Proteste gegen Googles Feed-Reader - vom 28.12.2007
Der Internetriese Google muss sich im Moment mit energischen Protesten von Datenschützern und aus der Blogger-Szene herumschlagen. Grund dafür ist die Software Google Reader, bei der es sich eigentlich lediglich um einen News-Feed-Reader handelt.
Problematisch an dem Programm ist jedoch die Vernetzung mit Google Talk bzw. die Umsetzung derselben. Prinzip dahinter ist, dass es Nutzern beider Dienste ermöglicht wird, mit Kontakten von Google Talk die eigenen abonnierten News-Feeds zu teilen. Das Problem besteht für die Kritiker darin, dass diese Funktion per Default aktiviert ist, so dass ohne eigenes Zutun jeder eigene Kontakt von Google Talk jeden abonnierten News-Feed sehen kann.
Dieses Opt-Out-Verfahren erfordert es daher, dass News-Feeds als privat markiert werden müssen, wenn gewünscht ist, dass Kontakte auf diese keinen Zugriff haben. Die Kritiker fordern daher, dass selbiges in ein Opt-In-Verfahren geändert wird, so dass man News-Feeds explizit freischalten muss, wenn man wünscht, dass Kontakten der Einblick gewährt wird.
Quelle: golem.de
Autor: sh
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