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Preisvergleich.at Produktberater: Notebooks

Einleitung

Heute ist das Angebot an Notebooks so unüberschaubar wie nie zuvor. Nicht nur die reine Anzahl der angebotenen Modelle sorgt schon für Unsicherheit beim Kunden, auch die angepriesenen Funktionen, Features und Daten verwirren in der Regel mehr, als das sie helfen. Und wehe dem, der keine oder nur wenig Ahnung von den Angaben der Hersteller hat. Doch zum Glück gibt es das Team von preisvergleich.org, welches Ihnen diese Kaufberatung zur Verfügung stellt, nach deren Lektüre ihre Kaufentscheidung für ein neues Notebook sicher etwas einfacher wird. Beachten Sie bitte auch unsere ausführlichen Produktberatungen, in denen wir auf einzelne Komponenten noch mehr im Detail eingehen.

Welches Notebook ist das richtige für mich?

Wenn man sich ein Notebook zulegen möchte, sollte man sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, was damit gemacht werden soll, d.h. man muss sich seiner Bedürfnisse und Ansprüche bewusst sein. Oder, anders ausgedrückt, man sollte eine Vorstellung davon haben, welchem „Nutzertyp“ man entspricht.
Die Kaufentscheidung für ein Notebook ist im Prinzip von drei wesentlichen Faktoren abhängig: Preis, Leistung und Mobilität. Es gibt zwar noch weitere Faktoren wie Zubehör, Service u.A., die drei Erstgenannten sind jedoch die Wichtigsten. Für den Normalanwender ist sicherlich der Preis der wichtigste Faktor, der noch vor allen anderen genannt werden muss.

Normalanwender

Der Normalanwender benötigt seinen Laptop in erster Regel für Office-Anwendungen, Internet und manchmal ein kleines Spielchen. Briefe und Texte schreiben, persönliche Buchführung oder Archivieren von Fotos der Digitalkamera sind typische Anwendungen für Normalanwender, ebenso wie E-Mails schreiben, bei eBay auf Schnäppchenjagd gehen oder auch das Aktualisieren der privaten Homepage.
Alles in Allem sind dies Anwendungen, die heute jedes Notebook mit Leichtigkeit schafft. Hier sollte der Preis bzw. das eigene Budget das wichtigste Entscheidungskriterium sein. Wenn Filme bzw. DVDs über das Notebook geschaut werden sollen, sollte jedoch beim Prozessor und beim Arbeitsspeicher nicht zu sehr gespart werden.

Poweruser / Gamer

Der Poweruser oder Gamer hingegen legt absolute Priorität auf Leistung. Um aktuelle 3D-Spiele mit allen Details und Effekten genießen zu können, benötigen sie vor allem einen starken Prozessor, mindestens 1 GB Arbeitsspeicher und eine schnelle Grafikkarte. Dies schlägt sich jedoch vor allem im Preis, Gewicht und Stromverbrauch nieder. Solche Notebooks sind jedoch auch als kompletter Ersatz für den heimischen PC geeignet, bei mobiler Nutzung kann die geringe Akkulaufzeit aber zu einem Problem werden.

Mobiler Anwender

Der mobile Anwender ist viel unterwegs und hat sein Notebook immer dabei. Daher ist für ihn die Größe, das Gewicht und vor allem die Akkulaufzeit von Interesse. Auf Mobilität getrimmte Notebooks verfügen in der Regel nicht über die leistungsstärksten Prozessoren, Grafikkarten und große Displays, da diese Komponenten den größten Anteil am Stromverbrauch des Notebooks haben. Dafür sind diese „Sub-Notebooks“ äußerst handlich und leicht. Die üblichen Officeanwendungen laufen auf ihnen ohne Probleme, bei Spielen und Filmen kann es jedoch zu Leistungsengpässen kommen.

Austattung

Prozessor

Der Prozessor, das Herz des Computers, ist zuständig für (fast) alle Rechenoperationen sowie für die Kontrolle des Datenflusses zwischen Recheneinheit und Datenspeicher. Die Leistungseinschäzung von Prozessoren gestaltet sich recht schwierig, vergleichen Sie hierzu bitte auch unsere ausführliche Kaufberatung. Relevant wird die Prozessorleistung bei aufwändigen Programmen, insbesondere bei neuen 3D-Spielen, 3D-Grafikentwicklungen und digitalem Videoschnitt. Auch sollte man bedenken, das mit der Leistung eines Prozessors auch dessen Stromverbrauch steigt, sprich die Akkulaufzeit reduziert wird. Um dem entgegenzuwirken, werden auch spezielle Notebookprozessoren angeboten, deren Stromverbrauch für den mobilen Einsatz optimiert ist.

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher (RAM, Random Access Memory) ist das „Kurzzeitgedächtnis“ des Computers. Alle laufenden Anwendungen und aktuell benötigte Daten werden hier zwischengespeichert. Je mehr Arbeitsspeicher ein Computer hat, desto seltener muss er Daten auf der im Vergleich sehr langsamen Festplatte zwischenspeichern, somit laufen sämtliche Anwendungen deutlich schneller. Außerdem verbrauchen Festplattenzugriffe mehr Strom als der Zugriff auf die Daten direkt aus dem Arbeitsspeicher. Neben dem Prozessor ist wohl der Arbeitsspeicher das wichtigste Kriterium für den Notebookkauf. Während bei den Prozessoren die High-End-Produkte nur bei speziellen Anwendungen (z.B. Spiele) deutlich spürbare Vorteile bringen, so wirkt sich der Arbeitsspeicher unmittelbar auf alle Computeranwendungen aus. Hier gilt die einfache Faustformel: Je mehr Arbeitsspeicher, desto besser.
Achten Sie bei Ihrem Notebook darauf, das sich der Arbeitsspeicher erweitern lässt, d.h. das Sie später durch einfachen Zukauf eines weiteren Speicherriegels ihren Arbeitsspeicher vergrößern können.

Festplatte

Wenn der Arbeitsspeicher mit einem Kurzzeitgedächtnis vergleichbar ist, dann ist die Festplatte auf jeden Fall das Langzeitgedächtnis des Notebooks. Auf der Festplatte werden sämtliche Programme und Daten gespeichert. Achten Sie vor allem auf die Kapazität der Speicherlösung, freien Speicher kann man erfahrungsgemäß nie zuviel haben. Auch sollte auf Geschwindigkeit und Lautstärke geachtet werden, um ein schnelles und ruhiges Arbeiten zu ermöglichen.

Bildschirm

Der Bildschirm oder das Display sollte eine Auflösung von mindestens 1024 x 768 Pixel bieten, alles darunter ist heute nicht mehr sinnvoll. Wir empfehlen Displays im Breitbildformat, die immer häufiger angeboten werden. Diese breiten Bildschirme bringen nicht nur mehr Kinofeeling beim Filme schauen, sondern auch beim Surfen im Internet oder Arbeiten mit Office-Anwendungen, wie z.B. Excel oder Word, diverse Vorteile, da lästiges zur Seite scrollen verhindert wird. Die Größe des Displays variiert bei gängigen Notebooks zwischen 12 und 17 Zoll, wobei auch schon die ersten 19 Zoll Notebooks verfügbar sind. Hier ist ganz klar ein Notebook mit kleinem Display handlicher, aber bei längeren Bildschirmarbeiten nicht unbedingt augenfreundlicher. Wir empfehlen ein Display von mindestens 15 Zoll Größe, vorzugsweise im Breitbildformat. In letzter Zeit kommen verspiegelte Displays in Mode, welche in der Regel ein besseres, kontrastreicheres Bild bieten, aber als großen Nachteil die Arbeit im Freien durch ungewollte Reflexionen der Umgebung beeinträchtigen können. Hier sollte man einfach mal ausprobieren, wie sehr die Spiegelungen stören.

Grafikkarten

Auch hier gibt es eine Vielzahl an erhältlichen Modellen, und mittlerweile sind selbst die einfachen Notebookgrafikkarten für das eine oder andere ältere 3D-Spiel gut. Im alltäglichen Officebereich ist die Leistung der Grafikkarte kaum von Bedeutung. Ambitionierte Computerspieler hingegen sollten sehr genau hinschauen, welche Grafikkarte in ihrem Notebook eingebaut wird, und wie leicht Sie sich durch ein neueres Modell austauschen lässt. Auch teilen sich viele Notebookgrafikkarten den Arbeitsspeicher mit dem Prozessor, d.h. gegebenenfalls steht für den eigentlichen Betrieb weniger Speicher zur Verfügung als angegeben, da sich die Grafikkarte einen gewissen Anteil des gesamten Speichers reserviert.

USB-Anschlüsse

Am USB-Anschluss lassen sich alle möglichen Geräte anschließen, und auch hier heißt die Devise: Je mehr, desto besser. Drei sollten es schon sein, wenn man nicht nur seine Maus, sondern auch noch den Drucker und die Digitalkamera anschließen will. Sind zuwenig USB-Ports vorhanden, muss gegebenenfalls ein USB-Hub hinzugekauft werden, wenn mehr Geräte angeschlossen werden sollen, als Anschlüsse verfügbar sind.

Laufwerke & Kartenleser

Standardmäßig werden die heutigen Laptops mit „Combo-Laufwerken“ ausgestattet, d.h. sowohl CDs als auch DVDs lassen sich nicht nur lesen sondern auch (mehrfach) beschreiben. Dies ist vor allem für die Sicherung der persönlichen Daten unverzichtbar. Bei auf Mobilität ausgerichteten Laptops kann es möglich sein, das aus Platzgründen kein Laufwerk verbaut wurde. In einem solchen Fall benötigt man ein externes Laufwerk, welche bei Bedarf über den USB-Port des Notebooks angeschlossen wird. Wir können an dieser Stelle nur empfehlen, sich ein Notebook mit Brenner (intern oder extern) zuzulegen, Diskettenlaufwerke finden Sie heute kaum noch in Laptops verbaut, viel interessanter sind hingegen eingebaute Kartenleser, die Speicherkarten (z.B. CompactFlash, Secure Digital oder Memory Sticks) für Digitalkameras, Camcorder, PDAs oder MP3-Player lesen und beschreiben können. Sollte kein Kartenleser eingebaut sein, bleibt Ihnen diese Funktionalität dennoch nicht verwährt, da entsprechende Geräte auch günstig als externe USB-Version erhältlich sind.

Akku

Bei Notebooks werden in der Regel Lithium-Ionen-Akkus verbaut, welche je nach Ausstattung und Belastung 2 bis 6 Stunden halten. Ganz wichtig für die kabelfreie Laufzeit eines Notebooks ist die Art der Anwendung. Bei einem aktuellen 3D-Spiel muss der Prozessor mehr arbeiten als z.B. beim Schreiben einer E-Mail und verbraucht daher auch mehr Strom. Ist man sehr viel unterwegs und arbeitet oft ohne Stromnetz (z.B. im Zug oder im Park), sollte man auch den Kauf eines zweiten Akkus in Betracht ziehen.

Zubehör

Dank USB-Anschlüssen sind Hardware wie Mäuse, Drucker, Scanner usw. voll kompatibel mit Notebooks. Welche Extras aber wirklich benötigt werden, muss der Benutzer selbst entscheiden.
So gibt es zwar spezielle Notebookmäuse, diese sind in der Regel aber nur kleiner als die Heimcomputer-Varianten. Auch verfügen alle Notebooks über ein Touch-Pad, dessen Benutzung kann jedoch am Anfang etwas Eingewöhnungszeit erfordern.
Praktisch für den Normalanwender, geradezu unverzichtbar für den mobilen Nutzer ist eine Notebook-Tasche. Die Auswahl an Notebooktaschen ist so groß wie die Auswahl an Notebooks selbst, hier sollte man auf eine robuste Verarbeitung (wasserabweisendes Material und Haken und Ösen aus Metall), sowie eine gründliche Polsterung Wert legen.

Fazit

Nur wenige Benutzer brauchen die höchste Prozessor- und Grafikpower, die so gern von den Herstellern angepriesen wird. Jeder sollte sich vor dem Kauf eines Notebooks gründlich überlegen, wofür er es eigentlich benötigt. Als Ersatz für den Desktop-PC? Als Zweit-PC für unterwegs? Als mobiles Fotoalbum? Als DVD-Player? Als Spielmaschine?
Fakt ist, das ein Normalanwender heute bereits für 600-700 Euro ein neues Notebook bekommt, das für 99% aller Anwendungen ausreichend ist. Die Poweruser und Gamer hingegen dürfen da schon etwas tiefer in die Tasche greifen, wobei der Mobilitätsvorteil dieser Notebooks gegenüber einem Desktop-PCs bei solchen High-End-Anwendungen schnell verloren geht. Benutzer, die privat oder beruflich viel unterwegs sind und überall ihren Rechner nutzen möchten, sollten ihr Notebook unbedingt vor dem Kauf aus der Nähe begutachten und vor allem ausprobieren. Hier ist Ergonomie besonders wichtig, da die platzsparende Konstruktion der Sub-Notebooks oftmals auf Kosten der Übersicht und Bedienbarkeit realisiert wird.
Wir von preisvergleich.org hoffen, Ihnen mit dieser Kaufberatung für Notebooks etwas weitergeholfen zu haben und wünschen Ihnen viel Spaß und wenig Frust auf der Suche nach dem für Sie idealen Notebook.

Autor: Armin Mühl

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