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Kein Hardware-Austausch für Vista-Nutzer? - vom 02.02.2007

Immer wieder kursieren im Internet Gerüchte um die Windows Vista-Aktivierung. Es erinnert an die Anfangszeiten von Windows XP, als man nach dreimaliger Aktivierung einen neuen Lizenzschlüssel brauchte, was mit dem Service Pack 2 gottlob der Vergangenheit angehörte.

Aber was ist nun mit Windows Vista? Kann der Nutzer nun seine Hardware-Komponenten tauschen, wie er möchte, ohne dass er ständig am Telefon um eine neue Lizenz betteln muss? Die Antwort darauf ist: ja und nein.
Laut Microsoft können Nutzer der Retail- und Systembuilder-Version von Windows Vista ihre Komponenten austauschen. Das Aktivierungssystem merkt sich die Änderungen als Punkte. Wenn diese Punktzahl eine bestimmte Grenze erreicht hat, muss das System neu aktiviert werden. Anders als bei XP muss hier nicht nach jeder Änderung der Hardwarekomponenten eine Aktivierung durchgeführt werden.

Anders die OEM-Version, die hauptsächlich in fertigen Rechner vorinstalliert wird. Hier ist es dem Nutzer laut Microsoft untersagt, das Mainboard auszutauschen. Macht er es doch, muss eine neue Lizenz erworben werden, zumindest theoretisch.
Praktisch sieht es jedoch anders aus. Auch bei OEM-Versionen gilt das Punktesystem, auch hier kann JEDE Komponente ausgetauscht werden. Microsoft hat keine Möglichkeit, bei einem Supportanruf zu prüfen, ob der Nutzer nun eine OEM-Version oder eine andere hat. Also wird auch hier der Mainboard-Tausch gestattet.

Es bleibt zu hoffen, das Microsoft dieses Verwirrspiel baldmöglichst auflöst und dem Nutzer die Freiheit gibt, seinen PC nach seinen Wünschen auszurüsten.

Quelle: www.winfuture.de
Autor: cl

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