Einleitung
Die Zeiten, in denen der Zusammenbau von Computern ausgebildeten Spezialisten vorbehalten war, sind längst vorbei. Heutzutage ist es wirklich jedem PC-Nutzer möglich, sein ganz persönliches Wunschsystem zu kreieren und selbst zusammenzubauen. Durch die weitgehende Definition von Standards, was Größen und Anschlüsse angeht, sind auch Fehler, die zu einer Beschädigung von einzelnen Komponenten führen könnten, fast ausgeschlossen.
Mit Hilfe dieser Anleitung und unseren Kaufberatungen zu einzelnen PC-Komponenten wird es Ihnen leicht fallen, Ihren ganz persönlichen Computer fertig zu stellen. Aber auch, wenn Sie aus Zeit- oder anderen Gründen den Zusammenbau nicht selbst vornehmen möchten, kann Ihnen unsere Beratung nützlich sein, z.B. um bei einem gekauften Komplett-PC Schwachstellen zu erkennen und gegebenenfalls die betroffene Komponente auszutauschen.
Gründe für den Eigenzusammenbau
Verabschieden Sie sich zuerst bitte von der Vorstellung, dass ein PC, der selbst zusammengestellt und -gebaut wurde, weniger Geld kostet als ein Komplett-PC, der in Massenanfertigung produziert wird. Der Unterschied liegt vielmehr im Wissen, dass Ihr fertiger PC nur von Ihnen persönlich ausgewählte, hochwertige Komponenten enthält, welche exakt Ihren Ansprüchen entsprechen, während bei einem Komplett-PC Komponenten ohne jede Relevanz für Sie enthalten sind und dies zu allem Überfluss noch dazu führt, dass aufgrund der knallharten Preiskalkulation die für Sie wichtigen Komponenten von minderer Qualität sind.
Mit einem selbst zusammengebauten PC werden Sie viele Jahre Freude haben, da Sie ihn genau kennen und somit über sein Potenzial und seine Zukunftssicherheit bestens informiert sind. Ein weiterer Vorteil ist das sichere Wissen, den PC auch alleine aufrüsten zu können. Und zu guter Letzt bleibt auch ein gewisser Stolz auf sich selbst, wenn der wirklich eigene PC endlich läuft und dies mit eigenem Wissen und eigener Initiative bewerkstelligt wurde.
Der Anfang
Mit welcher Komponente Sie beginnen, hängt ganz von Ihren Wünschen und Vorstellungen ab, zuerst sollten die für Sie wichtigsten Komponenten gewählt werden, dann stimmen Sie die restlichen Geräte darauf ab. Werfen sie zunächst einen Blick auf die folgenden, alphabetisch sortierten Listen der Komponenten, die Sie in jedem Fall bzw. unter Umständen benötigen, und sofern ihnen nicht klar ist, welchem Zweck eine bestimmte Komponente dient, folgen Sie bitte dem Link.
Benötigte Komponenten
Optionale Komponenten
Wenn alle eventuellen Fragen zu den Komponenten geklärt sind, kann der Einkauf beginnen! Sind dann alle Teile Ihres neuen PCs bei Ihnen eingetroffen, können sie sofort mit Hilfe unserer Anleitung den Zusammenbau in Angriff nehmen.
Zur Anleitung für den Zusammenbau
Die Komponenten

DDR-Modul
Der Arbeitsspeicher ist das Kurzzeit-Gedächtnis Ihres PCs. Wenn Sie Ihren Rechner hauptsächlich für Anwendungen nutzen, die viel zwischenspeichern müssen oder lange Ladezeiten haben, sollten Sie beim RAM nicht sparen. Bspw. Bildbearbeitungen, Spiele oder Schneideprogramme für Filme & Musik benötigen ein großes Computergedächtnis. Nun mögen den Laien die Begriffe DIMM, DDR-RAM, Rambus etc. abschrecken. Es braucht sich aber niemand Sorgen zu machen, ein kurzer Abgleich mit den Eigenschaften des Mainboard und schon ist abgesichert, ob das RAM-Modul auch kompatibel ist. Beim Kauf sollte auch beachtet werden, dass die Kompatibilität zur Größe der Arbeitsspeicher-Bausteine variiert.
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Internes Diskettenlaufwerk
Ein Diskettenlaufwerk war früher noch Pflicht für jeden PC. Dabei hatte es zwei wesentliche Funktionen: Es ermöglichte den schnellen Datentausch, außerdem benötigten es die PCs, um hochzufahren, wenn keine Festplatte eingebaut war. Heute passen auf einen USB-Stick weitaus größere Datenmengen, zudem können diese schneller zwischen den PCs ausgetauscht werden als mit Disketten. Das Starten ist mittlerweile von CDs bzw. DVDs möglich, da die Datenträger der gängigen Betriebssysteme mit einem Bootsektor ausgestattet sind.
Wer alte Disketten weiterhin verwenden will, muss nur darauf achten, dass sein Tower einen freien 3,5 Zoll Schacht hat, ein eingebautes Diskettenlaufwerk kann manchmal immer noch nützlich sein, und an den Kosten sollte es eigentlich nicht scheitern.
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Lesen Sie auch so ungern am Monitor? Dann drucken Sie diese Anleitung doch einfach aus! Dazu brauchen Sie natürlich den richtigen Drucker.

Tintenstrahldrucker
Sie haben die Wahl zwischen Tintenstrahl-, Laser- und Nadeldruckern.
Tintenstrahldrucker bieten relativ günstige Farbdrucke, haben jedoch im Gegensatz zu Laserdruckern Qualitätsdefizite. Auch kann es, trotz Tintennachfüllstation, teuerer sein Patronen zu kaufen als Toner. Laserdrucker sind teuer, drucken aber in besserer Qualität, außerdem besteht die Möglichkeit, einen erschwinglichen schwarz-weiß Laserdrucker zu erstehen. Nadeldrucker stechen heraus und sind die einzige Alternative für diejenigen, die dokumentenecht, bzw. mit Durchdruck arbeiten möchten.
Alle gängigen Drucker lassen sich über den USB-Anschluss anschließen. Für den Fall, dass dem nicht so ist, kontrollieren Sie noch einmal, ob ihr Mainboard bspw. über einen LPT1-Anschluss verfügt. Die Druckqualität ist abhängig von der höchsten Auflösung Ihres Druckers, wobei die dpi-Zahl (dots per inch) die Anzahl der bedruckbaren Punkte pro Inch (2,54cm) angibt. Je höher diese ist, desto besser sind die Druckergebnisse, beachten sollten Sie dabei jedoch, dass auch das auszudruckende Bild mindestens diese Auflösung haben muss.
Derjenige, der nicht nur drucken, sondern auch scannen, faxen und kopieren will, ohne den Rechner einschalten zu müssen, erwägt sicherlich den Kauf eines Multifunktionsgerätes. Diese sind zumeist mit einem Tintenstrahldrucker ausgestattet.
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Beim DVD-Laufwerk müssen sie sich entscheiden, ob Sie lediglich ein Laufwerk zum Lesen von Medien brauchen, oder doch einen

CD-Laufwerk
DVD-Brenner. Wenn Sie sich für einen solchen entscheiden, bleibt immer noch die Frage, ob das Laufwerk intensiv genutzt wird. Wenn ja, ist ein zusätzliches Laufwerk zum Brenner sinnvoll, damit der Brenner nicht überlastet wird. Es ist so auch möglich, "on-the-fly" zu brennen, d.h. dass das Laufwerk einliest, während der Brenner schon schreibt. Die Abspielgeschwindigkeit von Discs ist besonders wichtig, wenn Sie viele Anwendung, Spiele u.Ä. direkt abspielen wollen. Sie brauchen eine gute Fehlerkorrektur, wenn Ihre Discs öfter mal den einen oder anderen Kratzer aufweisen. Möchten Sie nur ein CD-Laufwerk bzw. einen Brenner nutzen, gilt dafür analog dasselbe. Preislich gesehen bringt es bei einem Laufwerk allerdings nichts, auf die DVD-Funktion zu verzichten.
Bei gleichzeitiger Verwendung von Laufwerk und Brenner legt der bedachte Käufer Augenmerk darauf, wie viele 5,25 Zoll Schächte sein Tower besitzt.
Um Sicherheitskopien zu erstellen oder Daten zu speichern ist die DVD sicherlich die preiswerteste Variante, wenn große Massen von Daten gespeichert werden sollen. Diese sind dann an allen Rechnern mit Laufwerk verfügbar. Wie schon beim DVD/CD-Laufwerk

DVD-Brennermüssen Sie bedenken, ob Sie nur einen Brenner, oder auch noch ein Laufwerk benötigen. Mit einem Laufwerk wird der Brenner entlastet. Zeitsparend lässt sich auch die "on-the-fly"-Brennmethode nutzen. Dabei liest das Laufwerk ein, während der Brenner schon schreibt.
Beim Brennen ist die Geschwindigkeit enorm wichtig. So gibt es Unterschiede beim Schreiben auf einem Normalen (DVD/CD-R) und einem wiederbeschreibbaren Rohling (DVD/CD-RW). Auch die Lesegeschwindigkeit von CDs und DVDs ist unterschiedlich. Bedenken Sie, wie viel Geduld Sie bis zur Fertigstellung der CD/DVD aufbringen können. Wenn Sie nur CDs brennen wollen, ist es finanziell gesehen eine Überlegung wert, lediglich einen CD- und keinen DVD-Brenner anzuschaffen, wobei die gleichen Bedingungen hinsichtlich zusätzlichem Laufwerk und Geschwindigkeit gelten.
Auch hier sollte wieder auf die verfügbare Anzahl von 5,25 Zoll Schächten geachtet werden.
Die Festplatte
ist das Langzeit-Gedächtnis Ihres Heimcomputers. Sie benötigt zumeist einen 3,5 Zoll Slot in Ihrem Gehäuse,

Externe Festplatte allerdings haben sich inzwischen auch andere Größen sowie externe Lösungen auf dem Markt etabliert. Je nach Ihrem voraussichtlichen Speicherbedarf sollte die Kapazität Ihrer Festplatte ausfallen. Wenn Sie viele Filme, Musikdateien oder andere mediale Inhalte mit hohem Speicherbedarf auf Ihrer Festplatte ablegen wollen, brauchen Sie eine große Festplatte mit mindestens 160 GB (Gigabyte). Beschränkt sich Ihre Anwendung auf das Arbeiten im Internet, bzw. den Umgang mit Textdokumenten, wie Tabellen, Texten oder Präsentationen, brauchen sie weniger Speicher.
Je nachdem wie viele Festplatten Sie sich anschaffen, müssen Sie nicht nur darauf achten, dass die jeweilige Art des Anschlusses zum Mainboard passt, sondern auch darauf, dass genügend Anschlüsse vorhanden sind.
Anschlussarten sind SATA, IDE und vereinzelt SCSI. Die SCSI-Laufwerke sind für Heimanwender nicht üblich, sollten Sie sich dennoch für eines entscheiden, z.B. wenn sie einen Netzwerkserver kaufen, erkundigen Sie sich über den genauen Anschluss.
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PCIe-Grafikkarte
Für alle Anwender, die moderne Computerspiele nutzen wollen, kommt als Grafiklösung nur eine zusätzliche
Grafikkarte in Frage, da bei leistungsentscheidenden Faktoren wie der Taktrate, dem Chipsatz und dem Speicher die Onboard-Lösungen klar im Nachteil sind. Die Steckvarianten haben hier einen Technikvorsprung. Die Karte arbeitet entsprechend der Höhe der Taktung. Wie diese genutzt wird, entscheidet sich über den verwendeten Chipsatz. Zu beachten ist auch die verwendete Schnittstelle, momentan werden sowohl AGP- als auch PCI-Express-Grafikkarten angeboten.
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Prozessorkühler
Ohne einen Prozessor- und Grafikkartenkühler wird der PC keine 5 Minuten durchhalten. Diese beiden
Kühlkomponenten stellen das absolute Minimum dar, sind Sie nicht mit den Komponenten geliefert worden, müssen sie extra gekauft werden. Aber auch die allgemeine Temperatur im Gehäuse sollte im Auge behalten werden, ohne genügend Gehäuselüfter wird die Innentemperatur zu hoch, und die besten Komponentenkühler sind nutzlos.
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Zwei Lautsprecher
mit Subwoofer
Stereo-Computerboxen sind wie Boxen einer Stereoanlage, nur dass sie mit lediglich einem Kabel eingesteckt werden. Für niedrigere Ansprüche reichen standardmäßige Boxen aus, allerdings sind Surround-Systeme für PCs inzwischen immer häufiger anzutreffen, da sogar Onboard-Soundlösungen diese inzwischen unterstützen.
Weiterhin ist beim Erwerb der Boxen die Qualität der Soundkarte zu beachten. Die besten Lautsprecher bringen nichts, wenn die Soundkarte keine guten Daten liefern kann.
Das Mainboard
verbindet alle Komponenten Ihres PCs, deshalb ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass diese auch

Modernes Mainboard mit zwei
PCIe-Steckplätzen
kompatibel sind. Zu einem großen Teil hängt die Entscheidung vom Prozessor ab. Lesen Sie die Produktbeschreibung genau, so dass sie das passende Mainboard für den gewünschten Prozessor kaufen. Außerdem benötigen Sie ausreichend Steckplätze, je nachdem welche und wie viele Karten Sie einbauen. Bauen Sie zwei PCIe-Grafikkarten ein, sind dementsprechend zwei PCIe-Steckplätze von Nöten. Auch hier gibt die Produktbeschreibung Auskunft darüber, welchen Steckplatz Ihre Karte benötigt. Gleichen Sie dies mit dem gewünschten Mainboard ab.
Um Kosten zu sparen ist es möglich, je nach Anspruch ein Mainboard mit integrierter Soundkarte, Grafikkarte und Netzwerkkarte zu kaufen. Dies bietet zusätzlich den Vorteil, dass die Karten nicht eingebaut werden müssen.
Auch in der Bauart gibt es Unterschiede. Achten sie darauf, dass Ihr gewünschtes Mainboard ins Gehäuse passt und die richtige Stromversorgung bekommt. Bauweisen sind z.B. ATX oder ATX-2.
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Kabellose Maus
Der Markt für Computermäuse ist breit gefächert, vielfältige Features sind verfügbar. Die Möglichkeiten reichen von einer altmodischen Maus mit Kugel und Kabel bis zur optischen, drahtlosen Maus. Um den Kauf eines USB-Hubs (Mehrfachstecker für den USB-Anschluss) zu umgehen, bietet es sich an, eine Maus mit PS/2-Anschluss oder Adapter zu kaufen, wenn die USB-Anschlüsse knapp werden. Dieser Anschluss ist bei allen gängigen PCs vorhanden.
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LCD-Monitor
An dieser Stelle haben Sie die Entscheidung zwischen LCD- und CRT-Monitor. Je nach gewünschter Ergonomie, Platzsparanforderungen und finanziellen Vorstellungen müssen Sie hier Ihren Favoriten wählen. Die Grafikkartenanschlüsse unterscheiden sich in VGA und DVI. VGA nutzen die klassischen Röhrenmonitore und DVI die meisten Flachbildschirme. Einige Grafikkarten bieten beide Möglichkeiten, andere liefern einen Adapter mit. Stellen sie sicher, dass Monitor und Grafikkarte zusammenpassen.
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350 Watt-Netzteil
Ist in Ihr gekauftes Gehäuse kein
Netzteil integriert, oder möchten Sie dieses, um die Leistung und Effizienz Ihrer Stromversorgung zu verbessern, auswechseln, ist es notwendig, ein Ihren Komponenten entsprechendes Netzteil auszuwählen. Besonders ist auf die unterstützten Standards zu achten, die mit dem Mainboard und den Laufwerken in Einklang stehen müssen.
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Gigabit-Netzwerkkarte
Die meisten Mainboards haben inzwischen einen integrierten Netzwerkanschluss. Für den Normalanwender, der bspw. nur seinen DSL-Anschluss einstecken möchte, reicht dies völlig aus. Wer mehrere Anschlüsse braucht, oder aus Geschwindigkeitsgründen eine neue
Netzwerkkarte benötigt, kontrolliert, ob noch ein Steckplatz frei ist.
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Intel-Prozessor
Der Prozessor ist das Herz des Computers. Er steuert jede Komponente des PCs und wird dementsprechend auch ständig belastet. Je nach Modell und Geschwindigkeit passt er nur auf ein bestimmtes Mainboard, der auf dem Mainboard montierte Sockel liefert Aufschluss über die Kompatiblität. Damit er nicht überhitzt, benötigt der Prozessor einen Kühler, dieser wird bei "boxed"-Versionen mitgeliefert, alternativ muss er passend gekauft werden.
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Flachbettscanner
Der Anschluss von Scannern erfolgt gängigerweise per USB-Anschluss, den alle gängigen Mainboards bieten und der auch durch einen Hub vervielfacht werden kann.
Beim Scannen von Grafiken zum Drucken lohnt kein Kauf eines Scanners, der besser scannt, als der Drucker drucken kann. Die Scannqualität lässt sich an der Höchstanzahl der dpi (dots per inch) ablesen. Für die Fotobearbeitung lohnt auch der Kauf eines besseren Scanners, um gute Ausgangsdaten zur Verfügung zu haben.
Derjenige, der nicht nur scannen, sondern auch drucken, faxen und kopieren will, ohne den Rechner einschalten zu müssen, sollte auch den Kauf eines Multifunktionsgeräts erwägen.
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5.1-Soundkarte mit Gameport
Soundkarten
geben den Ton in Ihrem Computerzimmer an. Bedenken Sie hier, welche Klangqualität Ihrem Anspruch entspricht und wählen Sie dazu auch die passenden Boxen. Hören Sie Ihre Musik auf der Stereoanlage und brauchen deswegen nicht noch mal die gleiche Qualität für den Rechner, reichen eine auf dem Mainboard integrierte Soundkarte und günstige Stereo-Boxen aus. Wenn Sie digitale 5.1 Klänge bevorzugen, braucht Ihre Soundkarte den entsprechenden Anschluss. Um mit dem PC aufzunehmen ist ein Line-in- bzw. Mikrofon-Anschluss nötig. Die ganz normale Tonausgabe erfolgt über einen Line-out Anschluss. Gamepad und Joystick lassen sich inzwischen meist über USB anschließen, wenn dies nicht der Fall ist, sollte wenigstens die Soundkarte das optimale Spielerlebnis mit Hilfe des passenden Anschlusses ermöglichen.
Überprüfen sie, ob ein freier PCI-Anschluss auf ihrem Mainboard verfügbar ist. Wenn Sie das schnelle PCI 2.1 nutzen wollen, muss die Funktion auf Soundkarte und Mainboard vorhanden sein.
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Multimedia-Tastatur
mit Handauflage
Tastaturen gibt es in vielen verschiedenen Varianten mit USB- oder PS/2-Anschluss, alternativ sind auch kabellose Tastaturen eine Überlegung wert. Die Tastatur sollte jedoch nicht zur reinen Notwendigkeit degradiert werden, neue Funktionen und das Design nach ergonomischen Gesichtspunkten können viel mehr aus diesen Geräten herausholen.
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Midi-Tower mit
Frontbeleuchtung
Der
Tower bietet den Komponenten Ihres Rechners Platz. Grob eingeteilt sind die Größen des Gehäuses Ihres Rechners in Mini, Midi und Big, wobei größere Gehäuse selbstverständlich den meisten Platz für Erweiterungen bieten.
Teilweise sind die Tower schon mit einem Netzteil ausgerüstet, ob dieses Ihren Ansprüchen genügt, müssen Sie gegebenenfalls selbst entscheiden.
Achten Sie auch auf das Bauformat des Towers, damit Sie das gekaufte Mainboard einbauen können. Je nach Mainboard kann es bspw. das Bauformat ATX oder ATX-2 haben.
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Benötigte Werkzeuge und grundlegende Hinweise
Dank der weitgehenden Normierung aller Bauteile sind Werkzeuge beinahe unnötig, lediglich ein kleinerer Kreuzschraubenzieher wird unbedingt benötigt. Ein kleine Taschenlampe ist hilfreich, um auch die letzte Ecke des Gehäuse klar betrachten zu können. Ein Schneidewerkzeug ist auch sehr zu empfehlen, um beim Auspacken die empfindlichen Komponenten nicht zu beschädigen.
Unbedingt notwendig ist das Handbuch des Mainboards, dieses sollten Sie ständig griffbereit haben, da hier die Stromanschlüsse und die Schnittstellen für die Komponenten verzeichnet sind. Achten Sie darauf, die richtige Abbildung zu benutzen, da öfter mehrere Modelle in einen Handbuch verzeichnet sind.
Um statische Entladungen, welche Ihre Komponenten zerstören können, zu vermeiden, sollten Sie sich vor dem Berühren von elektronischen Bauteilen entladen. Dies kann z.B. durch das Berühren von geerdeten Metallteilen wie Heizkörpern geschehen. Um Kurzschlüsse und Stromschläge zu vermeiden, wird nur gearbeitet, wenn kein Strom angeschlossen ist.
Das Innenleben: Arbeitsspeicher und Prozessor
Da sich das Einstecken von Komponenten am Mainboard später als recht kompliziert erweisen kann, empfiehlt es sich, den Prozessor und den Arbeitsspeicher vor dem Einbau des Mainboards in den Tower zu montieren.
Beim Arbeitsspeicher geschieht dies einfach durch das sanfte Einstecken der Riegel in die auf dem Mainboard dafür vorgesehenen Bänke. Dabei ist unbedingt auf die Richtung zu achten, die sich an einer Einkerbung an der Unterseite der Riegel leicht erkennen lässt. Konsultieren Sie zudem das Handbuch des Mainboards, um sich über eventuelle Sonderfälle, bei denen der Arbeitsspeicher in bestimmte Bänke eingesetzt werden muss, zu informieren. Ist der Arbeitsspeicher korrekt eingesetzt, werden die Verankerungsvorrichtungen an der Seite benutzt, um die Riegel festzustellen.

Sockel für
Intel-Prozessoren
Das Einsetzen des Prozessors sollte sich ebenfalls als unproblematisch erweisen, die Art und Weise, wie dies zu geschehen hat, variiert je nach verwendetem Sockel, so dass auch hier ein Blick in das Handbuch zu empfehlen ist.

Resultat fehlender
Kühlung
Wurde der Prozessor korrekt installiert, sollte auf keinen Fall vergessen werden, ihn mit einem Kühler auszustatten. Dieser wurde entweder zusammen mit dem Prozessor geliefert (bei so genannten Boxed-Angeboten), oder muss separat gekauft werden. Leider unterscheidet sich auch hier der Einbau von Sockel zu Sockel, eine Anleitung sollte jedoch jedem Kühler beiliegen. Vergessen Sie auch nicht, die dem Kühler beiliegende Wärmeleitpaste gemäß der Anleitung aufzutragen.
Ist die Montage vollendet, sollte der Lüfter sofort an das Mainboard angeschlossen werden. Den passenden Anschluss finden Sie abermals über das Handbuch des Mainboards. Die heutigen Prozessoren müssen meist nicht mehr mit Jumpern (Metallbrücke zwischen zwei Kontakten) beim Mainboard angemeldet werden. Aufschluss darüber, ob es evtl. doch nötig ist, diesem die Geschwindigkeit vorzugeben, gibt das Handbuch.
Einbau des Mainboards in den Tower

ATX-Blende

ATX-Strom-
anschluss
Noch bevor Sie das Mainboard im Tower befestigen, legen Sie die dafür vorgesehen Blende über die Anschlüsse. Diese hält nämlich nur durch die Einschraubung des Mainboards in den Tower. Danach wird das Board - je nach Modell natürlich auf unterschiedliche Weise - an den dafür vorgesehenen Stellen mit dem Tower verschraubt. Sollten Sie diese nicht auf Anhieb finden, sind sie sowohl in der Anleitung ihres Gehäuses als auch in der des Mainboards beschrieben. Das Mainboard wird mit Abstandshaltern montiert. Stellen Sie sicher, dass sich diese alle an ihrem Platz befinden.
Beim Zusammenbau Ihres PCs gibt es kaum variable Möglichkeiten, die meisten Stecker passen nur an eine Stelle, weshalb sich auch niemand Sorgen machen muss, etwas falsch zu machen. So auch beim Anschließen der Stromversorgung. Sie geht vom Netzteil aus, ist der größte Anschluss und sieht anders aus als alle anderen Anschlüsse. Die Entsprechung dazu finden Sie auf dem Mainboard. Der Anschluss passt genau dort hinein. Wer sich nicht sicher ist, kann im Handbuch die exakte Stelle des Stromanschlusses nachschlagen.
Einige leistungshungrige Prozessoren brauchen Zusatzstromversorgungen wie ATX12 oder P6. Diese Versorgungen sind auf dem Mainboard gekennzeichnet und stehen ebenfalls in der Anleitung.
Damit Sie auch im geschlossenen Zustand Ihres Rechners sehen, ob und wie er arbeitet, haben gängige Tower LED-Leuchten an der Front. Deren Kabel müssen am Mainboard angebracht werden. Sie sind klein und unauffällig, aber auch schriftlich auf der Mainboardplatine gekennzeichnet. Schnell erfährt man den Standort auch in der Anleitung. An der gleichen Stelle auf dem Mainboard wird auch der An/Aus-Schalter sowie der Reset-Knopf angeschlossen.
Festplatte und Laufwerke

IDE-Kabel
Bevor Sie die Festplatten und Laufwerke einbauen, müssen Sie sich im Klaren sein, wie viele Komponenten Sie anschließen möchten. Verwenden Sie IDE-Geräte, können maximal vier davon angeschlossen werden. Zudem müssen die Geräte auf Master und Slave eingestellt werden, dies nimmt man über Jumper (Metallbrücke über zwei Kontakte) vor, die neben Stromversorgung und IDE-Anschluss (Flachbandkabel) liegen. Die Pins dort haben eine Kennzeichnung die MA oder SL lautet. Master ist die Standardeinstellung. Verwenden Sie eine Festplatte und ein DVD-Laufwerk, nutzen Sie am besten je ein Kabel und wählen die Mastereinstellung. Kommen eine weitere Festplatte und/oder ein Brenner dazu, müssen Sie nur auswählen, welche Ihrer Geräte Master und welche Slave werden sollen.
Bei den meisten Towern liegt der Einbauschacht für die Festplatte unter, bzw. in den 3,5 Zoll Laufwerksschächten. Dort wird Sie mit zwei Laufwerkschrauben (Vorsicht: feineres Gewinde und dünner als Gehäuseschrauben) angebracht. Kühlungstechnisch ist es von Vorteil, über der Festplatte Platz zu lassen. Die Stromversorgung erfolgt über den Anschluss, der in der Regel am häufigsten aus dem Netzteil kommt. Zwei abgeschrägte Ecken geben die Richtung an, in der das Kabel in die Festplatte eingesteckt wird. Neben dem Stromanschluss befindet sich der IDE-Anschluss. Dort gehört das IDE-Kabel hinein. Eine Seite des Kabels hat einen roten Rand, diese muss Richtung Stromversorgung zeigen. Außerdem ist sowohl am Kabel als auch am Anschluss der Pin 1 gekennzeichnet. Als weitere Sicherheit lassen moderne Kabel einen Pin - aus den zwei Reihen an Pins in der Mitte des Kabels - aus. Darunter ist noch eine Nase am Anschluss angebracht, so dass das Kabel eigentlich gar nicht falsch eingesteckt werden kann. Auf dem Mainboard wird das Kabel nach demselben Verfahren befestigt.
Die Laufwerke ordnen Sie der häufigsten Nutzung nach von oben nach unten an. Da der Rechner meist unter dem Schreibtisch steht, ist dies von Vorteil, da man sich dann weniger bücken muss. Entfernen Sie die 5,25 Zoll Zierblende und die darunter befindliche Metallblende. Dann schieben Sie das Laufwerk ein. Wie der Name schon sagt, wird es mit Laufwerkschrauben festgestellt. Stromkabel und Flachband-IDE-Kabel werden analog zur Festplatte eingesteckt.

SATA-Anschluss
Beim Anschluss von SATA-Geräten entfällt sowohl die Benutzung von Jumpern als auch die Frage nach Master und Slave, da einfach nur die Geräte in beliebiger Reihenfolge angeschlossen werden. Achtung: SATA-Komponenten werden über einen anderen Stromanschluss versorgt als IDE-Komponenten, beachten Sie dies beim Kauf des Netzteils.
Für den Fall, dass Sie noch ein Diskettenlaufwerk hinzufügen müssen, entfernen Sie die entsprechende 3,5 Zoll Zier- und Metallblende, schieben es ein und befestigen es. Stromversorgungs- und Flachbandkabel sind hier wesentlich kleiner, können aber ebenso schlecht falsch eingesteckt werden.
Steckkarten: Grafik, Sound und Netzwerk ...

PCI-Steckplätze
Eine Grafikkarte ist eine Muss-Komponente, da ohne sie der Monitor kein Bild ausgibt. Lediglich, wenn eine Onboard-Lösung verwendet wird, kann auf sie verzichtet werden. Daher folgt beispielhaft für alle anderen Karten die Beschreibung ihres Einbaus.
Dies geschieht in einem AGP oder PCI Express Slot. Der Steckplatz ist bei allen Mainboard-Varianten, die sich durchgesetzt haben, der, der am nächsten zum Prozessor liegt. Auch hier gilt: Lässt sich die Karte problemlos einstecken, ist sie richtig eingebaut. Ein PCI-Express-Steckplatz ist relativ schmal und lang. Ein PCI-Steckplatz ist breiter, kürzer und meistens weiß, AGP Steckplätze sind von den Blenden etwas weiter entfernt als PCI-Steckplätze und zumeist schwarz oder blau. Überprüfen Sie die Sicherheitsunterteilungen des Steckplatzes und stecken Sie die Karte so ein, dass die Aussparung der Kontakte darüber passt. Nun, da die Karte im Sockel sitzt und nicht mehr hin und her wackelt, wird nur noch deren Blende mit einer Gehäuseschraube fixiert.
Bei jeder anderen Karte, wie z.B. Netzwerkkarte und Soundkarte, wird analog verfahren, nachdem festgestellt wurde, welcher Steckplatz verwendet werden muss.
Bei einigen Mainboards treten unerklärliche Probleme auf, bspw. wird eine Karte nicht erkannt, oder es funktionieren zwei Karten nicht mehr, obwohl man nur eine neu eingebaut hat. Die Lösung liegt des Öfteren in den so genannten IRQs, die das BIOS doppelt belegt. Bevor man versucht, manuell im BIOS herumzuwerkeln, ist es meist einfacher, einen anderen Steckplatz auszuprobieren. Allgemein sollten die Karten, wenn möglich, weit auseinander gesteckt sein, damit die Wärmeentwicklung vermindert wird.
Von Außen: Kabel einstecken
Alle Karten und Laufwerke sind eingebaut. Prozessor und Arbeitsspeicher haben ihren Platz auf dem Mainboard gefunden, jetzt müssen nur noch die Kabel der restlichen Komponenten angeschlossen werden. Glücklicherweise haben auch da die Computerhersteller ein wenig nachgeholfen. Die Blende auf der Rückseite des Towers, die zu Beginn auf die Anschlüsse des Mainboards gelegt wurde, erhält nun ihre Bedeutung. U.a. auf ihr sind bei den meisten Modellen folgende symbolische und farbliche Kennzeichnung vorhanden, die den Anschluss einfach machen.
Rund und türkis ist der PS/2 Mausanschluss, oft ist auch noch ein Maussymbol abgebildet
Rund und lila ist der PS/2 Tastaturanschluss, oft ist auch noch ein Tastatursymbol abgebildet
Trapezförmig mit runden Ecken und blau ist der VGA Anschluss für CRT-Monitore
Trapezförmig mit runden Ecken, weiß und breiter als der VGA Anschluss, ist der DVI Anschluss für Flachbildschirme
Klein, rund und rot ist der Mikrofonanschluss
Klein, rund und grün ist der Line-out, bzw. Boxenanschluss
Klein, rund und blau ist der Line-in Anschluss
Auch die Form gibt Aufschluss über den Anschluss:
Die kleinen, eckigen Anschlüsse in Form eines länglichen Rechtecks sind für USB-Kabel
Die kleinen, quadratförmigen Anschlüsse sind für Netzwerkkabel.
Der trapezförmige Anschluss mit abgerundeten Ecken, der größer ist als der DVI-Anschluss und unter der Mainboardblende liegt, ist der Druckeranschluss
Der Anschluss in Form eines Rechtecks mit abgerundeten Ecken, der am Netzteil liegt, ist der Stromanschluss
Vergessen Sie nicht, auch die Stromzufuhr Ihres Monitors einzustecken. Nun ist es Zeit für einen Testlauf. Springt Ihr Computer an und laufen vor Allem auch alle Lüfter, können Sie davon ausgehen, grundsätzlich keine Fehler gemacht zu haben. Die modernen BIOS erkennen alle Geräte automatisch, so dass sie sofort mit der Installation von Software beginnen können, werden alle Geräte korrekt erkannt, können Sie das Gehäuse jetzt zuschrauben.
Die restlichen Komponenten wie Drucker oder Scanner nennen sich, wenn sie über USB angeschlossen werden, "plug and play". Dem Wortsinn nach bedeutet das, dass sie nach dem Einstecken sofort verfügbar sind. Ganz stimmt das nicht, denn bei einigen fehlt noch die Softwareinstallation. Das Kabel anzuschließen ist aber tatsächlich zu jeder Zeit möglich, auch wenn der Computer an ist.
Der PC ist fertig
Sie sitzen nun hoffentlich an Ihrem neuen, funktionierenden PC und sind zurecht Stolz auf sich. Ihr Team von preisvergleich.org hofft, Ihnen mit dieser etwas ausführlicheren Beratung zum Thema PCs gedient zu haben, und wünscht gutes Arbeiten und viel Spaß mit Ihrem hoffentlich jederzeit stabil funktionierenden und leistungsstarken neuen PC.
Autoren: Florian Voss; Sebastian Hösel