Einführung
Zur ausführlichen Kaufberatung für Scanner

Die Wahl des richtigen Druckers hängt vor allem davon ab, was man genau ausdrucken möchte. Soll es ein Alleskönner sein, mit dem man sowohl längere Texte als auch Bilder und Fotos drucken möchte, oder ein reiner Fotodrucker, der Bilder der eigenen Digitalkamera in „Fotolaborqualität“ drucken soll. Oder ein Drucker fürs Büro, wo schnell viele Seiten Texte, Briefe und Rechnungen gedruckt werden müssen?
Auch die Betriebskosten sollte man im Auge behalten, denn die oftmals sehr günstigen Tintenstrahldrucker benötigen Tintenpatronen, die nicht selten den Preis eines Neugeräts übersteigen. Es gibt viele Faktoren, die beim Druckerkauf zu berücksichtigen sind, die folgende Kaufberatung für Drucker soll Ihnen helfen, sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen und den richtigen Drucker für Sie zu finden.
Tintenstrahldrucker
Anwendungsgebiete
Die günstigsten und vielseitigsten Drucker findet man unter den Tintenstrahlgeräten. Bereits Printer unter 100 Euro können nicht nur Papier bedrucken, sondern auch mittels Transferpapier T-Shirts, CDs und DVDs und Folien. Tintenstrahler sind sowohl für Texte als auch für den Grafik- und Fotodruck geeignet.
Technik
Beim Tintenstrahldruck wird die Tinte aus mehreren Patronen durch eine Vielzahl von winzigen Düsen auf das Papier geschossen. Einfache Tintenstrahler besitzen eine Patrone mit schwarzer Tinte und eine Kombipatrone mit den Druckgrundfarben Zyan, Magenta und Gelb. Gelegentlich stolpert man über Drucker, die keine schwarze Patrone mehr besitzen, bei diesen wird das Schwarz aus den oben genannten Farben zusammengemischt, insgesamt wirkt das Schwarz hier aber eher grau.
Ein Nachteil der kombinierten Farbpatronen ist die Tatsache, das man sich immer eine neue Farbpatrone kaufen muss, sobald eine der drei Grundfarben leer ist. Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass für alle Drucker gilt: Separate Kammern für die Druckerpatronen helfen bares Geld sparen und machen immer Sinn, diese Technik wird auch „Single-Ink“ genannt. Neigt sich hier eine Farbe dem Ende, muss man nur diese eine Farbe ersetzen und nicht gleich alle drei. So spart der Nutzer enorm an den Druckkosten.
Problematisch kann an Tintenstrahldruckern der Wartungsbedarf werden, wird diesem nicht regelmäßig nachgekommen, besteht die Gefahr, dass die Tinte eintrocknet und kein optimales Drucken mehr möglich ist.
Laserdrucker
Anwendungsgebiete
Schwarz-Weiß-Laserdrucker finden hauptsächlich Anwendung in Bereichen, in denen kaum bis gar nicht mit Fotos gearbeitet wird. Diese Art Drucker ist schnell, kostengünstig und meist auch leise; bietet Qualität aber eben nur für den Einsatzbereich als reiner Textdrucker.
Technik
Während Tintenstrahler wie schon beschrieben verschiedenfarbige Tinten für den Druck verwenden, wird bei Laserdruckern eine Technik benutzt, die vergleichbar mit Fotokopiergeräten ist. Hier wird eine spezielle Druckwalze mit Hilfe eines Lasers belichtet und anschließend mit Farbpartikeln aus einer Tonerkassette an den belichteten Stellen „eingefärbt“. Die Partikel werden sofort auf das Papier gedruckt, welches über die Walze geführt wird.
Der übliche Laserdrucker druckt schwarz / weiß. Mittlerweile gibt es jedoch auch preislich erschwingliche Farblaserdrucker.
Zwar liegen die Anschaffungskosten eines Laserdruckers deutlich über denen eines Tintenstrahldruckers, dennoch haben Laserdrucker einige deutliche Vorteile. Sie drucken sehr viel schneller als ein Tintenstrahler, zudem ist ihr Druckbild gestochen scharf, zumindest solange es sich nur um Text und Grafiken handelt. Laserdrucker sind auf den Druck vieler Seiten (z.B. Serienbriefe, Flugblätter usw.) ausgelegt. Die durchschnittlichen Druckkosten liegen bei ca. 2 € Cent pro Seite und damit weit unter den entstehenden Druckkosten eines vergleichbaren Tintenstrahldruckers.
Fotodrucker
Anwendungsgebiete

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Technik
Geräte, die auf das Drucken von Digitalfotos spezialisiert sind, besitzen oft weit mehr als drei Farbpatronen, hier können es bis zu 9 Stück sein, die für ein großartiges Farbspektrum, fließende Übergänge und allgemein für brillante Druckergebnisse sorgen. Neben den einfachen Druckpatronen in den Farben Zyan, Magenta, Gelb und Schwarz besitzen sie Tanks mit weiteren Farben wie Hell-Zyan, Hell-Magenta, Rot und manchmal sogar Grau und Grün.
Man muss jedoch erwähnen, dass auch einige Farblaserdrucker inzwischen qualitativ zu den Tintenstrahlern aufschließen konnten. Hier bleibt die Entwicklung noch abzuwarten, Potenzial ist bei der Lasertechnologie jedenfalls vorhanden.
Als nützliches Feature bieten einige Drucker einen eingebauten Kartenleser an. So ist es Ihnen möglich, die Daten Ihrer Kamera auch ohne PC zu drucken.
Features und Eigenschaften
Kosten

Verschiedene
Farbsysteme
Vorteile hinsichtlich der Kosten bieten kann eigentlich nur ein Farbkammersystem, welches es ermöglicht, jede Farbe separat nachzufüllen. Alle anderen Ideologien sind nur kostenintensiv, bringen aber kaum Nutzen mit sich.
Die auf den ersten Blick sehr kostengünstigen Drucker großer Ketten liefern zu Dumpingpreisen Geräte, welche meist keine getrennten Farbkammern besitzen. Sobald dann eine einzelne Farbe verbraucht ist, muß eine komplette Druckerfarbpalette neu gekauft werden, wobei der Preis hierfür teilweise über dem Anschaffungspreis des Druckers liegen kann.
Anschluss

Kabel für
LPT-Anschluss
Inzwischen werden fast ausschließlich USB-Drucker auf den Markt gebracht, wobei auch ältere Computer mit dem 1.1-Standart kein Problem haben dürften, da nicht allzu viele Daten transportiert werden müssen. Sollte gar kein USB-Anschluss vorhanden sein, bleibt immer noch die Möglichkeit, einen Drucker an den LPT-Schnittstelle anzuschließen. Drucker zu finden, die diesen Standard noch unterstützen, könnte jedoch größere Probleme bereiten.
Pictbridge
Mit Druckern, welche den Pictbridge-Standard erfüllen, ist es möglich, direkt von einer Kamera über den USB-Anschluss zu drucken, sofern diese ebenfalls den Standard erfüllt. Dies macht es für Fotografen möglich, auch ohne den Umweg über den PC Ihre Fotos auszudrucken, die Alternative hierzu sind die angesprochenen im Drucker intgrierten Kartenlesegeräte.
Fazit
Für den Heimanwender und die Verwendung im Büro sind eigentlich nur zwei Arten von Druckern interessant, und zwar Tintenstrahldrucker und Laserdrucker. Für welche Technik Sie sich letztendlich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen, wählen Sie die Technik, die am besten zu Ihnen passt.
Fallen Sie nicht auf Niedrigpreisangebote herein, wenn sich die von uns angesprochenen Fallen dahinter verstecken. Meist lohnt es sich, ein kostenintensiveres Gerät anzuschaffen, um letztendlich an den Betriebskosten zu sparen und viele Jahre lang Freude mit dem neuen Drucker zu haben.
Ihr Team von preisvergleich.org hofft, Ihnen mit dieser Kaufberatung zum Thema Drucker geholfen zu haben und wünscht Ihnen jederzeit fehlerfreie und zufriedenstellende Druckergebnisse.
Autoren: Armin Mühl;Michael Dahmer