt anzeigen kann.
  • Da man nur über den Display fotografiert, geht unter Umständen das Feeling verloren. Aber nicht nur das Feeling beim Fotografieren selbst, sondern auch die Stabilität dabei. Sie können die Kamera nicht an den Kopf halten, wodurch ein Stabilitätspunkt fehlt - Das Bild kann also leichter verwackeln. Möglicherweise können Sie bzw. Ihr Auge von der Umgebung um den Display herum abgelenkt werden.
  • Abschließend geht es noch um den Stromverbrauch. Der Stromverbrauch ist recht hoch, da Sie ständig den elektronischen Sucher nutzen. Begeben Sie sich also auf eine längere Fototour, so sollten Sie mindestens einen weiteren, eher zwei weitere, Ersatzakkus bei sich führen.
    Möchten Sie ausgiebig filmen, so empfiehlt es sich, noch den ein oder anderen Akku mehr dabei zu haben. Filmen mit einer Spiegelreflexkamera ist ebenfalls stromintensiv, da auch hier das Livebild genutzt wird.

4. Prosumerkamera: Wichtiges für den Kauf

Auch die besten Bridgekameras unterscheiden sich. Damit Sie die beste Bridgekamera für sich finden, haben wir für Sie eine kurze Auflistung von Kaufkriterien und wichtigen Begriffen aus der Welt der Fotografie, die ausschlaggebend sind, damit Sie mit Ihrem Bridgekamera Testsieger auch rundum zufrieden sind:

Wichtiges für die Bridgekamera:

Begriff

Gut zu wissen...

Sensor

Mit der Größe des Sensors ist auch die Auflösung, diese wird in Megapixel angegeben, verbunden. Der Sensor ist also entscheidend für die Bildqualität. Es gilt je größer der Bildsensor ist, desto mehr Platz haben die Pixel darauf, und umso mehr Details können dargestellt werden.

Ein Tipp: Da die meisten Bridgekameras eher einen kleinen Bildsensor besitzen, sollte auch die Auflösung nicht zu groß sein. Viele Pixel auf einem kleinen Sensor bedeutet auch weniger Licht für die Bildpunkte. Es kommt ansonsten zu einem Bildrauschen.

Sucher

Sofern Ihre Bridgekamera einen Sucher besitzt, dann handelt es sich um einen elektronischen Sucher. Das Licht fällt direkt auf den Bildsensor, das entstehende Bild wird Ihnen im elektronischen Sucher dargestellt.

Videoaufnahme

Meist filmen Bridgekameras in Full HD Auflösung. HD Ready ist auch möglich, wird aber immer seltener und ist auch im Vergleich zu Full HD schwächer.

Extras

WLAN und NFC erlauben eine direkte Übertragung auf den PC.

Begriffe, die Ihnen in der Welt der Fotografie begegnen:

Begriff

Gut zu wissen...

Belichtungszeit

Sie gibt an, wie lange Licht auf den Sensor fällt. Je länger diese ist, desto länger trifft Licht auf den Bildsensor, dies kann schöne Effekte, zum Beispiel bei Sportaufnahmen, erzielen.

Blende

Die Blende steht dafür, wie weit das Objektiv geöffnet ist und ist somit für die Menge des Lichtes zuständig, die auf den Sensor fällt.

Brennweite

Die Brennweite ist ein Indikator dafür, wie weit die Linse vom Sensor entfernt ist. Hohe Brennweiten holen weit entfernte Objekte näher ran, niedrige hingegen ermöglichen einen breiteren Bildausschnitt.

Lichtstärke

Kurz gesagt: Je höher dieser Wert ist, desto besser kann Ihre Kamera bzw. das Objektiv Ihrer Kamera mit schwierigen Lichtverhältnissen umgehen.

Stabilisator

Wie der Name schon verrät, stabilisiert dieser das Bild. Sprich dem Verwackeln beim Fotografieren wird entgegengewirkt. Einen Bildstabilisator gibt es in elektronischer oder optischer Ausführung.

Zoom

Beim Zoom sollten Sie darauf achten, ob es sich um optischen oder elektronischen Zoom handelt. Während beim optischen Zoom die Brennweiten verändert werden, entspricht der elektronischen Zoom einer Bildbearbeitung, also einer Vergrößerung durch einen Computer.

Wichtige Hersteller

Damit Sie einen Überblick haben, wer Ihren möglichen Bridgekamera Testsieger herstellt, haben wir hier eine kleine Übersicht an Marken von Superzoom Kameras:

  • Canon
  • Kodak
  • Nikon
  • Panasonic
  • Sony

Was sagt die Stiftung Warentest zu Bridgekameras?

Die Stiftung Warentest hat bisher Bridgekameras im Speziellen noch nicht getestet. Wir halten Sie aber gerne auf dem laufenden, falls sich das ändern sollte.

5. Fazit

Wichtig ist, dass Sie für sich entscheiden, worauf Sie Wert legen. Eine Bridgekamera kann eine gute Alternative zwischen einer doch sehr teuren Spiegelreflexkamera und einer Kompaktkamera die nicht unbedingt viele und leicht erreichbare Einstellungsmöglichkeiten bietet darstellen. Wenn Sie Interesse an wechselbaren Objektiven haben, aber dennoch keine Spiegelreflexkamera kaufen möchten, dann könnte Sie vielleicht eine Systemkamera interessieren. Für ein bisschen Vintage-Flair sorgt eine Sofortbildkamera, Unterwasserkameras sind im Hinblick auf einen anstehenden Urlaub durchaus auch interessant.

Abschließend haben wir noch ein Produktvideo für Sie:

6. Weitere Ressourcen im Web

PreisVergleich.org PreisVergleich.org