Alarmanlagen Test

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1. Alarmanlagen Test - das Wichtigste in Kürze

  • Alarmanlagen schützen im besten Fall Ihr Haus oder Ihre Wohnung vor Einbrüchen bzw. erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine Festnahme.
  • Ob GSM-Anlage übers Smartphone, Funksignal oder Öffnungsmelder für eine Tür oder ein Fenster, es gibt Einiges zu beachten.
  • Drahtlose Alarmanlagen können recht einfach eingebaut werden. Drahtgebundene Anlagen bedürfen der Hilfe eines Profis.

2. Sichern Sie Ihr Zuhause - der Alarmanlagen Test

Alarmanlage übers SmartphoneWer sein Hab und Gut schützen möchte, sollte über eine Alarmanlage nachdenken. Besonders in Zeiten, in denen Einbrüche verstärkt ein Thema sind. Seit einigen Jahren befinden sich die Einbruch-Statistiken unaufhörlich im Anstieg. Besonders die großen Ballungsgebiete sind davon betroffen. Ein Einbruch bedeutet für die Betroffenen immer ein Schock, der Eingriff in die Privatsphäre wiegt meist schwerer als der eigentliche Verlust der gestohlenen Gegenstände. Eine Alarmanlage gibt Sicherheit und auch ein gewisses Maß an Kontrolle über die eigenen vier Wände. In der Fachsprache bezeichnet man die Alarmanlage übrigens auch als Einbruchmeldeanlage, kurz EMA. Wenn Sie das Bedürfnis nach mehr Überwachung Ihrer Wohnung haben, können Sie sich auch in unserem Türspion Test informieren, welche weiteren Möglichkeiten Sie haben, sich zu schützen.

Was genau kann eine Alarmanlage?

Was eine Alarmanlage ist und prinzipiell tut, muss man vermutlich niemandem erklären. Sie soll im Falle eines Einbruchs Alarm schlagen und dadurch Aufmerksamkeit auf den Tatort lenken, wodurch das Risiko für den Täter entdeckt zu werden steigt und er bestenfalls die Flucht ergreift. In unserem Alarmanlagen Test haben wir Wichtige Kriterien für Sie zusammen gestellt. Der Alarm wird meist über Bewegungssensoren an zentralen Einstiegsstellen, also Tür und Fenster angebracht. Die Alarmanlage sendet dann, je nach System, ein Alarmgeräusch ab, zum Beispiel über eine Sirene mit Lichtmeldung oder im Falle eines stillen Alarms informiert die EMA die Polizei oder einen Sicherheitsdienst.

Soweit die Theorie. Etwas umfänglicher und vor allem komplexer wird es, wenn man sich die Art der Überwachung und die verschiedenen Alarmanlagen-Typen anschaut. Die Polizei unterscheidet übergeordnet zwei Überwachungsarten, die auch miteinander kombiniert werden können:

  • Die Fallenüberwachung: Hier erfolgt der Alarm erst, wenn der Einbrecher bereits in den überwachten Bereich eingedrungen ist. Dabei werden hauptsächlich die Bereiche per Bewegungsmelder überwacht, die voraussichtlich vom Einbrecher betreten werden.
  • Die Außenhautüberwachung: Hier erfolgt die Überwachung von außen und damit bereits vor dem tatsächlichen Eindringen durch den Einbrecher. Fenster und Türen werden dabei auf Öffnen, aber auch Durchbrechen hin überwacht.

Im Handel werden verschiedene Typen angeboten. Hier kann Ihnen ein Alarmanlagen Test helfen, Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle abzuwägen und die für Sie richtige Wahl zu treffen.

3. Der Alarmanlagen vergleich - welche Typen werden unterschieden?

Code wird in eine Alarmanlage eingegebenIm ersten Schritt sollten Sie sich überlegen, wie umfassend der Schutz sein soll den Ihre Alarmanlage leisten soll. Man unterscheidet im Alarmanlagenbereich zwischen einzelnen Elementen, aber auch ganzen Systemen mit einer eigenen Schaltzentrale. Zweitem kommt dem Begriff der Alarmanlage sicherlich näher. Wichtig ist auch, ob Ihnen ein akustisches oder visuelles Signal reicht, oder ob Sie wollen, dass mit der Auslösung des Alarms auch direkt die Polizei alarmiert wird.

Die GSM Alarmanlage

GSM steht für Global System for Mobile Communication. Diese Alarmanlage kann selbständig über das Mobilfunknetz kommunizieren. Das bedeutet, dass eine GSM Alarmanlage an die abgespeicherten Nummern einen direkten Notruf absetzen kann, entweder per SMS oder einem echten Anruf. Dieser Typ unterscheidet sich sehr in der Ausstattung. Je nach Hersteller umfasst die GSM Alarmanlage verschiedenste Sensoren und Melder. Da die Preisunterschiede gravierend sind, sollten Sie sich vor dem Kauf umfassend informieren.

Die Funk-Alarmanlage

Auch die Funk-Alarmanlage kann aus der Zentrale heraus direkt einen Notruf absetzen. Bei diesem Typ steht die Zentrale, die das Kernstück des Systems ist, per Funk in ständigem Kontakt mit den Sendern und Meldern. Zur Basisausstattung gehören Öffnungsmelder die ein Signal absetzen, wenn eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird. Wichtig ist beim Kauf ein Blick auf die Funkreichweite. Wollen Sie das System erweitern, sollten die einzelnen Komponenten unbedingt miteinander kompatibel sein.

Der Öffnungsmelder

Bestimmte Sensoren, wie beispielsweise den Öffnungsmelder, können Sie auch separat erwerben. Sie funktionieren meist per Magnetkontakt. Wird dieser unterbrochen, wird ein Alarm ausgelöst.

Im Internet-Zeitalter sind Alarmanlagen selbstverständlich auch als Part eines Smart Home-Systems zu bekommen. Hier gibt es bereits preisgünstige Einsteigermodelle. Das Problem ist nur: ohne Internet, bzw. bei Ausfall desselbigen, ist Ihr Zuhause auch nicht mehr geschützt.

4. Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Dem Kauf einer Alarmanlage sollten einige Fragen voraus gehen, wir haben für Sie ein paar davon in unserem Alarmanlagen Test zusammengestellt:

  • Wie umfassend soll der Schutz sein?
  • Reicht es Ihnen, wenn nur Sie per Smartphone informiert werden oder möchten Sie direkt einen Notruf aus dem System absetzen können?
  • Wie wohnen Sie? In einem Mehrfamilienhaus, indem vielleicht ein akustisches Signal schon ausreicht? Oder in einem Haus und der nächste helfende Nachbar ist ein paar Meter entfernt?
  • Wollen Sie die Alarmanlage im Außenbereich anbringen oder wird sie nur in Trockenbereichen eingesetzt?

Im nächsten Schritt sollten Sie sich umfassend informieren und prüfen, welche Alarmanlage Ihr Sicherheitsbedürfnis am besten erfüllen kann. In unserem Alarmanlagen Vergleich haben wir unsere Top Fünf nach Preis und Leistung zusammengestellt.

5. Folgende Kriterien sollten Sie vorab prüfen:

Drahtlos vs. verdrahtet

Einbrecher wird von einer Alarmanlage aufgehaltenDieser Punkt gibt Ihnen Auskunft über die Installation der Alarmanlage. Drahtlose Systeme können besonders im Nachhinein gut angebracht werden. Bei diesen Systemen werden die Signale zwischen Sensoren und Zentrale per Funk weitergeleitet. Drahtgebundenen Anlagen können dagegen weniger störanfälliger sein als eine Funk-Alarmanlage.

Reichweite und Frequenzbereich

Diese beiden Kriterien sind bei Funk-Alarmanlagen besonders relevant. Die Reichweite gibt die maximale Entfernung an, die zwischen den Komponenten liegen darf, damit sie störungsfrei miteinander kommunizieren können. Wird diese nicht eingehalten, funktioniert das System nicht einwandfrei.

Die Angabe des Frequenzbereichs verrät Ihnen, welche Funkfrequenz die Komponenten für Ihre Kommunikation verwenden. Warum ist das wichtig? Die am häufigsten genutzte Frequenz ist 433 MHz. Da aber auch Babyphone, Fernbedienungen und noch einige andere Geräte auf dieser Frequenz laufen, ist diese schon überlastet und damit recht störungsanfällig. Weniger frequentiert ist der Bereich mit 868 Mhz. Manche Hersteller verwenden 1880-1900 Mhz, das ist der DETC-Standard, den Sie vielleicht auch von schnurlosen Telefonen kennen.

Einsatz und Schutzart

Je nachdem, wo Sie die Komponenten Ihres Alarmanlagen Testsiegers einsetzen wollen, ist eine bestimmte Schutzart erforderlich. Wollen Sie eine Außenhautüberwachung, sollten die Elemente gegen Spritzwasser geschützt sein. Merken Sie sich diese beiden Standards:

  • IP20 für Melder oder Sensoren, im Innenbereich oder in trockener Umgebung
  • IP54 für den Außenbereich

6. Wie können Sie sich noch schützen?

Alarmanlagen bieten Ihnen in Ihren eigenen vier Wänden umfassenden Schutz und Sicherheit. Daneben gibt es aber noch zahlreiche andere Möglichkeiten seinen Wohnraum zu schützen, zum Beispiel mit einbruchsicheren Fenstern und Türen. Und auch für Ihr Auto und andere Wertgegenstände gibt es verschiedenste Ansätze. Da Alarmanlagen nicht nur eine größere Investition sein können, sondern das Thema auch recht komplex ist, sollten Sie sich ausgiebig informieren und beraten lassen. Die Initiative K-Einbruch der Polizei und der Wirtschaft stellt auf Ihrer Plattform umfassende Informationen und Anlaufstellen bereit: http://www.k-einbruch.de/. Bleiben Sie sicher!

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