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Toxikologe warnt vor Tonerstaub - vom 31.01.2007

Der Giessener Toxikologe Volker Mersch-Sundermann warnt in der Frankfurter Rundschau vor möglichen Gesundheitsgefahren durch Tonerstaub. Im Auftrag eines Arbeitskreises des Bundesamts für Risikobewertung (BfR) habe er eine Pilotstudie durchgeführt mit dem Ergebnis, dass sich die Staubbelastung im Raum bei dem Betrieb von Laserdruckern verdoppeln könne. Zusätzlich könnten beim Start des Druckers schlagartig so genannte Ultrafeinstäube in den Raum geblasen werden. Diese können über die Lunge bis in die Blutbahn vordringen. Das komplexe Gemisch enthalte dabei allergieträchtige Schwermetalle wie Nickel, Kupfer, Zinn-Verbindungen und Ozon.

Mersch-Sundermann sagte der Zeitung, dass die Zusammensetzung schlimmer sei als die hohe Konzentration. Das Gemisch könne mögliche chronische Erkrankungen hervorrufen. Versuche mit Lungenzellenkulturen hätten gezeigt, dass bei dem direkten Kontakt mit dem Tonerstaub die Erbsubstanz geschädigt und so das Tumorrisiko erhöht werden könne.

Tonerstaub steht schon seit mehreren Jahren unter dem Verdacht, unter anderem chronisches Asthma auszulösen. Der Test mit dem direkten Kontakt gehörte nicht zur Studie, weshalb er nicht bei der Risikobewertung berücksichtigt wurde. Um das Gesundheitsrisiko vollständig zu klären, seien weitere Studien nötig. Mit weiteren Ergebnissen könne man im Februar rechnen.

Quelle: heise.de
Autor: mb

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