Blutdruckmessgeräte Test 2016 - Blutdruckwerte messen wie beim Arzt

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1. Blutdruckmessgerät Test - das Wichtigste in Kürze

  • Sie sollten auf einen guten Sitz der Manschette und eine leichte Handhabung des Blutdruckmessgeräts achten.
  • Sofern Sie den Blutdruck ohne fremde Hilfe messen müssen, bietet sich ein Messgerät für das Handgelenk an.
  • Ein Blutdruckmessgerät mit integriertem Speicher erspart Ihnen handschriftliche Notizen.
  • Langzeitmessungen helfen Ihnen ungewöhnliche Entwicklungen schnell zu erkennen
  • Achten Sie auf eine gut lesbare Anzeige und handliche Tasten oder Touch-Screens. Standardangaben sind meist: SYS für den systolischen Wert, DIA für den diastolischen Druck und PUL für den Puls

2. Blutdruckmessgerät - Die Gesundheit immer im BlickBlutdruckmessgerät und Stethoskop

Das Blutdruckmessgerät für zuhause gibt es heute in vielen Variationen und Preislagen. Was aber sollte man beim Kauf beachten und wie findet man das richtige Produkt für sich. In unserem Blutdruckmessgerät Test erfahren Sie, welche Merkmale Sie genauer betrachten sollten. Beachten Sie auch unseren Blutdruckmessgerät Vergleich mit unseren Top 6 Produkten!

Von der Grundfunktion sind alle Blutdruckmessgeräte zunächst gleich. Sie messen den Druck des Blutes in den Arterien. Der Blutdruck ist ein dynamischer Wert und kann von einer Sekunde steigen, aber auch fallen. Geraten wir in Stresssituationen erhöht sich der Blutdruck, das Herz muss mehr leisten, die Muskeln werden stärker durchblutet und mit mehr Sauerstoff versorgt. Entspannen wir, sinkt der Blutdruck. Diesem Prinzip folgend ist unser Blutdruck bei Nacht niedriger als über Tag. Mittels eines Blutdruckmessgeräts können Sie den jeweiligen Blutdruck überprüfen.
Das ist besonders für Menschen mit der Neigung zu einem zu hohen Blutdruck wichtig. Rund 20 Millionen Menschen leider schätzungsweise unter Bluthochdruck, ab einem Alter von 65 Jahren steigt das Risiko noch mal deutlich an. Bluthochdruck kann auf Dauer zu Folgeerkrankungen führen, wie zum Beispiel einem erhöhten Schlaganfall- oder Herzinfarktrisiko. Auch Nieren und Augen können darunter leiden – Nierenversagen oder Netzhautschäden können die Folge sein.
Darum sollten Menschen, die zu erhöhtem Blutdruck neigen, diesen regelmäßig mit Hilfe eines Blutdruckmessgeräts überprüfen.

3. So funktioniert ein Blutdruckmessgerät

Da man den Blutdruck weder sehen noch fühlen kann, benötigen wir technische Unterstützung. Das
Blutdruckmessgerät erzeugt einen Gegendruck. Wichtig ist, dass sich die Manschette möglichst auf Herzhöhe befindet, um ein exaktes Ergebnis zu bekommen. Und so funktioniert es:

  • Der Blutdruckmesser baut solange Druck auf, bis kein Blut mehr durch die Arterie fließen kann.
  • Ab diesem Punkt reduziert ein Ventil am Blutdruckmessgerät den Druck der Manschette automatisch. Das Blut beginnt langsam wieder zu fließen, die Blutgeräusche, bzw. die Schwingungen des Bluts verändern sich.
  • Diese Veränderung wird mit Hilfe von Sensoren erfasst und ausgewertet. Das Blutdruckmessgerät misst sowohl den
    • systolischen Blutdruck, also den Moment, in dem das Blut in die Aorta und den Lungenkreislauf gepumpt wird, als auch den
    • diastolischen Druck, bei dem neues Blut in die Herzkammern strömt.

Die Messrgebnisse werden in der Blutdruckeinheit mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) ausgegeben. Der Mittelwert des Blutdruck eines gesunden Menschen liegt in etwa bei 120/80 mmHg, wobei der erste Wert den systolischen, der zweite den diastolischen Druck angibt. Ein leichter Bluthochdruck beginnt bei einem dauerhaften systolischen Wert von 140 bis 159 und/der einem diastolischen Wert von über 90 bis 99mmHg.

4. Was ist beim Kauf eines Blutdruckmessers zu beachten

Es gibt verschiedenste Blutdruckmessgeräte. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte, auf die Sie beim Kauf achten sollten.Dame misst ihren Blutdruck an ihrem Handgelenk

Einfache Handhabung:

Entscheiden Sie sich für ein Modell, dass Sie gut und einfach handhaben können. Für den Einsatz zuhause empfiehlt sich ein vollautomatisches Blutdruckmessgerät, das kein Stethoskop benötigt, wie es bei Ärzten häufig noch im Einsatz ist. Überlegen Sie, ob Sie den Blutdruck meist ohne fremde Hilfe messen müssen und entscheiden Sie sich dann für ein Produkt mit der für Sie einfachsten Anwendung. Ein Blutdruckmessgerät Vergleich kann bei der Entscheidung helfen.

Das Messverfahren:

In der Regel wird der Blutdruck am Oberarm mit Hilfe einer Manschette ein paar Zentimeter über dem Ellbogen gemessen. Der Vorteil bei dieser Messmethode ist, dass die Manschette so bereits auf Herzhöhe ist. Allerdings benötigt es meist eine helfende Hand.
Eine weitere Möglichkeit ist die Messung des Blutdrucks an der Innenseite des Handgelenks, bzw. an der Pulsader. Diese Variante bietet sich besonders an, wenn man das Blutdruckmessgerät ohne fremde Hilfe bedienen muss. Sie sollten nur darauf achten, dass sich die Manschette während der Blutdruckmessung auf Herzhöhe befindet.
Bei der oszillometrischen Druckmessung kommt ein Microcomputer zum Einsatz. Die Manschette des Blutdruckmessgeräts nimmt bei diesem Verfahren die Schwingungen des Blutes auf und gibt sie zur Ermittlung der Blutdruckwerte an den Computer weiter.
Stellen Sie sicher, dass die Manschettengröße des Geräts zu Ihrem Handgelenk oder Oberarm passt. Sind diese besonders dünn oder kräftig, müssen Sie sich über ein Gerät mit besonderer Manschettengröße informieren.

Die Bedienung:

Neben der Art der Blutdruckmessung sollten Sie sich auch mit der Bedienung und den Funktionen des Blutdruckmessers beschäftigen. Es gibt heutzutage Geräte mit klassischen Drucktasten und modernen Touch-Displays. Achten Sie darauf, dass die Anzeige gut lesbar ist und die Tasten, bzw. Felder nicht zu klein und für Sie gut bedienbar sind. Besonders bei älteren Menschen können große Tasten hilfreich sein.Blutdruckmessgerät

5. Moderne Technik für ein gutes Gefühl

Auch bei den Funktionalitäten gibt es große Unterschiede. Hier müssen Sie persönlich für sich entscheiden, wie Sie das Blutdruckmessgerät nutzen möchten. In der Regel verfügen heute alle Modelle standardmäßig über eine Pulsmessung, die automatische Ermittlung des systolischen und diastolischen Drucks und eine Datumsanzeige. Für die Messung Ihres Blutdrucks benötigen Sie eigentlich nicht mehr. Weitere Funktionen können jedoch das regelmäßige Blutdruckmessen zusätzlich erleichtern. Blutdruckmessgeräte mit Warnsignal können Sie beispielsweise auf eine mögliche Herz-Rhythmus-Störung (Arrhythmie) oder zu hohen Blutdruck aufmerksam machen. Hilfreich sind sicherlich auch Modelle mit einer Speicherfunktion. Diese Blutdruckmessgeräte ersparen Ihnen das handschriftliche notieren Ihrer Daten und zeigen Ihnen den Mittelwert Ihres Blutdrucks. Verschiedene Hersteller bieten sogar Geräte an, die eine Speicherung von Messwertdaten von bis zu vier Personen ermöglichen. Auch Langzeitmessungen sind damit möglich. Ein Blutdruckmessgeräte Test gibt Ihnen ein Überblick über die unterschiedlichen Modelle und das beste Preis-Leistungsverhältnis.

6. Das Blutdruckmessgerät bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im Mai 2016 15 Blutdruckmessgeräte getestet. Testkategorien waren hier: Genauigkeit der Blutdruckmessung, Störanfälligkeit, Handhabung und Datensendeverhalten. Die Testergebnisse lassen allerdings zu wünschen übrig. Der Blutdruckmessgerät Testsieger ist das Modell RS2 von Omron mit der Note 2,7. Lesen Sie sich die Fragen und Testergebnisse selbst durch und bewerten Sie, welches Modell für Sie in Frage kommt.

Zum Schluss unseres Blutdruckmessgerät Test noch ein Informationsvideo zur richtigen Anwendung eines Blutdruckmessgeräts:

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