Bildbearbeitungsprogramm Test

Bildbearbeitungsprogramm von Adobe, Buttinette und Corel

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1. Bildbearbeitungsprogramm Test - das Wichtigste in Kürze

  • Bildbearbeitungsprogramme gibt es nicht nur für Profis, auch Neueinsteiger oder Fotoanfänger können damit bereits ohne große Vorkenntnisse arbeiten und gute Ergebnisse erzielen.
  • Ein Bildbearbeitungsprogramm kann kleine Missgeschicke, die dem (Hobby-)Fotografen bei der Aufnahme unterlaufen, schnell mal ausgleichen. Falsche Belichtung, glänzende Haut oder rote Augen sind im Nu wegretuschiert.
  • Photoshop ist das Flaggschiff unter den gängigen Bildbearbeitungsprogrammen. Das hat allerdings auch seinen Preis.
  • Mittlerweile sind zahlreiche sehr gute und auch kostengünstige Bildbearbeitungsprogramme im Handel erhältlich. Für nähere Informationen werfen Sie gerne auch einen Blick in unseren Bildbearbeitungsprogramm Test.

2. Bildbearbeitungsprogramm – Schnappschüsse in Kunstwerke verwandeln

Köln bei NachtSie lieben Naturaufnahmen, fotografieren gerne Ihre Hunde oder Katzen. Sie lieben es mit den Einstellungen Ihres Fotoapparates zu spielen. Und doch: Ab und an klappt das nicht ganz so perfekt. Ein Glück, dass es ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop und andere gibt, das Ihre Bilder auch im Nachhinein noch in Bestform bringt.

Die Belichtung stimmt nicht oder die Haut Ihrer Porträtaufnahme ist hier und da mit roten Flecken versehen oder Stirn und Nase glänzen, oder, oder, oder… Ein Hoch auf das Bildbearbeitungsprogramm. Es verwandelt Ihr über- oder unterbelichtetes Foto in ein perfekt belichtetes Motiv. Und Ihr Porträtfoto erstrahlt in neuem Glanz. Allerdings nicht mit Glanz auf der Stirn, sondern mit einem wunderbar matten und glatten Teint. Genauso wie Sie es sich wünschen.

Professionelle Bildbearbeitung: Das können doch nur Profis, denken Sie. Falsch gedacht. Mittlerweile gibt es zahlreich Bildbearbeitungsprogramme, mit denen Sie im Handumdrehen Ihre Bilder optimieren können. Ein paar davon stellen wir Ihnen hier vor. Werfen Sie zudem aber auch einen Blick auf die einzelnen Produkte in unserem Bildbearbeitungsprogramm Test. Vielleicht ist bereits unsere Bildbearbeitungsprogramm Testsieger was für Sie. Und wer nicht allzu viel Bares für die neue Software ausgeben möchte, der ist bestimmt mit unserem Preis-Leistungs-Champion gut beraten.

3. Bildbearbeitungsprogramm: eine Definition

Bevor wir Ihnen das ein oder andere Bildbearbeitungsprogramm im Detail vorstellen, möchten wir zunächst die Frage klären: Ein Bildbearbeitungsprogramm, was ist das überhaupt?

Wie eingangs bereits erwähnt, kann ein Bildbearbeitungsprogramm kleine Missgeschicke, die sowohl dem Profi als auch dem Laien bei der Aufnahme unterlaufen, schnell mal ausgleichen. Falsche Belichtung, kein Problem, das gleicht die Software aus. Glänzende Haut oder rote Augen, auch dafür gibt es eine Verbesserungsfunktion. Aber nicht nur das, ein Bildbearbeitungsprogramm kann aus Schnappschüssen auch kleine Kunstwerke formen. Angefangen bei der Arbeit mit verschiedenen Ebenen oder Fotofiltern, bis hin zur Zusammenführung einzelner Elemente aus verschiedenen Fotos in einem Bild.

Aus zwei mach eins

Bild eines Baumes mit Sephia FilterDenken wir zum Beispiel an die Frau mit Rucksack auf dem Rücken vor einer wunderschönen Bergkulisse. Nicht immer steht diese Frau auch wirklich dort oben in den Bergen. Sie können dieses Motiv mit einem ganz einfachen Trick selbst herstellen. Man nehme das Bild der besagten Frau mit Rucksack auf dem Rücken. Die kann auch ganz einfach in einem Zimmer oder im heimischen Graten stehen. Mit Hilfe der Freistell-Funktion wird das Bild so bearbeitet, dass die Frau alleine dasteht. Man nennt den Vorgang „Freistellen eines Objekts“. Der Rest des Bildes wird gelöscht. Dann kopieren Sie diese freigestellte Frau und stellen Sie einfach in die Aufnahme eines schönen Bergpanoramas. Und schon steht die Wanderin aus dem Wohnzimmer hoch oben in den Bergen. So einfach geht das. Und mit ein bisschen Übung am jeweiligen Bildbearbeitungsprogramm, bekommt das auch jedermann hin.

Aus alt mach neu

Auch das dürfte Ihnen bekannt vorkommen. Entweder Sie haben selbst noch haufenweise Fotos in Papierformat. Oder Sie haben von Mama und Papa oder Oma und Opa einen ganzen Stapel Bilder, die allmählich ausbleichen. Bevor die schönen Erinnerungen nun ganz verloren gehen, empfiehlt es sich die Bilder einzeln einzuscannen und zu digitalisieren – sprich auf dem Computer, einer externen Festplatte oder einem USB Stick abzuspeichern. Und auch hier kommt das Bildbearbeitungsprogramm wieder ins Spiel. Verblichene oder gar eingerissene Fotos können Sie mit dessen Hilfe wieder in Topform bringen. Sind die Papierbilder einmal digitalisiert, bieten Ihnen die gängigen Bildbearbeitungsprogramme diverse Möglichkeit, um Flecken, Risse oder ausgeblichene Stellen zu retuschieren, damit das Foto und die darauf abgebildeten, Menschen, Gebäude oder Natur wieder in altem Glanz erstrahlen. Besonderes Detailwissen oder gar ein Profi-Bildbearbeitungsprogramm sind dafür nicht nötig. Mehr als ein bisschen Zeit, sich in das Thema einzuarbeiten, braucht es nicht.

4. Die gängigsten Bildbearbeitungsprogramme

Wie aber können Sie sich im schier unüberschaubaren Wust von Bildbearbeitungsprogrammen überhaupt zurechtfinden? Wie können Sie das für Ihre Kenntnisse, Ansprüche und Bedürfnisse passende Programm auswählen? Soll es nun das kostenpflichtige sein oder genügt doch der Download eines kostenlosen Programms, bzw. einer App? Was können Profi-Programme und wo genügt die einfache Bildbearbeitungssoftware für jedermann? Diesen und anderen Fragen wollen wir im Folgenden auf den Grund gehen, um etwas Licht ins bisweilen unüberschaubare Angebot an Bildbearbeitungsprogrammen zu bringen.

Beginnen wir mit einer kurzen Vorstellung einiger kostenpflichtiger und kostenloser Bildbearbeitungsprogramme:

Kostenpflichtig

Bildbearbeitungs-programm

Details

geeignet für:

Fotoworks XL

Speziell für Windows-Nutzer entwickeltes Bildbearbeitungsprogramm. Es bietet Ihnen eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit der Bildbearbeitung. In der Anwendung einfach und mit einer übersichtlichen Benutzeroberfläche ausgestattet.

  • Windows Vista
  • Windows 7
  • Windows 8
  • Windows 8.1
  • Windows 10

Paint Shop Pro X

Die preisgünstige Photoshop-Alternative. Das Bildbearbeitungsprogramm ist einfach zu bedienen – auch ohne Vorkenntnisse. Dank zerstörungsfreier Bearbeitungswerkzeuge wird die ursprüngliche Bilddatei niemals überschrieben und kann jederzeit wiederhergestellt werden. Außerdem stehen Ihnen zur Bearbeitung von Belichtungsfehlern, zur Entfernung von Bildrauschen und zur Behebung anderer nicht gewünschter Effekte 15 Korrekturfunktionen zur Verfügung.

  • Windows 10
  • Windows 8/8.1
  • Windows 7 mit dem neuesten Service-Pack (64-Bit- oder 32-Bit-Editionen)

Adobe Photoshop CS

Das professionelle Bildprogramm für Grafiker, Fotografen und den ambitionierte Knipser. Verwackler bei der Aufnahme können mit diesem Bildbearbeitungsprogramm reduziert werden, Bilder farblich verbessert. Zahlreiche Filter, unter anderem Scharf- und Weichzeichnungsfilter, umfangreiche Korrekturmöglichkeiten sowie drei Autokorrektur-Funktionen stehen Ihnen zur Verfügung und das Ändern der Perspektive von Elementen ist ebenfalls möglich. Für alle, die das ersten Mal mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop arbeiten, steht online eine umfangreiche Videoanleitung zur parat.

  • Microsoft
  • Windows 7 mit Service Pack 1
  • Windows 8.1
  • Windows 10
  • Mac OS X 10.9 (64 Bit)
    10.10 (64 Bit)
    10.11 (64 Bit)

Photomizer

Einfach zu bedienendes Bildbearbeitungsprogramm. Risse im Bild oder ähnliche Bildunreinheiten findet die Software automatisch und optimiert diese Bereiche. Der sogenannte Artefakt-Filter sorgt dafür, dass das Bild klar dargestellt wird. Die ideale Funktion also für alte Bilder, die Sie via Scanner digitalisieren möchten.

  • Windows XP
  • Windows Vista
  • Windows7
  • Windows 8
  • Windows 10 (jeweils 32- und 64-Bit)

Photoshop Elements

Die abgespeckte Version von Photoshop CS kombiniert Bildbearbeitungs- mit Bildverwaltungsfunktionen. Verwackelte Bilder werden im Handumdrehen korrigiert. Aus diesigen Fotos werden klare Aufnahmen. Im Schnellbearbeitungsmodus verbessern Sie Ihre Schnappschüsse im Handumdrehen und eine automatische Filterfunktion schlägt Ihnen nach Analyse des zu bearbeitenden Bildes verschiedene Filtermöglichkeiten vor. Oben drauf gibt es eine intelligente Verwaltungsfunktion, die Ihnen mittels Namens-, Ereignis- und Ortsfilter hilft, Ihre auf dem PC abgespeicherten Bilder schneller wieder zu finden.

  • Windows 7 mit Service Pack 1
  • Windows 8
  • Windows 10 (32-Bit-Versionen sind für 32-Bit-Systeme, 64-Bit-Versionen für 64-Bit-Systeme vorgesehen.)
  • Mac OS X 10.9
  • Mac OS X 10.10
  • Mac OS X 10.11

CorelDRAW Graphics Suite

Umfangreiches Bildbearbeitungsprogramm und ernsthafter Photoshop Konkurrent. Professionelle Software, sehr bedienerfreundlich und damit sowohl für Neueinsteiger als auch für Grafiker, Fotografen und Unternehmen geeignet. Neben der professionellen Bildbearbeitung können Sie damit auch Präsentationen, Website-Designs und Druckerzeugnisse gestalten.

  • Windows 10
  • Windows 8.1
  • Windows 7 in 32-Bit oder 64-Bit mit den neuesten Updates und Service-Packs

Ob eventuell eines der oben genannten kostenpflichtigen Programme bereits Ihr Favorit ist, können Sie ganz leicht herausfinden, wenn Sie neben unserem Test auch die Kundenbewertung in Online-Shops lesen. Wenn Ihnen das zu lange dauert, dann verlassen Sie sich gerne auf unseren Bildbearbeitungsprogramm Test. Vielleicht ist ja bereit unser Bildbearbeitungsprogramm Testsieger der Richtige für Sie. Diese Software hat zumindest unser Tester-Team in allen Belangen überzeugt.

Kostenlos

Neben den kostenpflichtigen Programmen sind mittlerweile auch sehr viele kostenlose Bildbearbeitungsprogramme erhältlich. Zumeist als Direkt-Download aus dem Netz. Da dies aber nicht der Schwerpunkt unseres Bildbearbeitungsprogramm Tests ist, möchten wir sie nur am Rande erwähnen. Viel wichtiger scheint uns, an dieser Stelle unser Augenmerk auf den Punkt Sicherheit richten. Gerade kostenlose Downloadprogramme bergen häufig die Gefahr von Schadsoftware in sich. Sprich: Mit dem Download eines solchen Programmes handeln Sie sich schnell einen Virus oder gar einen Trojaner ein. Achten Sie deshalb genau darauf, von wo Sie das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm herunterladen. Zudem sind die kostenlosen Programme oft sehr schmal ausgestattet, also mit wenigen Funktionen. Möchten Sie doch eine etwas umfangreichere Bildbearbeitung starten, bleibt Ihnen auch hier häufig nur das Upgrade auf die kostenpflichtige Version. Sie haben also nichts gewonnen.

5. Basics – was kann ein Bildbearbeitungsprogramm?

Nachdem wir Ihnen nun die gängigsten Bildbearbeitungsprogramme in einer Kurzübersicht vorgestellt haben, werfen wir nun einen Blick auf die Details und damit auf die Frage: Mit welchen Funktionen ist ein Bildbearbeitungsprogramm in der Regel ausgestattet?

Farben

Bild einer farbigen Blume aufSchwarz-Weißem HintergrundZur Bildbearbeitungsprogramm-Grundausstattung gehört die Möglichkeit Bilder zu retuschieren, Belichtung oder eben Farben zu verändern. Die kleinen oder größeren Anpassungen sollten für den Anwender mit möglichst wenig Aufwand durchzuführen sein., dann man seiner Fantasie einfach mal freien Lauf lassen. Damit das wirklich klappt, sollten in Bezug auf Farbe und deren Veränderung folgende Bearbeitungsmöglichkeiten mindestens geboten sein:

  • Farben intensivieren
  • Farben abschwächen
  • Farbbild in Schwarz-Weiß oder in Graustufen umwandeln

Belichtung und Farbton

Wenn es mal an der Belichtung oder am Farbton hapert, dann sollte Ihnen ein gutes Bildbearbeitungsprogramm zudem diverse Korrekturmöglichkeiten bieten.

Farbstiche entfernen: Sollten Ihre Bilder einen Blaustich aufweisen, wie es oft bei Winteraufnahmen mit Schnee passiert, dann sollten Sie die Farbtemperatur erhöhen. Sind Ihre Bilder orangestichig, dann verringern Sie die Farbtemperatur – fertig.

RAW-Filter für die Feineinstellung der Farbtemperatur: Über die Änderung der Farbtemperatur können Sie farbstarke Bilder natürlicher und blasse Aufnahmen wieder bunter aussehen lassen.

zu geringe oder zu starke Belichtung ausgleichen: Sie haben von sich ein schönes Porträtbild aufgenommen. Leider können dunkle Augenringe nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sie mal wieder nicht ausgeschlafen sind. Wenn Sie den Bereich unter Ihren Augen markieren, können Sie anschließend ausschließlich diesen Bildbereich aufhellen. Augenringe ade!

Helligkeit anpassen

Schwarz-Weiß-Aufnahme mit Farbeffekten versehen: Nehmen Sie beispielsweise das Bild eines Astes mit knackigen Äpfeln dran. Das Bild ist Schwarz-Weiß, die Äpfel am Ast können Sie aber in frischem Rot erstrahlen lassen.

Kleine Schönheitskorrekturen

Nicht nur Augenringe, auch

  • rote Augen, die durch den Kamerablitz entstehen können,
  • gelbliche Zähne oder
  • Unreinheiten und Pickel

können Sie mit einem anständigen Bildbearbeitungsprogramm auf nimmer Wiedersehen verschwinden lassen.

Um rote Augen zu entfernen sind die meisten Bildbearbeitungsprogramme mit einer speziellen „Rote-Augen“-Funktion ausgestattet. Sollte das nicht der Fall sein, markieren Sie den entsprechenden Bereich im Auge und verändern Sie für diesen Bereich die Farbe, bzw. verringern Sie die Sättigung.

Gelbliche Zähne verwandelt ein Bildbearbeitungsprogramm mit Hilfe von Graduationskurven ganz leicht wieder in blitzend weiße Zähne. Markieren Sie hierfür den Bildbereich Zähne und ziehen Sie dann den linken Bereich der Graduationskurve nach oben. So müssten Sie blitzschnell ein blitzsauberes Zahnweiß zaubern können.

Schöne Haut

Retusche Foto einer FrauPickel und andere Hautunreinheiten verschwinden und Ihre schöne Haut kommt mit Hilfe der Korrekturpinsel-Funktion wieder zum Vorschein. Kopieren Sie hierfür mit Hilfe der Pipette schöne Hautstellen und pinseln Sie damit dann die Hautunreinheiten an anderer Stelle weg.

Selektiver Fokus

Sollte der Selektive Fokus Ihrer Kamera mal wieder nicht so gearbeitet haben, wie Sie das eigentlich wollten, dann können Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachträglich noch selbst Hand anlegen. Nehmen wir an, Sie möchten eine Person oder ein Tier im Vordergrund scharf vor einem abgesofteten, also unscharfen Hintergrund, abbilden. Dann markieren Sie die Person mithilfe der Lasso- oder Scheren-Funktion. Danach kehren Sie die Auswahl um. Damit haben Sie die Möglichkeit, Veränderungen am Hintergrund durchzuführen. Dann bearbeiten Sie den Hintergrund mit Hilfe der Unschärfe-Funktion. Und schon steht die Person als Hauptmotiv scharf und deutlich vor einem unscharfen Hintergrund.

Effekte

Das sind Spielereien über die ein Bildbearbeitungs-Profi vielleicht schmunzeln mag. Aber viele Alltags-Nutzer wünschen sich von Ihrem Bildbearbeitungsprogramm genau das. Durch eine Vielzahl, zumeist vorinstallierter, Effekte steht Ihnen die Möglichkeit offen, Ihr Bild in

  • eine Bleistiftzeichnung
  • eine Kohlezeichnung
  • ein Mosaik
  • ein Gemälde u.v.m.

zu verwandeln. Wer Spaß daran hat – bitte schön ihr Bildbearbeitungsprogramm hat garantiert ein paar schöne Kunstfilter für Sie in Petto.

Collage

Auch Collagen aus mehreren Bildern stehen bei den Usern von Bildbearbeitungsprogrammen ganz hoch im Kurs. Fotomontagen aus mehreren Bildern und in vielen bereits vorinstallierten Designs oder auch Layouts bereiten Collagen-Liebhabern viel Freude. Auf den meisten Programmen sind bereits diverse Collagen-Layouts vorinstalliert. Sie dürfen dann nur noch die passende Vorlage auswählen und die gewünschten Bilder einfügen. Geübtere User können mit Ihrem Bildbearbeitungsprogramm auch eigene Collagen-Layouts gestalten.

6. Anfänger-Programm oder Profi-Software?

Nun haben wir einen grundlegenden Überblick über die gängigen Funktionen, mit denen ein Bildbearbeitungsprogramm ausgestattet ist. Doch neben den Programmen für den Hobby-Fotografen oder den Alltagsgebrauch gibt es auch einige Profi-Bildbearbeitungsprogramme. Allen voran Photoshop. Nun stellen Sie sich berechtigter Weise die Frage: Reicht mir das Anfängerprogramm oder benötige ich ein Bildbearbeitungsprogramm für den Profigebrauch?

Bildbearbeitung für jedermann

Schwarz-Weiß Bild eines BaumesVorneweg, die Grenzen sind fließend und es gibt im Grunde keine wirklich eindeutige Empfehlung diesbezüglich. Die Entscheidung hierfür müssen Sie ganz alleine treffen. Ausschlaggeben wird aber mit Sicherheit auch der Preis sein. Ein „normales“ Bildbearbeitungsprogramm erhalten Sie mittlerweile schon zu einem einmaligen Anschaffungswert von rund 30 Euro. Für ein Profiprogramm wie Photoshop CS oder CorelDRAW Graphic Suite müssen Sie dagegen gleich mehrere hundert Euro einkalkulieren.

Grundsätzlich kann man vielleicht sagen, dass der Einsteiger oder Hobby-Fotograf auf Photoshop CSverzichten kann. Für ihn tut es ganz klar auch Photoshop Elements, die „kleine“ Photoshop-Version oder auch Bildbearbeitungsprogramme wie Photomizer oder Paint Shop Pro. Die oben genannten grundlegenden Ausstattungsmerkmale für ein Bildbearbeitungsprogramm sind auch bei diesen niedrigpreisigen Software-Produkten gegeben.

Da muss aber jetzt der Profi ran

Wer etwas tiefer in die Bildbearbeitungs-Materie einsteigen möchte, stößt allerdings bei einem kostengünstigen Bildbearbeitungsprogramm doch irgendwann an Grenzen. Tauchen Sie als Hobbyfotograf bereits in die Welt der Profis ein – mit einer hochwertigen Kamera-Ausrüstung plus diversen Objektiven – dann ist es tatsächlich an der Zeit zum Profi-Bildbearbeitungsprogramm zu wechseln. Ohne Zweifel gilt Photohop CC dabei als absoluter Vorreiter. Was nicht zuletzt auch an dem Umstand abzulesen ist, dass in Insiderkreisen von Photoshoppen gesprochen wird, wenn man eigentlich ganz allgemein die Bildbearbeitung meint. Aber wann lohnt er sich nun, der Schritt zum Profi-Bildbearbeitungsprogramm?

7. Beruf oder Privat?

Nutzen Sie die Bildbearbeitung beruflich, in einer Agentur oder einer Redaktion, dann empfiehlt sich ganz klar die Verwendung von professionellen Bildbearbeitungsprogrammen. Wenn die Arbeit hauptsächlich im professionellen Bereich stattfindet, wenn Sie Ihre Bildddaten häufiger mit anderen Usern, Mitarbeitern oder Kollegen austauschen, wenn von mehreren Arbeitsplätzen aus an einem Bild, bzw. Projekt gearbeitet wird, dann führt kein Weg an Photoshop vorbei.

Im privaten Umfeld stellt sich allerdings die Frage: Wie häufig und wie intensiv nutzen Sie ein Bildbearbeitungsprogramm? Steigen Sie tief in die Materie ein, dann greifen Sie natürlich zu einem Programm mit umfangreicheren Bearbeitungsmöglichkeiten. Vorne an steht da natürlich wieder einmal Photoshop CC. Aber auch CorelDRAW bietet Ihnen mit seiner Graphic Suite X ein sehr gutes Bildbearbeitungs-Portfolio. Doch auch hier sind Sie mit einem einmaligen Anschaffungspreis von rund 700 Euro dabei. Zudem – und das ist wahrscheinlich das größte Manko – CorelDRAW läuft ausschließlich auf Windows. Photoshop hingegen ist sowohl Windows- als auch Mac-kompatibel.

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie Profi-Bildbearbeitungsprogramme und Fotosoftware für jedermann noch einmal übersichtlich dargestellt.

Bildbearbeitungsprogramm

Für Jedermann

Für den Profi

Fotoworks XL - das speziell für Windows entwickelte Bildbearbeitungsprogramm

x

 

Paint Shop Pro X – die preisgünstige Photoshop-Alternativ-Software

x

 

Adobe Photoshop CS – das umfangreiche Bildbearbeitungsprogramm mit einer Vielzahl an Bildbearbeitungsmöglichkeiten

 

x

Photomizer – das intuitiv einfach zu bedienende Bildbearbeitungsprogramm

x

 

Photoshop Elements – die perfekte Verbindung von Bildbearbeitung und Fotoverwaltung

x

 

CorelDRAW Graphics Suite – umfangreich ausgestatteter und ernstzunehmender Photoshop CS-Konkurrent.

 

x

8. Bildbearbeitungsprogramm: Auf was sollten Sie beim Kauf achten

Systemcheck

Frau auf einem Sofa am MeerBevor es an die Programm-Details geht sollten Sie zunächst Ihr System checken. Wieviel Platz benötigt das neue Bildbearbeitungsprogramm? Haben Sie einen ausreichen großen Arbeitsspeicher und ist auf der Festplatte Ihres PCs noch genug freier Speicher, damit das Programm auch flüssig laufen kann? Details zum benötigten Speicherbedarf erfahren Sie in den Produktbeschreibungen der Online-Shops oder auf der Website des jeweiligen Herstellers. Ist dies nicht gegeben, sprich der Speicher Ihres PC ist nahezu voll, kann es zu Programmverlangsamung kommen oder schlechtestenfalls auch zum Programmabsturz. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn Sie gerade ausführliche Änderungen am Bild vorgenommen haben: Denn mit einem Programmabsturz sind diese Bildverbesserungen natürlich verloren.

Behalten Sie zudem auch die Betriebssystem-Kompatibilität im Auge. Gerade bei teuren Bildbearbeitungsprogrammen kann eine falsche Auswahl an dieser Stelle sehr kostspielig sein. Bei Photoshop CSsind Sie wieder Mal auf der sicheren Seite. CorelDRAW hingegen läuft beispielsweise nur auf Windows-Rechner. Also Augen auf beim Software-Kauf!

Funktionen

Mit welchen Funktionen ein Bildbearbeitungsprogramm ausgestattet sein sollte, haben wir Ihnen ja etwas weiter oben im Text bereits ausführlich dargestellt. Hier nur noch einmal eine kurze Checkliste, mit welchen Standardfunktionen ein Bildbearbeitungsprogramm mindestens ausgestattet sein sollte:

  • Bilder zuschneiden und freistellen
  • Helligkeit und Kontrast
  • Farbtemperatur und -sättigung
  • Gradiationskurven
  • Pinsel
  • Gesichtserkennung
  • Intelligente Auswahl
  • Filter & Masken
  • Ebenen
  • Radiergummi
  • Weichzeichner
  • Kopierstempel
  • Themen-Hintergründe
  • 3D-Gestaltung
  • Diashow

Bedienerfreundlichkeit

Für alle, die sich das erste Mal mit dem Thema Bildbearbeitungsprogramm auseinandersetzen, kann es hilfreich sein, wenn zur Software Ihrer Wahl auch einige Video-Tutorials auf YouTube oder anderen Videoportalen zu finden sind. Sollte das nicht der Fall sein: Lieber Finger weg von diesem Bildbearbeitungsprogramm! Toll ist auch, wenn es die Möglichkeit zum direkten Chat mit einem Experten auf der Hersteller-Website gibt. So können eventuell auftretende Software- oder Anwender-Probleme direkt behoben werden. PDF-Handbücher sind hier schon eine Selbstverständlichkeit. Viele Hersteller bieten auch die Möglichkeit eines kostenlosen Software-Tests. Eine tolle Möglichkeit, die Sie auf jeden Fall nutzen sollten.

9. Praxistipps – Bildbearbeitung

Die Auswahl des für Sie passenden Bildbearbeitungsprogramms ist die eine Sache. Eine ganz andere Sache ist die fachegerechte Bedienung und Verwendung der Fotosoftware. Im Folgenden haben wir für Sie ein paar Tricks und Tipps zusammengestellt, wie Sie auch misslungene Schnappschüsse noch in wahre Foto-Kunstwerke verwandeln.

Wie wird der Himmel auf meinem Foto wieder strahlend blau?

Das Schlüsselwort heißt hier: Farbkontraste. Wenn Sie die erhöhen, werden Lichtquellen verstärkt und damit erscheint auch der Himmel gleich viel blauer.

Wo bearbeite ich Farbkontraste?

Suchen Sie im Kontextmenü nach Sättigung und Kontrast. Dort können Sie mittels Kurven oder bei den einfacheren Programmen auch via Schieberegler sowohl Kontrast als auch Farbsättigung anpassen.

Was ändert sich am Bild, wenn ich die Werte für Farbsättigung und Kontrast verändere?

Wolken Spiegelung im WasserVerstärken Sie die Farbsättigung, dann werden die Farben Ihres Fotos noch klarer und strahlender. Verändern Sie den Kontrast, das bewirkt , dass helle Bereiche noch heller werden, dunkle hingegen noch dunkler.

Was bedeutet eigentlich Farbrauschen?

Wenn ein Bild grießelig, also körnig, aussieht, die Farbflächen ungleichmäßig verlaufen, dann spricht man von Bildrauschen. Zumeist geschieht das, wenn beim Aufnehmen des Fotos schlechte Lichtverhältnisse vorherrschen. Zum Beispiel, wenn Sie Aufnahmen in schlecht beleuchteten Räumen machen. Da empfiehlt es sich den Blitz einzuschalten.

Sepia scheint ein beliebter Foto-Effekt zu sein. Welche Auswirkungen hat das auf mein Foto?

Motive älter erscheinen zu lassen, ist ein beliebter Fotoeffekt unter Fotografen. Mit dem Sepia-Fotofilter gelingt Ihnen genau das. Das Bild erhält damit einen dezent beige-braunen-Schleier, Blau und Grün wird abgeschwächt und insgesamt werden alle Farben reduziert. Das Ergebnis: ein wunderschöner Nostalgie-Effekt. Aber Achtung: Hier empfiehlt es sich nicht nur Teilbereiche des Bildes zu bearbeiten. Bearbeiten Sie immer das komplette Foto, also sowohl Vorder- als auch Hintergrund, denn nur so erzielen Sie den gewünschten Effekt.

Wie verwandle ich mein farbiges Bild in eine Schwarz-Weiß-Aufnahme?

Neben dem Sepia-Nostalgie-Effekt wirken Schwarz-Weiß-Aufnahmen irgendwie noch älter, geradezu historisch und vor allem immer edel. Um diesen Effekt zu erzielen, stellen die meisten Bildbearbeitungsprograme die Funktion „in Graustufen umwandeln“ zur Verfügung. Damit verwandeln Sie Ihr Foto mit nur einem Klick in eine Schwarz-Weiß-Aufnahme. Eine andere Möglichkeit ist die Herabsetzung der Farbsättigung. Stellen Sie diese auf null, dann ist alle Farbe aus dem Bild gewichen und ihr Schwarz-Weiß-Foto ist perfekt. Der Vorteil von Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigt sich besonders bei Porträts, denn Gesichter, die in Graustufen abgebildet werden, haben einen ebenmäßigeren Teint.

Kann ich ein Bild zugrunde verschönern?

Die klare Antwort darauf lautet: Ja! Bei der Bildbearbeitung gilt: Weniger ist mehr. Und das sollten sich gerade Laien oder Neueinsteiger hinter die Ohren schreiben. Retuschieren Sie Ihr Bild nicht zu Tode, sondern holen Sie nur das Beste aus ihm heraus. Ein bisschen Retuschieren dort, etwas mehr Farbe hier und das war’s. Verfälschen Sie vor allem Personen nicht zu sehr. Eine große Nase ist eine große Nase. Wenn Sie um die große Nase aber für einen schönen, ebenmäßigen Teint sorgen, haben Sie bereits viel gewonnen.

Auf welche Weise macht die Arbeit mit dem Bildbearbeitungsprogramm mein Foto zum Kunstobjekt?

Ist das Kunst oder kann das weg? Wie weit kann oder darf Bildbearbeitung gehen? Das ist wohl Geschmackssache. Doch das Zünglein an der Waage ist diesbezüglich sicher die Farbsättigung. Sieht das Foto noch real aus, wenn ich den Sättigungsregler ganz weit nach oben drehe? Die einen meinen ja, die anderen finden, dass damit das Originalbild absolut verfälscht wird und nicht mehr „echt“ aussieht. Ein Normalmaß gibt es hierbei nicht, sondern schlichtweg nur den persönlichen Geschmack.

Wann bin ich mit meiner Bildbearbeitung übers Ziel hinausgeschossen?

Um sicher zu gehen, dass Sie aus Ihrem Foto das Beste herausgeholt und dabei dennoch seine Natürlichkeit erhalten haben, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Ihre Bildbearbeitung sollte nicht auf den ersten Blick sichtbar sein.
  • Das Bildmotiv steht im Fokus, nicht irgendein Fotofilter oder Effekt.
  • Die Farben sollten nicht verfälscht, sondern natürlich wirken.
  • Die Formen und Maße sollten dem Original entsprechen.

Wer allerdings ein Kunstobjekt gestalten möchte, kann sehr gerne zu farbintensiven Filtern oder Objektveränderungen greifen. Dann allerdings hat das Bild nicht mehr viel mit dem Original zu tun und wird entweder zum Kunstobjekt oder einfach nur Kitsch.

10. Wie testet Stiftung Warntest

Neben unseren Empfehlungen ist es immer auch wertvoll die Testergebnisse von Stiftung Warentest zu Rate zu ziehen. Zuletzt hat die Stiftung Warentest Bildbearbeitungsprogramme im Jahr 2011 getestet. Bis heute hat sich im Bereich Bildbearbeitungssoftware sicher einiges getan, aber einen ersten Einblick ins Thema kann dieser Bildbearbeitungsprogramm Test liefern. Für alle Schnellentscheider sind sicher unser Bildbearbeitungsprogramm Testsieger oder auch unser Preis-Leistungs-Sieger eine gute Wahl.

Zum Abschluss haben wir für Sie noch lustige Bildbearbeitungs Pannen, wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen:

11. Weitere Ressourcen im Web

PreisVergleich.org PreisVergleich.org