"Lost Things" auf DVD - vom 30.04.2007
Vier Adoleszente, zwei männlich, zwei weiblich, reisen für ein Wochenende ans Meer, um es sich mal so richtig gut gehen zu lassen: Surfen, Bier trinken, sich am Sandstrand in der Sonne räkeln und das andere Geschlecht kennen lernen - das sind die Pläne des Quartetts. Es könnte ein Paradies sein, doch haben die Urlauber seltsame Vorahnungen, kommt ihnen alles auf mysteriöse Weise bekannt vor. Endgültig surreal wird es, als ein Fremder zu der Gruppe stößt und ihnen Schrecken erregende Geschichten erzählt...
Eigentlich dürfte "Lost Things" gar nicht existieren, da er Kriterien erfüllt, von denen man bisher glaubte, dass sie sich gegenseitig ausschlössen: Er fällt definitiv in die Kategorie des Teenie-Horrors, doch ist er gleichzeitig nicht vorhersehbar und greift mit seinen verschiedenen Zeitebenen und seinem Surrealismus auf Elemente zurück, die man in diesem Kontext durchaus innovativ nennen darf. Zudem ist es wirklich ein beachtliches Kunststück, in paradiesischer Umgebung eine wahre Schreckensstimmung zu beschwören und einen sonnigen Sandstrand tatsächlich Angst einflößend wirken zu lassen. So ist "Lost Things" wider Erwarten ein Film geworden, der nicht nur Genrefans zu empfehlen ist.
Quelle: amazon.de
Autor: mw
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