E-Bike Test 2016 - die besten Pedelecs im Vergleich!

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1. E-bike Test - das Wichtigste in Kürze

  • mit den praktischen E-Bikes bzw. Pedelecs können Sie mit weniger Anstrengung weitere Strecken zurücklegen als mit üblichen Fahrrädern
  • Sie sind umweltfreundlicher und nachhaltiger als Krafträder, sind allerdings etwas teurer in den Anschaffungskosten als Fahrräder
  • Der Motor eines Pedelecs kann Sie beim Radeln bis zu 25 km/h unterstützen.
  • Es gibt sie in vielen Ausführungen: als Citybike, klappbar, Trekking- oder Mountainbike!

2. E-Bikes - der neuste Trend im Freizeitsport

Pedelec vor blauem HimmelFür Viele ist das Fahrrad ein unverzichtbarer Teil des Alltags geworden. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder Fahrradtouren, ist das Fahrrad ein praktisches und beliebtes Utensil. Was aber, wenn der Weg zur Arbeit zu hügelig ist oder sehr viel Gegenwind uns zur Erschöpfung führt? E-Bikes sollen Abhilfe schaffen. Bisher galt die Aufmerksamkeit der Markthersteller den älteren Generationen, was dem E-Bike das Image des “Oma-Fahrrads” einhandelte. Heute gilt das motorisierte Fahrrad auch als hip für junge Menschen. Besonders beliebt ist es in Großstädten, um mittellange Strecken bis zur Arbeit oder zum Stadtpark hinter sich zu bringen, da Sie mit weniger Kraftaufwand weitere Strecken zurücklegen können. So kommen Sie nicht verschwitzt im Büro oder bei Ihren Freunden an. In der Stadt können sie meist schneller vorankommen, als mit dem Auto oder dem Bus. Auch für die Offroad Strecken kann das E-Bike sich lohnen. Hier empfiehlt es sich auch über ein Fahrrad-Navigationssystem nachzudenken. Es ist effizient, emmissionsarm und spaßig. Es gibt sie in fast allen Ausführungen: als Citybike oder Urban Bike, Tiefeinsteiger, Klapprad, Mountainbike oder Trekkingbike. Sie liegen absolut im Trend und gehören mittlerweile zu den beliebtesten Sportgeräten 2016.

3. E-Bike, Pedelec oder Elektrofahrrad - Was genau ist gemeint?

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff E-Bike für das motorisierte Fahrrad genutzt, jedoch ist meistens das gemeint, was der Spezialist als Pedelec bezeichnet. E-Bikes unterscheiden sich maßgeblich durch eine stärkere Unterstützung des Motors und können beschleunigen, ohne dass Sie überhaupt in die Pedale treten müssen. Sie erzielen eine höhere Geschwindigkeit als die üblichen Pedelecs. E-Bikes gelten als Kraftrad und ihre Nutzung verlangt somit eine Versicherungspflicht, Helmpflicht und Kennzeichnungspflicht, außerdem benötigen Sie mindestens einen Mofa-Führerschein.

Pedelecs (Pedal Electric Cycle), auf die sich dieser Ratgeber maßgeblich bezieht, hingegen unterstützen die eigene Pedalkraft des Fahrers. Sie werden bis zu 25 km/h vom Motor unterstützt. Über ein Display am Lenker können Sie bei den meisten Pedelecs Grunddaten wie Geschwindigkeit, Akku-Ladestatus, Außentemperatur, Uhrzeit und Ähnliches ablesen und bestimmen, mit wieviel Leistung der Motor Sie unterstützen soll. Der Elektromotor wird über einen Akkumulator (Traktionsbatterie) betrieben, der regelmäßig aufgeladen werden muss. Preislich müssen Sie mit einem ca 1,5 fachen Wert des äquivalenten unmotorisierten Fahrrad rechnen. Es gibt bereits Pedelecs vom Discounter, hier kaufen Sie jedoch auch nicht das beste Modell. Rechnen Sie mit einem Preis im 4-stelligen Bereich.

4. Welche Arten des Pedelecs gibt es?

Mann beim Mountainbiking mit einem PedelecEs gibt auch Unterschiede unter den Pedelecs, die Sie vor dem Kauf eines solchen wissen sollten.

  • Pedelec ohne Anfahrthilfe: diese E-Velos kommen ohne das Treten der Pedale nicht voran. Hier haben Sie eine Motor-Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, wenn Sie selbst anfahren. Mit dem Pedelec fahren Sie, wie mit regulären Fahrrädern, auf dem Radweg. Für Bikes dieser Art benötigen Sie keine weitere Versicherungen, auch ein Führerschein ist nicht vonnöten. Zwar gilt keine Helmpflicht, wir möchten jedoch immer davon abraten, ohne Fahrradhelm zu fahren!
  • Pedelec mit Anfahrthilfe: diese Elektrofahrräder sind ähnlich der vorhergehend beschriebenen Kategorie, mit der Ausnahme, dass sie Sie bis zu 6 km/h auch ohne Tretleistung befördern können. Mit der Anfahrthilfe erleichtern sie Ihnen das Anfahren am Berg oder an der Ampel.
  • S-Pedelecs: Das S-Pedelec gehört zur Kategorie der E-Bikes und bedarf somit eines Führerscheins, eines Kennzeichens und einer Versicherung. Sie können dafür bis zu 45 km/h mit diesen Bikes fahren, da sie mit einer bis zu doppelt so hohen Wattleistung ausgestattet sind als einfache Pedelecs (ca. 500 Watt statt bis zu 250 Watt).

5. Was muss das richtige EBike haben?

Wie auch beim normalen Fahrrad gibt es beim Kauf eines Pedelecs viel zu berücksichtigen. Sie haben durch den Motor und den Akku jedoch auch mehr zu beachten. Neben Qualität und Preis sollten Sie bei den einzelnen Teilen Folgendes bedenken:

Der Motor:

Der Motor ist das Herzstück des Pedelecs. Er ist allerdings auch ein Faktor für das Gleichgewicht. Sitzt er an einer der Radnaben, kann er ein Ungleichgewicht hervorrufen, besonders für Einsteiger. Im besten Falle sitzt der Motor mittig am Rahmen und legt einen tiefen Schwerpunkt in der Fahrradmitte, so ist das Pedelec ausgewogener zu fahren. Bei einem Mittelmotor ist auch die Möglichkeit einer Rücktrittbremse gegeben. Ein Motor an Vorderrad ist mittlerweile selten, lassen Sie lieber von solchen Rädern die Finger. Egal ob Einsteiger oder Profi, der Tretlager- oder Mittelmotor ist bei allen Modellarten zu bevorzugen. Die gesetzlich vorgegebene Höchstzahl liegt bei 250 Watt. Die Motoren der unterschiedlichen Hersteller unterscheiden sich jedoch meist durch den Drehmoment, welcher die Anfahrtkraft bestimmt. Ein niedriger Drehmoment lässt das Bike sanfter anfahren, als ein Motor mit hohem Drehmoment, der das Rad kraftvoll beschleunigt.

Der Akku:

Display eines PedelecsDen Akku, wie z.B. von Bosch oder Brose, finden Sie bei den meisten Pedelecs am Rahmen oder unter dem Gepäckträger. Am leistungsstärksten sind hier Lithium-Ionen Akkus, die auch durch Leichtigkeit bestechen. Die Leistung ist auf dem Akku selbst im Kleingedruckten in Wattstunden (Wh) angegeben. Hier sollten es mehr als 300 Wh sein, am besten 400 Wh. Sollten keine Wattstunden angegeben sein, kann über die Multiplikation der Voltangangabe mit der Amperestundenangabe die Wh errechnet werden. Diese Zahl gibt Ihnen Auskunft über die Leistungsdauer, das heißt die Reichweite für Ihr Bike. Die Akku-Technologie hat hier einiges geleistet, um den Nutzern das Fahren zu erleichtern. So sind die Akkus für gewöhnlich mittlerweile ohne den altbekannten Memory-Effekt, können also auch teilgeladen werden. Sie sollten jedoch weder zu heiß noch zu kalt gelagert und/oder geladen werden. Grundsätzlich gilt ein Ladeverlust von bis zu 12% als normal für Pedelec-Akkus. Sie sollten den Akku jedoch nicht ungeladen lagern, da er sich im schlimmsten Fall tiefentladen und somit beschädigt werden kann. Für die meisten hochwertigen Akkus gilt 75 km Strecke als durchschnittlicher Messwert, je nach dem, wie sehr Sie den Motor während der Fahrt nutzen, kann dieser Wert jedoch variieren. Wenn Sie lange Strecken planen, ist es sinnvoll sich einen Ersatzakku zu besorgen. Je nach Stromanbieter und Kapazität der Batterie müssen Sie pro Ladung mit ungefähr 10-15 Cent rechnen.

Das Display:

Je nach dem, welche Anforderungen Sie an Ihr Elektrofahrrad stellen, ist es sinnvoll sich das Display des Rads genauer anzusehen. Überlegen Sie sich, ob Sie Zusatzfunktionen, wie Außentemperatur und Uhrzeit angezeigt bekommen möchten. Ein aktueller Trend liegt darin, das Smartphone mit dem Pedelec zu verbinden.

Die Schaltung:

Wie auch bei unmotorisierten Fahrrädern, jedenfalls bei Cityrädern, gilt es eine Nabenschaltung, wie z.B. von Shimano oder Nuvinci, einer Kettenschaltung zu bevorzugen. Sie ist allerdings auch teurer in der Anschaffung. Die Schaltung ist hier vor Verunreinigung geschützt, sodass der Verschleiß verringert wird.

Die Bremse:

Sie sollten darauf achten, dass ihr neues Elektrofahrrad eine hydraulische Bremse besitzt und nicht, wie oft üblich, eine Seilzugbremse. Hochwertiger als die Felgenbremse ist die Scheibenbremse. Diese erkennen Sie an den Scheiben an den Radnaben.

Allgemeines:

Es gibt sehr starke Qualitätsunterschiede bei Elektrorädern, achten Sie also auch auf “Kleinigkeiten” wie die Beleuchtung, Pedale, Sitz des Ständers, Schutzbleche und Qualität der Reifen. Sinnvoll beim Pedelec is auch eine Federung des Sattels und eine Federgabel, die im Idealfall arretierbar ist.

6. E-Bikes bei Stiftung Warentest:

Frau mit einem Pedelec schaut auf eine BerglandschaftElektro-Bikes und Ebikes haben sich in den letzten Jahren sehr entwickelt. Mängel, die vor 2 Jahren noch bei sehr vielen Pedelecs festgestellt wurden, sind 2016 schon behoben. Häufig war der Rahmen nicht stabil genug und brach schnell. Auch Stiftung Warentest hat bereits Fahrräder mit Motor getestet und Verbesserungen festgestellt. 

Bekannte und renommierte Hersteller sind je nach gewünschter Ausführung unterschiedlich zu bewerten. Wenn Sie ein Trekkingbike oder MTB mit Motor suchen, sind sie mit den Herstellern Haibike, Bosch, Bulls oder Shimano gut beraten. Suchen Sie ein passendes Citybike oder Tiefeinsteiger sollten Sie vielleicht eher über ein Modell der Marken Kalkhoff, BH oder Kettler nachdenken.

Der Markt für Ebikes und Elektroräder wächst derzeit sehr schnell und man verliert schnell den Überblick. Wenn Sie sich mit den neuen Geräten noch nicht auskennen, können Sie sich im Fachhandel informieren und Probefahren, bevor Sie bei uns einen ausgiebigen Preisvergleich durchführen.

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