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Nach der IFA: BluRay kann Erwartungen nicht erfüllen - vom 30.11.2006

Nach der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin, wo die ersten Blu-ray-Brenner vorgestellt wurden, ist klar, dass die hohen Erwartungen an das neue Format nicht erfüllt werden.

Blu-ray noch viel zu teuer

Die versprochene Kapazität von 25 oder sogar 50 GB pro Disc klingt zwar verlockend, aber raumfüllende Inhalte wie HD-Filme gibt es noch nicht. Als reines Speichermedium ist Blu-ray allerdings noch unverhältnismäßig teuer. Etwa 800,- € werden für einen Blu-ray-Brenner, etwa 15,- € für eine nicht wieder beschreibbare Disc fällig. Zu diesem Preis ist die Blu-ray-Technologie für den Endkunden noch völlig uninteressant.


Der LG GBW-H10N: eines der wenigen
Laufwerke mit TriplePlay

Probleme bei Kompatibilität

Wer sich dennoch einen Blu-ray-Brenner anschaffen möchte, sieht sich mit weiteren Problemen konfrontiert. So muss etwa die Grafikkarte die (noch sehr neue) Schnittstelle HDMI besitzen und das Kopierschutzsystem HDCP unterstützen. Einige der auf der IFA vorgestellten Laufwerke waren zudem nicht in der Lage, normale CDs zu lesen oder zu brennen. Dies wird erst von Laufwerken mit der so genannten TriplePlay-Technologie unterstützt. Für die Wiedergabe von HD-Filmen wird darüber hinaus eine Prozessorleistung von mindestens 3GHz verlangt.

Fazit

Die ersten Filme auf Blu-ray Disc werden bereits im Dezember rauskommen. Die Laufwerkstechnologie hat jedoch noch einiges an Arbeit vor sich, um das neue Wunderformat für PCs markttauglich zu machen.

Quelle: ZDnet.de, Blu-Ray.com
Autor: PG

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