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"Der Afghane" - vom 28.02.2007

Einer der bekanntesten Thrillerautoren, Frederick Forsyth, hat mit "Der Afghane" einmal mehr einen politischen Thriller auf den Markt gebracht, der an Brisanz und Aktualität nicht zu übertreffen ist.

Der Altmeister des politisch-fiktiven Romans setzt sich in "Der Afghane" mit der akuten, weltweiten Bedrohung durch islamistische Terroristen auseinander. Die Geheimdienste der USA und Großbritanniens haben Hinweise auf einen geplanten und kurz bevorstehenden Anschlag, doch wissen sie nicht, wann und wo. Daher entschließen sie sich, einen Spion in das Zentrum der Al-Quaida einzuschleußen. Die Wahl fällt auf den ehemaligen Fallschirmjäger und Geheimdienstoffizier Steve Martin. Er scheint prädestiniert für diesen Einsatz, da er im Nahen Osten aufgewachsen ist und bereits an der Seite der Taliban gegen die Sowjets kämpfte. Martin soll die Identität des in Guantanamo inhaftierten Izmat Khans annehmen. So getarnt soll er an Information zu Al-Isra, so der Name des geplanten Anschlags, kommen. Zwar schafft Martin das Unmögliche, doch wird sein Auftrag bald zum Himmelfahrtskommando. Denn das nicht für möglich gehaltene geschieht: Dem "richtigen" Izmat Khan gelingt die Flucht aus seinem Hochsicherheitsgefängnis an der kanadischen Grenze...

Wieder einmal gelingt es Forsyth ("Der Schakal", "Der Veteran") in seinem Buch, politisch brisante Themen in einem fiktiven Roman unterzubringen. Dank seiner guten Geheimdienstkenntnisse scheint die Geschichte fast zu real zu sein, nicht zuletzt durch die tatsächliche Bedrohung, die wir täglich erleben müssen.

Quelle/Bild: randomhouse.de
Autor: TD

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