Induktionskochfeld Test

Induktionskochfeld von Aeg, Amica und Beko

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1. Induktionskochfeld Test - das Wichtigste in Kürze

  • Induktionskochfelder bestechen durch Schnelligkeit, leichte Bedienung und edles Design.
  • Für das Kochen mit Induktion benötigen Sie spezielles Kochgeschirr.
  • Induktionskochfelder mit einfacher Basisausstattung gibt es bereits ab 100 Euro, informieren Sie sich aber vor dem Kauf umfassend.

2. Induktionskochfeld – schneller kochen geht nicht

vier grüne Töpfe auf einem InduktionskochfeldWer über eine neue Küchenausstattung oder zumindest über einen neuen Herd nachdenkt, wird heutzutage um das Induktionskochfeld bei seinen Recherchen und Besuchen in Küchenstudios kaum herum kommen. Seit einigen Jahren ist es technisch der neuste Standard und begeistert seine Fans durch ultraschnelles Erhitzen, leichte Bedienbarkeit und schlichtes, klares Design. Trotzdem scheiden sich hier die Geister und viele Profi- und Hobbyköche schwören weiterhin auf den Gasherd. Wer aber nicht mit Gas hantieren möchte, für den ist das Induktionskochfeld sicherlich eine interessante Alternative. Erfahren Sie mehr in unserem Induktionskochfeld Test und vergleichen Sie unsere Top Produkte im Induktionskochfeld Vergleich!

Wenn Sie nicht nur das Kochfeld ersetzen möchten, suchen Sie vielleicht eher einen vollständigen Induktionsherd mit Backofen?

3. Was ist ein Induktionskochfeld?

Ein Induktionskochfeld sieht einem Ceranfeld auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. In der Regel besteht es ebenfalls aus einer Glaskeramik-Oberfläche mit vier Kochfeldern, und teilweise eingefasst von einem schmalen Edelstahlrahmen. Den Unterschied von Induktion zum klassischen Ceranfeld befindet sich in der Technik unter der Glaskeramik. Hier wird nicht erst die Hitze auf der Kochplatte erzeugt und dann auf den Topf oder die Pfanne übergeleitet. Vielmehr wird beim Induktionskochfeld die Leistung direkt auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen. Das geschieht mit Hilfe eines magnetischen Wechselfeldes.

4. Die Vorteile eines Induktionskochfeldes

Das Kochen mit Induktionsherd bringt einige positive Effekte mit sich.

  • Schnelligkeit: Durch die Übertragung der Leistung durch das magnetische Wechselfeld, werden das Kochgeschirr und damit auch das Essen erheblich schneller erhitzt als beim Cerankochfeld oder den guten alten Kochplatten.
  • Sparsam: Beim Ankochen können Sie mit dem Induktionskochfeld bis zu 30 % an Energie sparen.
  • Sicher: Dadurch, dass nicht das Kochfeld erhitzt wird, sondern das Kochgeschirr selbst, ist die Platte des Induktionskochfeldes unmittelbar nach dem Ausschalten wieder kalt. Nur bei längerem Erhitzen kann auch auf dem Induktionsfeld eine Resthitze zurückbleiben. Das Verletzungsrisiko ist damit weitaus geringer.
  • Pflegeleicht: Da die Platte selbst kalt bleibt, können Speisereste nicht anbrennen und später einfach abgewischt werden.

Hand auf einem bereits kalten InduktionskochfeldNachteile

Wo Vorteile sind, gibt es in der Regel aber auch immer nachteilige Aspekte. Diese sind:

  • Spezial-Equipment: Damit auf dem Induktionskochfeld das magnetische Wechselfeld erzeugt werden kann, benötigen Sie entsprechendes Kochgeschirr. Es können nur Töpfe und Pfannen aus magnetisierbarem Material verwendet werden. Edelstahl fällt damit leider schon mal aus. Das gilt übrigens auch für das Besteck! Verwenden Sie beispielsweise keine metallischen Löffel zum umrühren, es können eventuell magnetische Ableitströme durch den Körper entstehen.
  • Passende Töpfe: Während man beim Cerankochfeld auch mal einen zu kleinen Topf problemlos auf einer größeren Kochplatte verwenden kann – von der Energieverschwendung mal abgesehen – kann das beim Induktionskochfeld Risiken bergen. Denn hier wird dann auch neben dem Topf ein Magnetfeld erzeugt. Problematisch kann dies unter Umständen für Menschen mit Herzschrittmacher sein, die Auswirkung auf Schwangere ist noch nicht hinreichend untersucht. Daher sollte man besser mit Vorsicht walten.
  • Teuer: Induktionskochfelder sind nicht ganz günstig in der Anschaffung. Wer sich zudem ein komplett neues Kochgeschirr zulegen muss, ist schnell bei mehreren hundert Euro, wenn nicht sogar über tausend.
  • Geräuschentwicklung: der Lüfter, der zur Kühlung der Elektrik verbaut ist, erzeugt ein Brummen oder auch Zirpen. Ihren Haustieren mit ihrem feinen Gehör kann das unter Umständen gar nicht gefallen. Sie hören die Grundfrequenz der magnetischen Kraft.

Die Entscheidung für ein Induktionskochfeld ist letztlich sicher eine Frage des Geschmacks. Freunde von Gasherden werden eher Abstand von der Anschaffung nehmen. Wer aber ein klares Design, schlichte Linien und Effizienz mag, sollte sich mit dem Thema Induktion näher befassen. Einen guten Überblick bietet Ihnen auch unser Induktionskochfeld Test, hier finden Sie auch Modelle in der günstigeren Preisklasse die mit ihrer Leistung überzeugen.

5. Was sollte ich beim Kauf beachten?

Wenn Sie sich dann für den Kauf eines Induktionskochfeldes entschieden haben, sollten Sie einige Punkte beachten. Viele werden Sie aus Ihrer Recherche schon im Kopf haben und einiges davon haben wir auch eingangs schon für Sie beschrieben. In unserem Induktionskochfeld Test finden Sie die wichtigsten Merkmale noch einmal im Überblick.

  • Leistung
    Hier ist die Regel einfach: je mehr Leistung, desto schneller wird der Topf heiß
  • Spezielles Kochgeschirrmoderne dunkelrote Küche mit Induktionskochfeld
    Um mit Induktion zu kochen, benötigen Sie Töpfe und Pfannen, die einen leitfähigen Boden haben. Mindestens die äußere Schicht muss aus ferromagnetischem Material bestehen, um das magnetische Wechselfeld zu bündeln.
  • Lüftung
    Auch die Lüftung Ihres Induktionskochfeldes sollte möglichst leistungsstark sein, damit sich die Anschaffung auch langfristig lohnt. Das oben beschriebene Brummen können Sie durch gutes Kochgeschirr minimieren.

  • Sensor vs. Drehknopf
    Hier können Sie nach Gefallen wählen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. An Drehknöpfen kann sich Fett und Staub sammeln, hat man das Fett allerdings an den Fingern, zeigen sich dagegen die Sensortasten manchmal störrig.

  • Autark vs. herdgebunden
    Je nachdem was Sie benötigen, können Sie Ihr Induktionsfeld mit oder ohne angebundenem Backofen kaufen. Also planen Sie eine „Kochstation“ in Ihrer Küche, oben Kochplatte und unten Backofen, oder möchten Sie beispielsweise einen separaten Backofen auf Brusthöhe. Auch hier entscheidet Ihre persönliche Präferenz. Beides ist möglich und wie immer auch eine Kostenfrage.

Zwei Töpfe auf einem InduktionskochfeldFunktionalitäten

Je nach Hersteller und Modell kommt Ihr Induktionskochfeld mit den verschiedensten technischen Raffinessen. Standard sind in der Regel folgende Funktionen:

  • Automatische Topferkennung: Das Gerät schaltet sich bei Verwendung eines ungeeigneten Topfes oder wenn der Topf entfernt wird automatisch ab.
  • Timer: Nach der eingestellten Zeit, schaltet sich das Induktionskochfeld ab.
  • Stand-by-Modus: Das Gerät bleibt betriebsbereit.
  • Kochfeld-Größenanpassung: Je nach Größe des Topfes passt sich das Magnetfeld an.

Darüber hinaus gibt es unter anderem noch folgende Spielereien für umfassenden Kochspaß:

  • Kindersicherung über die Eingabe einer Tastenkombination.
  • Boost-Funktionen für noch schnelleres Erhitzen.
  • Vario-Kochzonen für flexibles Kochen: Diese Induktionsfelder haben nicht mehr nur runde Kochfelder, sondern Zonen, die Sie individuell bedienen können.
  • Kochsensoren am Kochgeschirr angebracht messen die Temperatur und stehen über Bluetooth direkt mit dem Induktionskochfeld in Verbindung – überkochen ist damit kein Thema mehr.

Wer noch eine Entscheidungshilfe braucht, ob Induktionskochfeld ja oder nein, der sollte einen Blick auf die Seite der Stiftung Warentest werfen. Im Januar 2015 wurden Ceran-, Induktions- und Gaskochfelder getestet.

Hier noch ein Video, das Ihnen erklärt, wie Induktion genau funktioniert. Viel Spaß!

6. Weitere Ressourcen im Web

PreisVergleich.org PreisVergleich.org